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kleener

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  1. Mir reichte es, den Lenker 1-2mm an der Klemmmarkierung nach hinten zu drehen. Das fühlt sich gleich viel entspannter an. Bin aber auch nur 170cm kurz.
  2. Gucke doch einfach mal an den Einstellern nach den Markierungen, ob die Position recht und links gleich ist. Ist auf dem Bild schlecht zu beurteilen, aber ich würde sagen, der rechte ist weiter vorn als der linke. Das kann die leichte Schiefstellung schon verursachen.
  3. Und jetzt komme ich und sage einfach, die ABE ist teils nicht das Papier wert, auf der sie gedruckt ist. Wenn das alles so geprüft und abgenommen wurde, dann sollen die mir bitteschön vorführen, wie ich teils an der Explorer einen Adapter mit Kupplungszug verbauen soll oder an der Rally Pro einen Adapter für die Brembo-Bremspumpe, der nicht passt weil eine andere verbaut ist. Hatte mir die Tage schicke Hebel von LSL für die Rally bestellt und bekam den Bremshebel nicht montiert. Als ich dann alles mal durchgeguckt hatte fiel mir auf, dass der Adapter der gleiche wie für die Brembo Radialpumpen an den KTM und auch sportlichen Triumph-Modellen ist. Die Pumpe der Tiger 900 sieht zwar ähnlich aus, ist aber einmal nicht von Brembo und halt in Details anders, das kann einfach nicht passen. Als ich dann bei LSL das reklamierte kam das große Erstaunen, für die Tiger 900 gibt es ja gar keine Anbauabnahme und warum ist die denn in der ABE aufgeführt?!? Ja weiß ich doch nicht, ich schreibe die heiligen Papiere nicht....
  4. Bist du nach dem Umkipper schon wieder gefahren? Wenn die ECU sich notabschaltet durch die zu hohe Schräglage, fehlt dem TFT das Kraftstoffsignal. Einfach mal ne Runde fahren und eventuell den Tank voll machen. Bei vollem Tank wird die Anzeige schneller aktualisiert. Möglicherweise ist auch was am Kupplungshebel und er kommt nicht komplett zurück, dann wird die Tankanzeige auch nicht aktualisiert.
  5. Mein Regierung wollte die Explorer als Reisemopped nicht ersetzen und die Rally ist daher für meinen alleinigen Spaß. Die Rally ist so die goldene Mitte zwischen puristischer Tenere 700 und fettem 1200'er Reisebomber. Halt eine Luxus-Reiseenduro. Von der Offroadtauglichkeit steht sie einer Tenere 700 sicher in keiner Weise nach, aber die kann halt auch Komfort und Technik.
  6. Es schadet auf jeden Fall nicht. Ich wechsle das immer mit dem Motoröl, bei meinem hier in Berlin wird es auch bei jeder Wartung generell mit gewechselt. Die 0,2l Öl machen den Kohl dann auch nicht mehr fett.
  7. Mit den Satz sagst du es doch schon, warum an der 900'er Rally der Schnickschnack auch seine Berechtigung hat. Eine Reiseenduro ist nix anderes als eine Großenduro und man reist ja nicht nur wild durch die Wallachei, sondern macht auch auf Asphalt genug Strecke und hat dort dann auch gern Komfort. Mit der Rally kommt man überall lang, wo es einem Fahrweg gibt bzw. gab, aber noch erkennbar vorhanden ist. Geht mit der Explorer zwar aus eigener Erfahrung auch, ist nur ungemein anstrengender. Die ganzen Technikoptionen sind schick oder halt Extrafunktionen, die man nutzen KANN. Fahren tut das Ding auch so. Und wenn du dir den TFT im Gelände zerkloppst, hast du glaube erstmal ganz andere Sorgen als den Ersatzteilpreis dafür. Auch mit dem LED-Licht, bei Halogen ist die Ausfallwahrscheinlichkeit weitaus höher und Lebensdauer um Welten geringer. Klar ist das dann schnell repariert, aber im Normalfall kann man bei LED von einem Lebensdauerbauteil sprechen, ist genau wie der Vergleich Kardan/Kette. Wenn du ne richtige straßenzugelassene Enduro willst, die ohne Kompromisse für das Gelände taugt, dann musst du mindestens 50kg abspecken und landest bei ner KTM 690 Enduro-R. Da brennt dir nach 300km Straße aber auch der Arsch und erst nach ner Stunde fühlst du deine Hände wieder.
