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Dunlop spendiert dem Tigerforum drei Satz Trailmax Meridian


wernerz
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So, und die Reifen haben schon fast 1500km drauf.

Davon etwa 700km Autobahn, danach ging es auf Landstraßen weiter.

Alles im vollen Ornat mit Sozia, auf der Autobahn habe ich es aber bei 130 belassen.

Clever wie ich bin, liegt der Profiltiefenmesser auf Arbeit...

Aber der Reifen hinten sieht noch gut aus, keine echte Abflachung zu sehen.

Ab dem Brenner ging es die SS12 bis nach Pisa, wo wir gerade sind.

Der Reifen hat sauberen Grip und gibt keine Rätsel oder Überraschungen auf, auch komische Sachen in Kurven bringen ihn nicht aus der Ruhe.

Er ist nicht der handlichste, geht aber leicht und hält solide die angepeilte Schräglage.

Das ist nichtmal negativ zu werten, er ist halt nicht kipplig oder nervös.

Was ein wenig nervt ist das Singen vom Vorderrad, was je nach Asphalt stark variiert.

 

Morgen geht's mit dem Dampfer nach Sardinien, dann sehen wir weiter.

 

 

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Jetzt sind schon knapp 3000km drauf.

Bisher bin ich vom Dunlop echt begeistert, er läuft einfach super auf der Explorer.

Irgendeine Schwäche, mal abgesehen von den profilbedingten Abrollgeräuschen, kann ich ihm nirgends ankreiden.

Was ich aber besonders gut empfinde ist seine Spurstabilität, besonders auf sehr grobem Asphalt, teils dann auch mit Aufbrüchen.

Oft fährt man da dann ein wenig wie auf Kugeln, wo es einen immer etwas seitlich aus der Spur drückt.

Der Dunlop hält sauber die Linie, sehr angenehm.

Auch ist das Abrollverhalten sehr komfortabel, kleinere Unebenheiten schluckt er einfach und rollt sanft darüber.

Nasse und dreckige Straßen kann er auch gut, da habe ich mal ein wenig versucht die Traktionskontrolle zum arbeiten zu bringen, vergeblich.

Am Ende war ich bei Nässe nicht langsamer unterwegs als vorher im trockenen.

Sportliche Kurvenhatz bringt ihn auch nicht an's Limit, keine Röllchenbildung trotz sehr flotter Fahrweise und sommerlichen Temperaturen.

Ich fahre allerdings sehr rund und reifenschonend.

Vom Verschleiß sieht er auch noch gut aus.

 

Wenn er die restliche Sardinien-Tour überlebt, well done Dunlop.

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Das einzige, was ich noch anzumerken habe ist, dass er Bitumen nicht so gut leider kann. Da fängt er schnell an zu versetzen. Zumindest schneller als der CTA3. Ist kein Riesenunterschied, aber ich ich bilde mir ein, dass ich da einen Unterschied merke... 

Aber ich bleibe dabei: der Dunlop macht alles mit und funktioniert tadellos.

 

Bis dann

Olli

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So 800 km weiter. Heute von Bayerisch Eisenstein noch mal 380km drauf über Krumau an der Moldau, Öreich und20200912_121158.thumb.jpg.e3e235c095873b4c2358dfe97048fde7.jpg zurück zum Hotel. Heute zum ersten Mal ein Heulen vom Vorderrad in Linkskurven. Liegt vielleicht am Asphalt. Übrigens geiles fahren. Wenn die einen in Tirol nicht haben wollen. Die Tschechen haben den Böhmerwald und freuen sich.

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vor 13 Stunden schrieb olli_do:

Bitumen nicht so gut leider kann

 

Bitumen mag glaube keiner :D

 

Hier auf Sardinien hat man ja so wirklich alles an Fahrbahnbelägen, von richtig grob bis gerade neu und glatt, er leistet sich da nirgends eine Schwäche.

Auch auf dreckiger Straße, hier hatte es vorgestern richtig geschüttet und die Straßen waren teils noch mit Schlick und Sand leicht überdeckt, kann man völlig entspannt fahren.

Ein unsicheres Gefühl hatte ich nie.

