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Von kleener · Geschrieben
Wenn die Kupplungsbetätigung in unbetätigtem Zustand mechanischen Druck auf die Kupplung ausübt, ist nicht die übertragende Flüssigkeit das Problem, sondern die Einstellung der Betätigung. Man stellt bei der Tiger 1200 übrigens ein Spiel von 2-5mm am Nehmerzylinder ein, weniger verursacht sonst eine rutschende Kupplung, weil die Selbstverstärkung nicht arbeiten kann. Der Quickshifter arbeitet rein elektronisch über Eingriffe der ECU in die Einspritzung/Zündung beim hoch schalten und über die Betätigung der Drosselklappen beim herunter schalten, ein Eingriff oder Aktivierung der Kupplung ist in keinem Fall vorhanden. Wenn die Trägheit des Systems so beeinflussend ist, dass ein vorheriger Kupplungsvorgang auf den nächsten Schaltvorgang Einfluss hat, dann ist da keine Flüssigkeit drin, sondern irgendeine zähflüssige Masse. Dann hätte man aber auch viel eher Probleme mit einer rutschenden Kupplung, da der nötige Anpressdruck garnicht aufgebaut werden kann, gerade direkt nach dem Schaltvorgang. Die ganze Kupplungsbetätigung ist bei der Tiger 1200 extern, Flüssigkeiten werden auch nicht "elastisch" und Fading ist wieder etwas ganz anderes. Der Vorteil von DOT5.1 ist ein höherer Siedepunkt, aber selbst das Erreichen oder Überschreiten des Siedepunktes von DOT4 in der Kupplung würde ganz andere Probleme zur Ursache haben, unter deren Umständen dieses dann das wohl kleinste Problem ist. Die möglicherweise niedrigere Viscosität, es gibt inzwischen auch DOT4 LV, also mit geringerer Viscosität, kann eventuell etwas geringere Bedienkräfte durch geringere Strömungsverluste bedingen, was aber maximal in einem Labor messtechnisch und bei sehr schneller Betätigung nachweisbar wäre. In der Bremse kann man es schon merken, weil das ABS dann schneller und feiner regeln kann. DOT5.1 hat aber auch Nachteile wie eine etwas höhere Aggressivität auf Gummi und es zieht auch schneller Wasser als DOT4. Zusammenfassend ist es der Kupplung völlig egal, ob diese mit DOT4, DOT4 LV oder DOT5.1 befüllt ist. Entscheidend ist die korrekte Entlüftung und Einstellung des Systems. Aber mit dem Schaltverhalten des Quickshifters hat das alles immer noch nichts zu tun. Ich weiß nicht, woher du die geschriebenen Informationen hast, aber diese sind zum größten Teil einfach nur Blödsinn, technische Zusammenhänge falsch und so weiter. Aber so ist das mit KI. Entweder du vertraust der KI oder glaubst meiner lebenden Intelligenz, die täglich damit zu tun hat. Über 30 Jahre Berufserfahrung als Mechaniker, Diagnosetechniker, technischer Werkstattleiter und inzwischen darf ich mich auch "Meister des Handwerks" nennen, was aber kein Garant der Kompetenz darstellt. -
Von Stony · Geschrieben
Auch auch die Gefahr hin, dass es wieder riesige Diskussionen gibt. Ich bin hier um zu lernen und meine Erfahrungen mit anderen zu teilen. Die Empfehlung auf DOT 5.1 zu wechseln sollte ja zunächst das häufige Entlüften beseitigen (siehe auch 104.000km Bericht) Natürlich kann es sein, dass allein aufgrund des Entlüftens beim Wechsel der Effekt zu spüren ist. Trotzdem habe ich mal die KI bemüht und folgendes gefragt: Warum schaltet die Triumph Tiger 1200 GT Pro (2024) mit Quickshifter nach Wechsel der Kupplungsflüssigkeit auf DOT 5.1 besser? Dass Ihre Triumph Tiger 1200 nach dem Wechsel auf DOT 5.1 spürbar besser mit dem Quickshifter schaltet, liegt nicht an einer direkten Betätigung durch die Elektronik. Der Effekt entsteht indirekt durch ein sauberes mechanisches Trennverhalten der Kupplung im Hintergrund. 