  8. Für MJ2021 gibt es zwei Versionen, der Seitenständer wurde im laufendem MJ geändert. Links die frühe, rechts die späte Version. Meine ist MJ2022 und hat natürlich die späte. Das Teil vom Chinamann ist gestern angekommen. Gut verarbeitet, super Passform, das ganze für 12€.
  9. Nope, der Fernscheinwerfer wird nur zugeschaltet. Daher leuchten bei Fernlicht beide. Macht man Lichthupe bei TFL geht glaube auch nur der eine an, Fernlicht. Das Fernlicht ist für meinen Geschmack etwas hoch ausgerichtet, man hat zwischen Abblend- und Fernlicht ne dunkle Zone. Merkt man nachts gut in Kurven.
  10. Das ist auch der "Halter" vom Transport, bei der Auslieferungsinspektion kommt dann dafür der gebogene schwarze dran. Liegt bei den losen Sachen zur Maschine bei, wie auch das Windschild und die Spiegel. Da solltest du mal bei deinem auslieferndem Händler nachfragen, wo das Teil ist. Eventuell schlummert es auch irgendwo in der Mappe zum Fahrzeug.
  11. Das Abblendlicht ist symetrisch, daher gibt es keine speziellen Scheinwerfer für Rechts- oder Linksverkehr. Geht da was kaputt, ist man mit etwa 550€ dabei.
  12. Da ist nix mit wechseln, wenn eine LED kaputt ist bedeutet das einen neuen Scheinwerfer. Das ist halt eine Seite ein Abblendscheinwerfer und die andere Seite ein Fernscheinwerfer, also schon vom Reflektor her.
  13. Ohne Fahrtwind läuft der Lüfter einmal aktiv bei höheren Außentemperaturen recht konstant. Normal schaltet er bei 103°C ein und bei 98°C wieder ab. Erstmal dauert es schon ne Weile, ehe Wasser und damit auch Öl und Motor an sich so hoch temperiert sind, genauso langsam oder schwer schafft der kleine Lüfter es dann wieder runterzukühlen. Daher das Phänomen, dass er erst konstant läuft, aber nach Zündung aus/ein erstmal nicht mehr läuft, da er halt unter den 103°C Einschalttemperatur ist, aber laufend halt erst bei 98°C wieder abschaltet. In meiner Software habe ich unter anderem den Einschaltpunkt auf 100°C herab gesetzt, um die gespeicherte Wärmeenergie zu reduzieren und auch die Temperatur der "Lüfterabwärme" etwas erträglicher zu machen. Der Lüfter läuft dann zwar früher und damit auch öfter an, aber das Eisen glüht nicht ganz so hell unter dem Tank. Eventuell ist dein Kühler auch nicht korrekt entlüftet, das würde auch dazu passen. Dann hat man bei Standdrehzahl zu geringen Wasserumlauf zum Kühler und der Motor wird die Wärme einfach nur schwer los. An die Entlüfterschraube im rechten Schlauch kommt man aber nur bei demontiertem Tank ran...