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Ich fahre den Dunlop Meridian ebenfalls seit kurzem auf einer Tiger 800 XCX. Der Reifen tut das was er in erster Linie tun soll: Haften! Hatte jetzt die Gelegenheit, mit Sozia und Koffern über 1200 km ausschließlich auf Landstraßen zu testen. Selbst wenn der Radius mal ein bisschen enger als gedacht wurde, kann man die schwere Fuhre einfach weiter in Schräglage drücken, ohne irgendwelche Instabilitäten oder Rutscher. Der natürliche Begrenzer ist dann sowieso die vordere Fußraste. Da ich die letzten 45 Jahre ausschließlich 16, 17 oder 18 Zoll Vorderräder auf deutlcih PS-stärkeren Naked- oder Sportbikes fuhr, führe ich das unagilere Handling, sprich z.B."Nachhelfen" bei schnell wechselnder Schräglage, vor allem auf das 21 Zoll Vorderrad zurück. Geradeausfahrt ist neutral und ruhig, Regenerfahrung habe ich mit dem Dunlop noch keine.

Der Verschleiß liegt nach 1750 Kilometern vorne bei 0,4mm, hinten bei 2mm. Daraus errechne ich eine Laufleistung von ca. 6.000 Kilometern. (Neuprofil vorne: 4mm; hinten: 9mm). Die Original Bridgestone Battle-Wing Reifen, die fast ausschließlich von meinem Vorgänger gefahren wurden, habe ich erst bei Kilometerstand 9.500 entsorgt.

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So. Bayrischer Wald abgehakt. Tolle Touren im Tschechien. Krumau und kleine Moldau. Dann runter in den Lungau. Bei der Anfahrt über Obertauern in ein Gewitter vom feinsten gekommen. 20 Minuten Restfahrt im Duschgang. Hat noch im Appartement gedonnert.  Der Reifen ist nicht sensibel auf Bitumen. Normales sliden. BITUMEN das können die Ösis echt. Straßen wie von Hundertwasser geflickt. Bei Starkregen kein Problem beim schnellen runter. Weitere 500 Km  drauf. Immer schön Reifen schonend. Ab Samstag  Richtung Köln. Quer durch die Republik. Schnee bis in die Täler ist im Lungau angesagt. Zu Hause wird gemessen. 

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So, wir sind nun von der Reise nach Sardinien zurück, insgesamt haben die Reifen nun knapp 6000km drauf.

Bilder und genaue Profiltiefen reiche ich nach, aber sie sehen dafür immer noch echt gut aus.

Hinten in der Mitte natürlich schon aufgrund der An- und Abreise via Autobahn in Deutschland Berlin-München abgeflacht, aber nach Augenmaß immer noch gute 5mm Profil.

Vorne ist der Reifen noch schön rund, da fehlt vielleicht 1mm.

Ich bin natürlich reifenschonend gefahren, also Marschtempo Autobahn 120-130, die Kurven schön rund und habe auf verschleißfördernde Maßnahmen wie hartes in die Kurven bremsen und mit viel Gas rausbeschleunigen verzichtet.

Auch wegen der dort üblichen Unart, die Kurven besonders am Ausgang zu schneiden, was mit meiner "Kampflinie" bei Rechtskurven sich nicht verträgt.

Dafür bin ich einfach so ziemlich flüssig und flott um die Kurven, die Rasten haben auch wieder etwas Material gelassen, langsam war ich also trotzdem nicht unterwegs.

Das ganze ausschließlich im Soziusbetrieb, An- und Abreise dazu in vollem Kofferornat.

 

Da ja Stimmen laut wurden, eine solche Reise würde keine brauchbare Einschätzung eines Reifens erbringen, habe ich natürlich keine Kosten und Mühen gescheut, ihn auch mal auf leichten Schotterstrecken, bei Nässe und Schneematsch mit Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt zu testen.

Auf Schotterstraßen, also feste unbefestigte Straßen mit teilweise dünnem losem Untergrund wie Kiesel und so, fährt er sich recht entspannt, man hat für die Explorer sogar ein recht gutes Gefühl für's Vorderrad, was sonst gerade bei Heckbeladung ein echtes Manko an der Maschine ist.

Interessanter Weise fährt sich der TKC70 für mich da komplizierter, da muss man immer mit Druck von hinten um Kurven.

Regen hatten wir auf Sardinien auch mal, das hatte ich ja schon geschrieben.

Auf dem Rückweg hat uns am Brenner, wir sind keine Mautstraßen gefahren, der Wintereinbruch überrascht und wenn es nicht geschneit hat, regnete es halt.

Das ganze bei einstelligen Temperaturen bis runter auf 0°C.

Wer das ganze beobachtet hat, da kam letzte Nacht richtig Wasser runter...und wir mittendrin auf kurvigen Landstraßen.

