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Beiträge
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Von Mettigel · Geschrieben
Ich finde deine Hintergrundinformationen ganz interessant, Danke fürs Teilen. -
Von Kijani · Geschrieben
Guten Morgen, eigentlich wollte ich gar kein solches Fass aufmachen, es gäbe aber noch etwas dazu zu sagen. Es gibt tatsächlich Menschen, die Umgebungsdrücke im Grenzbereich besser verkraften als Andere. Das soll teilweise genetisch bedingt sein, worüber man streiten kann. Nach meiner Erfahrung wurden diese Menschen aber schon in der Kindheit mit diesen Situationen konfrontiert. Wir anderen müssen trainieren. Ich selbst war überrascht, wie gut ich mit diesen Höhen klargekommen bin, bin aber durch die Fliegerei wohl schon ein wenig vorbelastet. Habe lediglich einige Wochen zuvor begonnen, Flüge ohne Gäste dazu zu nutzen, ohne zusätzlichen Kabinendruck zu fliegen. Mich persönlich hat allerdings die stetige Kälte an den Rand meiner Kräfte gebracht. Der Kili ist als "Kühlschrank" bekannt und hält selbst im Sommer Nachttemperaturen von bis zu -30°C bereit. Tags ist es dann, je nach Sonneneinstrahlung knapp am Gefrierpunkt. Das schlaucht mich mehr als viele andere. Körperliche Fitness ist natürlich existenziell, darauf muss man wohl nicht eingehen, doch auch das Gehirn reagiert oft seltsam auf Sauerstoffmangel. Die etablierten Guides sind darauf sensibilisiert, ihre "Folger" zu beobachten, wie die Koordination sich verändert, Gespräche wirrer werden oder ob die Leute apathisch werden. Deshalb wird auch so viel gesungen, gescherzt,... Nahrungsaufnahme ist auch ein Thema. In diesen Höhen schmeckt alles scheiße und Appetit hat man auch nur noch sehr selten. Körper und Hirn brauchen aber Kraftstoff. Einfache Kohlenhydrate bringen nichts, da die nur noch unzureichend verstoffwechselt werden. Es bleibt wirklich nur Fett und Eiweiß. Das sich aber nur selten gar kochen lässt, wegen der Höhe. Empfohlen sind Dörrfleischstreifen. Die Drei Hauptrouten zum Uhuru sind so gewählt, dass man zu jedem Lager wieder ein wenig absteigen muss. Der Körper gewöhnt sich während der Wanderung an den geringen Druck und wird zum Schlafen wieder etwas entlastet. Trotzdem ist Schlafmangel ein Problem. @bemo ich lebe selbst etwa Stunden vom Kili entfernt, doch unser Hausberg, der Mt. Meru ist auch schon 4500m hoch. Dort fahre ich häufig mit meiner CRF300 herum und biete auch Motorradtouren an. Mein Hondale funktioniert bis etwa 3000m sehr gut, schafft es aber nicht bis zum Gipfel. Da ist ihre Kraft auf Velo Solex Niveau geschrumpft. Dass deine Tiger 5000m ohne spürbare Einschränkungen schaffte ist wirklich beeindruckend. -
Von MelKlu · Geschrieben
Wir fahren bei unseren "Ausflügen" nur bis etwas über 3000 Meter, doch bei keinem Motorrad sah ich bisher keine Veränderung am Motorlauf. 2-Takt müssen andere Hauptdüsen eingebaut bekommen, das sie sonst beinahe überhaupt keine Leistung mehr haben. Die neuen Einspritzer können das zwar selbst ausgleichen, doch Kraft geht immer verloren. Wir Menschen reagieren auf einen niedrigen Luftdruck sehr unterschiedlich. Bei geringer Anstrengung ist es oft kaum spürbar, doch sobald der Körper arbeiten muss zeigt alles. Wer gut atmet, eine gute Ausdauer besitzt, kommt besser zurecht. Zu viele Muskeln schaden, weil sie zu viel Sauerstoff benötigen, schon bei Ruhe. Dass du, Bemo so gut in Tibet zurechtkamst, sollte daran liegen, dass du dich gut vorbereitet hast, aber auch einen ausdauernden Körper besitzt. Glückwunsch! -
Von Pieka · Geschrieben
Hi, sieht echt sehr gut aus und mit der Sitzbank passt es bei mir. Ich hätte Interesse an 2 Stück. Vielleicht kannst du mir deinen Preis ja über p.n schicken Respekt für deine tolle Arbeit -
Von bemo · Geschrieben
In Tibet fuhr ich 13 Pässe mit einer Höhe von mehr als 5000 Meter. Motorradfahren war nicht anders als in tieferen Regionen. Auch bei der Übernachtung beim https://de.wikipedia.org/wiki/Rongpu-Kloster auf 4980 Meter Höhe gab es keine Probleme. Bei einer Wanderung Richtung Mount Everest basecamp spürte ich die dünne Luft allerdings sehr deutlich.
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