  14. Primär ist es mir egal, wie die Kraft vom Motor zum Hinterrad kommt, es sollte nur so wartungs- und pflegefrei wie möglich sein. Daher ist Kardan geil und Kette nur mit Öler. Eine Kette schafft mit einem Öler auch ihre 50000km, da kann ich den dann erforderlichen Austausch auch mal verkraften. Nach über 100tkm mit Explorer und Kardan war es anfangs schon eine Umgewöhnung mit der Rally und Kette, die Geräusche war ich nicht mehr gewohnt. Die Kostenfrage im Defektfall ist sekundär, wenn mir was mechanisch im Getriebe kaputt geht, ist es in beiden Fällen teuer, der Kardan gehört für mich zum wartungsfreien Teil des Antriebsstrang. Wer mit dem Argument "Was nicht dran ist, kann nicht kaputt gehen" um die Ecke kommt, sollte am besten auf einen Laufroller umsteigen. Kardan kann, muss aber nicht kaputt gehen. Die Kette ist ein Verschleißteil wie Bremsen, Reifen und so, also da ist nicht die Frage ob, sondern wann. Eine Kette kann zwischendurch aber auch unvermittelt reißen. Und wenn ne Kette reißt, ist die Wahrscheinlichkeit garnicht mal so gering, das die einfach mal durch das Motorgehäuse geht. Dann ist die Fahrt auch für ne Weile zu Ende. Das ganze rumgerechne mit Reibungsverlusten und so ist mir völlig egal, frei nach dem Motto "Aerodynamik ist was für Leute, die keine Motoren bauen können". Ich kippe mir ja auch kein wasserähnliches ultradünnes Motoröl rein um vielleicht 0,1l Sprit zu sparen, aber dafür einfach mal die theoretische Lebenserwartung des Motors mindestens halbiere. Da ich meine Fahrzeuge nicht alle 2-3 Jahre gegen was neues austausche, ist es mir halt nicht egal, ob die Kiste dann nach 6-8 Jahren Nutzung eh durch ist. Auch von diesen DLC-beschichteten "wartungsfreien" Ketten halte ich nichts, das ist nur eine Oberflächenveredlung, die Verschleiß reduziert, aber nicht verhindert. Das wird schon seit Jahren im Motorenbau angewendet, gerade an den Reibflächen des Ventiltriebs. Einmal zur Reduzierung der Reibung und auch zur Verbesserung der Notlaufeigenschaften. Nur der kommt auch nicht ohne Schmierung aus... Und die Kette läuft dann trocken nur noch im "Notlauf". Allerdings ne DLC-Kette, speziell gehärtetes Ritzel und Kettenrad plus Öler, das könnte ein langjährige Freundschaft werden. Nur hält eine normale Kette mit vernünftigem Ölschmiersystem halt auch ihre 50000km bei vernünftiger Fahrweise und korrekter Einstellung, aber Ritzel und Kettenrad sind die Schwachstellen, die dann einen Austausch des Kettensatzes erforderlich machen. Meine Meinung als denke schon erfahrener Mechaniker, aber ich hab allerdings auch nix studiert. Der Hinweis von Fred war schon richtig, oft sind sich die Leute über die möglichen rechtlichen Konsequenzen einfacher technischer Änderungen garnicht bewusst. Ich weise bei meiner Mappingarbeit ja auch immer wieder auf die Rechtslage dazu hin.
  15. Bei der 900 Rally steige ich mit meinen 170cm mit dem Beinschwung am Boden stehend auf, die Explorer besteige ich über die Fußraste. Dabei ist die Rally höher... Aber der Seitenständer der Rally ist stabil ausgeführt, da hätte ich bezüglich der Belastbarkeit keine Bedenken. Meine Frau steigt aber immer nach mir auf, so dass ich die Maschine dabei halte und stabilisiere.
  16. Für die neuere Ausführung des Seitenständers der Rally haben die Asiaten nun auch was für nen schmalen Taler im Programm. Hab mir das Teil mal geordert. Ich sehe ehrlich gesagt nicht ein, bei einem solchen Teil knapp 40€ Aufpreis für den Schriftzug eines Markenherstellers zu zahlen...
  17. Ganz ehrlich, wäre die 007 im April zur Bestellung freigegeben worden, hätte ich zumindest probiert eine anstatt der normalen Rally Pro zu bekommen. Das wäre wohl die einzige geworden, die auch wirklich gefahren wird. Klar ist der Aufpreis happig, aber immerhin ist es fast ein Unikat bei nur 30 in Deutschland verfügbaren Modellen. Und hey, man lebt nur zweimal.
  18. Deinen Ausführungen nach würde ich mal sagen, da stimmt was mit dem Massekabel Batterie zum Motorblock nicht. An die Verschraubung am Motor kommt man so ziemlich schlecht ran, da muss glaub am besten sogar der Tank zu runter. Auch will ich meinen, die restliche Elektrik holt sich über diese Masseverschraubung oben am Motor die Masse. Wenn diese lose, korrodiert oder beides ist, geht der Zirkus halt los. Die Masseverschraubung ist hinten von oben am Motorblock, über der Schaltung. Eine Masseverteilung über den Rahmen wie beim PKW hat man am Motorrad eher selten, das ist alles über Kabel zum dem besagtem Massepunkt am Motor geführt. Man könnte jetzt wild messen und orakeln, aber den Symptomen nach ist diese Verschraubung der einzige gemeinsame Nenner.