1. Das "Schleppmoment" wurde eliminiert (Der Hauptgrund) Wenn sich in einer hydraulischen Kupplung alte Flüssigkeit befindet (die Wasser gezogen hat) oder minimale Luftblasen vorhanden sind, trennt die Kupplung im Stand und beim normalen Fahren oft fast unbemerkt schlechter. Das Problem: Die Kupplung schleift permanent ganz leicht ("Schleppmoment"), selbst wenn Sie den Handhebel gar nicht berühren. Dadurch stehen die Getriebezahnräder unter einer minimalen Dauerspannung. Die Auswirkung auf den Quickshifter: Wenn der Quickshifter die Zündung unterbricht, reicht diese ultrakurze Pause (Millisekunden) wegen der Restspannung im Getriebe nicht aus, um den Gang butterweich reinflutschen zu lassen. Der Schaltvorgang wirkt knochig oder hakt. Nach dem Wechsel: Durch das frische Befüllen und Entlüften des Kupplungssystems trennt das Paket im Hintergrund wieder zu 100 % sauber. Das Getriebe wird in der Millisekunden-Unterbrechung des Quickshifters vollkommen lastfrei – der Gang flutscht perfekt rein. 2. Warum DOT 5.1 den Unterschied verstärkt DOT 5.1 bietet im Vergleich zu der standardmässig oft verwendeten DOT 4 zwei entscheidende physikalische Vorteile: Niedrigere Viskosität (Dünnflüssiger): DOT 5.1 ist spürbar dünnflüssiger, besonders in kaltem Zustand. Dadurch fliesst die Flüssigkeit im Geber- und Nehmerzylinder schneller und exakter. Das System rückt nach manuellen Schaltvorgängen extrem schnell und vollständig wieder ein, sodass für den nächsten Quickshifter-Einsatz optimale Bedingungen herrschen. Höherer Nasssiedepunkt: Motorradkupplungen – gerade bei der grossen Tiger 1200 – werden im dichten Verkehr oder im Gelände extrem heiss. DOT 5.1 hält diesen Temperaturen stand, ohne elastisch zu werden ("Fading"). Der Druckpunkt bleibt absolut stabil. Zusammenfassung Nicht der elektronische Quickshifter profitiert von der Flüssigkeit, sondern das mechanische Umfeld (Getriebe und Kupplungspaket). Weil die Kupplung dank der frischen, perfekt entlüfteten DOT 5.1 im Ruhezustand keinen mechanischen Druck mehr auf das Getriebe ausübt, kann der Quickshifter seine Arbeit fehlerfrei und ohne Widerstand verrichten. -
Von Jingo · Geschrieben
Du meinst aber schon den Tankring Basic für unsere Maschine... Ich hab ja die Hepco Befestigung an meine alten SW Motech Tankrucksäcke adaptiert. Beim kleinen ging's so beim großen musste ich die Tankringplatte etwas nach oben biegen damit er einrastet. Vll ist das auch bei dir das Problem. -
Von Raubtierbaendiger · Geschrieben
hoi zäme Ich bin wieder vom hohen Norden zurück und nächsten Mittwoch gerne wieder mit dabei. Bis bald! herzlicher Gruss Peter -
Von explosion · Geschrieben
Auch bei mir Problem P0705: Nach Problemen in 2022 habe ich den Sensor in 2023 austauschen lassen, ist schon die neuere Version mit dem Y- Kabel Umrüstkit gewesen! Letztes Jahr erneut die geschilderten Phänomene, immer nach Neustart wieder weitergefahren. Jetzt wieder mehrmals, also ab zum Freundlichen: Fehlerspeicher ausgelesen, dann ein Meßprotokoll erzeugt, besagt Kurzschluß im Sensor, Kabel sind nicht betroffen. Händler stellt jetzt einen Kulanzantrag. So oder so der Austausch ist zwingend erforderlich. Ich bin gespannt, Freitag soll es auf Tour gehen, mal sehen ob das klappt.
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