Mir hat der Reifen zu keinem Zeitpunkt ein Rätsel oder Unsicherheit aufgegeben, selbst beim durchfahren des Schneematsches zwischen den Spuren und auch in Kurven mit natürlich angepasster Geschwindigkeit hat er einfach super funktioniert.

Nicht ein Rutscher oder sonstwas, nur meine Sozia war aufgrund der doch etwas widrigen Umstände ein wenig "steif".

 

Mir fehlt natürlich der Vergleich zu anderen aktuellen Großreiseenduroreifen der Premiummarken.

Aber wenn mich einer fragen würde, welchen Reifen ich für das angedachte Portfolio an Straßen und auch Fahrweise einer ausgewachsenen Reiseenduro mit gutem Gewissen empfehlen würde, der Dunlop funktioniert absolut perfekt dort.

Und besser kann man das wohl kaum hinbekommen, nur gleichwertig.

Das Laufgeräusch vom Vorderrad ist nunmal der Profilierung geschuldet, die aber auch ihren Sinn hat und funktioniert.

Da kann man nicht beides haben, das ist für mich kein echter Kritikpunkt, einen Tod muss man halt sterben und mir ist Wasserableitung und Grip "offroad" einfach wichtiger als nun keine Laufgeräusche.

 

Well done Dunlop, well done!!!! :thumbup:

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So, insgesamt 6800 Km mit dem Dunlop runter. Vorne noch 3mm hinten 5mm. Bin politisch korrekt gefahren. Siehe Bild. Lieber mal einen Gang tiefer und beim Beschleunigen verhalten.

Sind am 26.09. Mit vollem Gepäck hinter einem Schneepflug bei 2° durch Obertauern und weiter Landstraße bis Greding. Nie über 9° und Starkregen sowie boiger Wind. Der Reifen macht echt alles mit. Drückt Schnee besser weg als der Tournee und der Skorpion. Auch Wirtschaftswege rauf und runter kein Problem. Wird wieder montiert.

  • Thanks 1
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Das mit dem Schnee und den Wirtschaftswegen ist jetzt echt ne gute Info. Passend zum Sinn des Reifens was er sein soll und wofür er sein soll. Denn was anderes oder "härteres" wird der Reifen bei 90% aller Großenduristen nicht befahren. 

Wenn meine beiden Avons mal zur gleichen Zeit fällig werden könnte das ein interessanter Reifen für mich sein.

Danke Chaos für die Beschreibung 

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  • 2 weeks later...

So, heute bin ich mit der Dicken auf Arbeit, da ich nach Feierabend noch einen Termin bei Triumph habe und konnte gleich mal die Profiltiefen messen.

Vorne bin ich bei 3,6mm, hinten 5mm.

Das ist für 6000km immer mit Sozia und An- und Abreise mit vollem Gerödel kein schlechter Wert, dazu ja rund 3000km auf Sardinien bei sehr rauem und griffigem Asphalt.

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  • 8 months later...

Nach ziemlich genau 13000km hat eine Schraube den Hinterreifen vorzeitig dem Wertstoffkreislauf zurückgeführt.

Reifen.thumb.jpg.7435f1725a5eb4be360f3c0319f567f9.jpg

 

Die Profiltiefe lag bei 3,5mm, wollte den Reifen eigentlich erst Mitte August vor dem Urlaub erneuern.

Zum Glück hatte ich mit Ersatz schon vorgesorgt und nur rollt sie hinten frisch gummiert weiter.

Der vordere wird bis zum Ende des Hinterreifens wohl noch mitmachen, Profiltiefe habe ich dort aber nicht gemessen.

 

Mit dem Reifen bin ich immer noch mehr als zufrieden, ist ein sehr guter Reiseenduroreifen, auch auf Feldwegen schlägt er sich gut.

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hy 

 

mein Beileid zum Schraubenmord 

 

.....so unterschiedlich können Reifenerfahrungen sein!

Ich werd den Meridian keinesfalls weiterempfehlen.

Wenn dieses Wochenende vorbei ist, dann hat mein Satz Meridian knapp 7000km runter und ist hinten absolut am Ende, vorne würds noch für ca 2000km reichen.

Mit der schweren 1200er CT und meinem Fahrstiel harmoniert der Reifen überhaupt nicht.

Ich hab ihn letzte Woche sogar dazu gebracht, dass sich Gummiwürstchen gebildet haben.....und das trotz hohem Reifendruck.

