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    • Erst einmal nichts. Hier wird aber auch von längerem Federbein oder Änderung der Hebelverhältnisse geschrieben.   Ist allerdings die Feder zu weich, sackt das Motorrad dann bei Fahrt trotzdem zu tief. Die Bodenfreiheit sinkt, das Handling wird steifer, das Motorrad untersteuert und neigt bei höherem Tempo mehr zu Pendeln. Die Hinterhand fühlt sich härter an, da sie in die Hebelprogression gerät. Die Druckstufen Dämpfung macht keine großen Probleme, und mildert etwas die Symptome, bei geringerem Komfort. Die Zugstufe funktioniert allerdings überhaupt nicht mehr. Ist sie passend weich zur Feder, schaukelt das Bike, mit starker Bewegung bei Lastwechseln. Ist sie härter eingestellt, kommt das Heck nicht mehr schnell genug hoch und die Symptome verstärken sich, je zügiger die Fahrt, desto schlimmer.   Frage ist, ab wann das deutlich relevant wird? Nach meiner Meinung ab etwa 20 %. Da sprechen wir von einem Fahrer mit 110 Kilogramms und 30 Gepäck. Die Rasten Schleifer werden schon früher weinen.
    • Meine Erfahrungen mit der Triumph Tiger Sport 660 MY2023   Zuverlässigkeit & Kosten im Langzeittest   Seit über 40.000 km bin ich nun mit meiner Triumph Tiger 660 unterwegs und möchte meine Erfahrungen teilen – besonders zu den Themen Zuverlässigkeit und Kosten. Hier ein ehrlicher Rückblick:   Zuverlässigkeit: Sehr positiv würde ich meinen Die Tiger 660 hat sich als solides Reise- und Alltagsmotorrad erwiesen, im Folgenden beschreibe ich kurz was so anfiel:   - Kupplung & Bowdenzug:   - Bei ~34.000 km musste die Kupplung unter Garantie repariert werden - aufgefallen war mir abruptes Kuppeln aber schon etwa bei 24.000 km ☹️ (Teile siehe Explosionszeichnung 28, 29 und 30   - Ich habe den Bowdenzug gewechselt (war einfach) ging etwas rau – vermutlich durch Hitzeeinwirkung vom Zylinderkopf. Er hatte sich aus der Führung gelöst - hat also nicht geschadet. Wechsel erfolgte weil ich dachte der wäre für das manchmal spontane Einkuppeln verantwortlich.   - Tipp: Regelmäßig prüfen, ob der Bowdenzug in seiner Führung läuft und nicht am Motor anliegt!   - Kette & Reifen:   - Die Kette hätte ich sicher besser pflegen können und sie musste öfter nachgespannt werden.   - Reifenhaltung:     - **Vorderreifen**: ~21.000 km (Michelin Road 6)     - **Hinterreifen**: ~13.000 km (Michelin Road 6)   - Bremsen:     - Wechsel Bremsbeläge hinten: ~37.000 km     - Vorne noch Original 🥳 (bin Motorbremser)   - Elektrik:   - Batterie völlig ohne Not gewechselt: NRG AGM Motorradbatterie YTZ14-S 13Ah 12V   - Einmal hat sich das Pluspol-Kabel der Batterie gelöst – plötzlich kein Start, Display tot. Nach dem Festziehen lief alles wieder. War meine Schuld. - Sonst überhaupt nie Probleme.   - Ölverbrauch:   - Anfangs etwas höher als mir lieb war (alle 1000 war Nachfüllen angesagt, hab nie wirklich gemessen, schwankte auch stark), aber ab ~32.000 km stabil – jetzt sogar kein Ölverbrauch mehr auf langen Touren! (Nach großer Inspektion und Ventilspiel.)   - Windschild:   - Kurzes dunkles von Puig und damit war dann aber auch Ruhe im Helm.   Kosten: Was mich die Tiger 660 bisher gekostet hat: Anschaffungspreis: ca. 11.000 € (inkl. Top-Ausstattung wie Heizgriffe, Quickshifter, Koffer, und ein paar Schnick-Schnacks)   Wartung & Reparaturen (Stand: 40.379 km): - erste Jahresinspektion bei 16.000 km - Große Inspektion (31.500 km): ~1.150 € (inkl. Ventilspiel) - Reifen & Bremsen:   - Vorder- + Hinterreifen + Bremsbeläge hinten: 575~ €   - Kettensatz + Hinterreifen: ~575 €   - Kleinere Reparaturen:   - Kupplungsreparatur (Garantie)   - Lenkkopflager (bei großer Inspektion auf Garantie)   - Bowdenzug: ~50 € (Selbsteinbau)   Gesamtkosten für Wartung/Reparaturen: ~3.000 € (plus ~300 € für Öl und Kleinigkeiten) Durchschnittliche Wartungskosten pro Jahr: ~1.000 € (abhängig von Reifen- und Inspektionsintervallen)   Die Kosten sind bei meinen Kilometern natürlich etwas höher, aber im Vergleich zu anderen Mopeds völlig im Rahmen würde ich sagen. Also ich finde die Reifen halten lange, ich fahre aber auch selten rasant und außerdem gibts bei Triumph Rheinhessen super Kaffee.   Ölwechsel selbst und bei Inspektion - aber so etwa zwischen 5.000 bis 8.000 km hab ich einen eingeschoben. Nächster dann mit Stahlbus-Ventil. Wenn ich fülle dann wie im Handbuch empfohlen 10W-40 Catrol Power 1 🚀 Schon wegen des Geruchs 🙈🤤   Lohnt sich die Tiger Sport 660? Für mich auf alle Fälle! ✅ Pro: - Sehr alltagstauglich und komfortabel (normaler Sitz) für Touren. - Gute Ausstattung (Heizgriffe, Quickshifter, Koffer) ab Werk. - Robuster Motor – keine größeren Probleme trotz hoher Laufleistung.   ❌ Kontra: - Kette muss öfter nachgespannt werden.
    • In Galizien im Hinterland von Santiago de Compostella Aktuell in Nordspanien unterwegs, traumhafte Küste.
    • Silberne Bremsleitungen, also bestenfalls Modelljahr 2021 und dann noch 70000km drauf, da geht der Marktwert schon steil bergab.
    • Ich verstehe nicht, was an der Erhöhung der Federvorspannung so schlimm seinen soll. Sitz der Fahrer im Stand auf der Maschine und sie federt da schon zu tief ein, erhöhe ich die Vorspannung um dieses auszugleichen. Gefällt ihm die Einstellung dann nicht, kann er es wieder in die alte Einstellung zurücksetzen.  
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