  19. Lima tauschen/ausbauen heißt einmal obenrum frei machen... Bei meiner ist ja auch die Kupplung defekt, die dicke hab ich erstmal eingelagert und im Winter gehe ich da ran. Das verbinde ich dann gleich mit dem großen Service, der wäre zwar erst in einem Jahr wirklich fällig, aber wenn ich alles schonmal auseinander habe.
  20. Ich bin gestern mal die 360km schön über Landstraßen mit der Rally zu Schwiegereltern gefahren, irgendwie muss man ja die Einfahrzeit schnellstmöglich rumkriegen. Klar kann man mit der Rally auch Strecke machen, aber mit der Explorer ist das alles gechillter. Durch das Mehrgewicht liegt sie satter, der Windschutz ist im Schulterbereich besser und die Sitzposition ist auch nen Ticken entspannter. Wenn die neue wie auf den Bildern und nach der Aussage der Tester eine 900 auf Dope ist, fällt der entspannte Reisedampfer hinten runter. Will ich ernsthaft offroad fahren, reicht die kleine, niemand braucht über 100PS da und die kleine ist leichter, was viel wichtiger ist. So ist die neue 1200 eher ein Vorzeigemodell für den Bikertreff. Offroad wird die kleine die bessere Wahl sein und für Langstrecke onroad hat die große ihre möglichen Trümpfe wie Laufruhe und perfekten Windschutz dann zu Gunsten Offroadfähigkeit geopfert. Ich bin ja der Meinung, wer als Explorer-Fahrer bei der 900 nichts vermisst, der hat/hatte mit der Explorer das falsche Mopped. Beide sind tolle Maschinen, deren Einsatzgebiet sich zwar überschneidet, aber nicht gleich ist. Mit der Neuausrichtung fällt dann die Kompetenz Langstreckenkomfort weg. Dann gibt es zweimal das gleiche, nur dass eine eher nur Nachteile zu einem höheren Preis mit sich bringt. Aber am Stammtisch punktet sie immerhin besser. Just my 2cent
  21. Ich vermute, genau bei dem Punkt wird die "alte" besser sein.
  22. Kommt mir bekannt vor, hat meine quasie seit dem ersten Tag bei mir gern mal gemacht, auch die vorherige V13VG schon. Erst nach den korrekten neu anlernen tritt es jetzt nur noch in ganz seltenen Fällen mal auf, meist verschluckt sie sich dann auch nur kurz mit einem Rückschlag in die Airbox, geht aber nicht aus. Mit dem einfach laufen lassen hoffst du, dass sie es gemacht hat, mit dem Reset über die Diagnose weißt du es.
  23. Bei der Tiger 1200 wurden etwas schärfere Beläge verwendet als bei der Explorer V201. Eventuell bist du eher der vorausschauende Fahrer und belastest die Bremse wenig, das kann auf Dauer zu rubbeln und auch quitschen führen. Ich selbst hatte und habe mit Bremsscheiben Brembo OEM, Brembo Zubehör(das sind nicht die gleichen) und EBC Vee keine Probleme. Liegt ein Problem mit der Scheibe vor, hat man eher eine pulsierende Bremse, das habe ich an der KTM. Rubbeln ist meist ein Belagproblem. Ich würde mal entweder die Beläge der V201 (T2022458) verbauen oder die EBC FA630HH. Aktuell fahre ich AP-Racing SFP, aber die sind für dich dann glaube zu sportlich. Oft hilft zumindest eine Weile auch ein paar mal die Bremse richtig zu belasten, also aus höherer Geschwindigkeit mal sportlich runterbremsen, nicht unbedingt eine Vollbremsung hinlegen.
  24. Mit TuneECU ist das Spiel viel einfacher, da man das löschen und neu anlernen ja erzwingen kann. Motor warm laufen lassen bis der Lüfter läuft, Motor aus, Zündung an und Anpassungen zurücksetzen. Jetzt die Tempomatsequenz, also alle für den Tempomat wichtigen Schalter einmal betätigen, durchlaufen und die Kontrolleuchte dafür geht wieder aus. Zündung 2min aus, Zündung an, Motor starten und ohne was anzufassen 10-15min laufen lassen. Zündung wieder 2min aus und fertig.
  25. An der Stelle habe ich einen der mitgelieferten Halter genutzt, in der gleichen Ausrichtung mit der Öffnung nach vorn. Oberfläche gut gereinigt, dann hält der Kleber auch zuverlässig.
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