Mit 2,8bar hinten und 2,6bar vorne eiert der Reifen selbst wenn er auf Temperatur ist schlimm auf der Strasse rumm....lässt sich durch Längsrillen pervers aus der Bahn bringen....fühlt sich an wie Plattfuß 😳

 

...erst oberhalb der 3Bar-Marke wurde diese Eierei besser.

 

 

Nächste Woche gibts wieder den Avon TrailRider....der braucht zwar auch viel Druck, harmoniert aber mit mir besser 😁

 

 

Gruss 

Tom

 

 

 

 

 

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Dann harmoniert er nicht mit der 1200er CT, kommt vorbei manchen Modellen und Reifengrößen. Auf meiner 1290er KTM SA Ost er klasse in allen Bereichen,  lediglich etwas lauter in Schräglagen 

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Habe jetzt diesen Sommer auch mal den Meridian auf meiner 800er drauf.

Bisher war für mich der Scorpion Trail II dass Maß aller Dinge für die 800er.  Aber ich kann echt nicht sagen, welcher Reifen besser ist.

 

Waren über 2.000km in Franken, Tschechien und Sachsen unterwegs. Egal ob Regen, Bitumen, Top Straßen, oder Matsch und Dreck auf der Straße, der Meridian hat immer eine tolle Figur gemacht. Ich hatte jederzeit ein gutes Gefühl mit dem Reifen. Durch die doch nicht unerheblichen Regenfälle, hatten wir massig Dreck auf manchen Straßen, aber da gab es nicht einen Rutscher.

 

Zur Langzeithaltbarkeit kann ich jetzt nach 2.500km noch nichts sagen, werde aber berichten.

Ich kann auf jeden Fall den Meridian uneingeschränkt empfehlen.

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Kleine Abriebröllchen müssen aber kein Zeichen von schlechter Qualität sein. Kannst den Conti Road Attack 3 auch abraspeln, wenn Du es extrem drauf anlegst. Tut bei dem aber weder dem Grip noch der Lebensdauer einen Abbruch.

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  • 2 months later...

So, mein Vorderreifen ist jetzt nun auch durch, Tachostand 70500km und somit hat er fast 22000km gehalten. :D

Nach der diesjährigen Sardinienreise ist er schön rund abgefahren.

Fahrstil halt Reiseenduro und reifenschonende runde Linie bis nahe Rastenkratzen.

Kein Bummeltempo, aber auch kein Versuch die Bestzeiten zu knacken.

Zum Reifen töten nehme ich die SMC-R. :wistle:

 

Wir waren auch etwas offroad unterwegs, durch einmal in der Pampa falsch abbiegen sogar mehr offroad als mir lieb war.

Da ging es nen "Weg" runter, wo ich hoffte da nicht wieder hoch zu müssen, aber leider war es ne Sackgasse...

Naja, also habe ich meine persönlichen Grenzen was offroad mit dem Eisen angeht erweitert und das ging erstaunlich gut wieder hoch über Felsstufen, groben Schotter und zum Glück trockenen Lehm-/Tonboden, dafür mit ner tiefen vom Wasser ausgespülten Rinne den Weg entlang schlängelnd.

Der CTA3 auf der Maschine meines Kumpels hat sich dort aber auch überraschend gut geschlagen, also es geht mit diesen Straßenreifen zumindest trocken einiges mehr an offroad als man eigentlich glauben mag.

Gegen ein paar Stollen hätten wir beide aber stellenweise auch nichts gehabt. :innocent:

 

Da der hintere Reifen noch knapp halbes Profil hat, werde ich wohl vorn einfach neu besohlen.

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  • 3 months later...

Mal ne kurze Zwischeninfo.

Dieses Jahr wird es wieder eine Dunlop Aktion fürs Forum geben, denke so Ende Februar. Diesmal für den neuen RoadSmart IV

Wird wohl wieder so ablaufen wie das letzte Mal. Alles weitere dann in dem entsprechenden Thread.

 

 

 

 

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  • 1 month later...

So, mal berichten. Als Rentner weniger Zeit als vorher.

Reifenhaben 12T runter und noch 1500 bis 2000 drauf. Ist echt Spitze. Der Skorpion Trail II meiner Frau hat nur noch wenige Km vor sich. Bis auf ein Singen vom Vorderrad in Kurven mit vollem Gepäck am Reifen nix auszusetzen. Im Juni 4 Wochen mit neuen Schlappen durch Süd-Mittelengland und Wales.

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