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Ich möchte meine Erfahrung teilen – vielleicht hat hier jemand bereits eine Lösung gefunden. 🤔

Wie wir alle wissen, ändert sich die Gewichtsverteilung des Motorrads, je nachdem ob man allein, zu zweit oder mit Gepäck fährt. Bei den BMW GS Modellen (ich glaube ab der 1250) gibt es ein System zur Scheinwerferverstellung, aber bei den meisten Motorrädern ist das nicht der Fall. Normalerweise ist das kein großes Problem – man dreht einfach am Einstellrad und senkt den Scheinwerfer etwas ab, um den Gegenverkehr nicht zu blenden.

Bei der Tiger ist es ähnlich gedacht, aber in der Praxis wirkt es eher wie „Mission Impossible“. 😅 Das Einstellrad ist winzig, man kommt nur mit zwei Fingern dran, und zum Drehen braucht man erstaunlich viel Kraft.

Es gibt ein Gummiteil, das eigentlich verhindern soll, dass sich das Rad zu leicht dreht, aber in meinem Fall klemmt es so stark, dass ich es mit den Fingern einfach nicht bewegen kann. Ich habe alles versucht: reinigen, trocknen, schmieren, leicht anschleifen, das Gummi etwas kürzen – nichts hat geholfen. 😑

Ich habe sogar meinen Triumph-Händler gefragt, ob es dafür ein spezielles Werkzeug gibt. Die Antwort war einfach:
„Ja, wir wissen, dass es schwierig ist, aber es gibt kein spezielles Werkzeug und keine alternative Lösung.“ 🤷‍♂️

Wie geht ihr also damit um?
 

Auf meinen letzten beiden Fahrten habe ich nachts offensichtlich den Gegenverkehr geblendet – sie haben mich ständig durch Aufblenden darauf hingewiesen. 😬 Ich habe mehrmals angehalten, um den Scheinwerfer nach unten einzustellen, aber ohne Erfolg. Ich konnte das Einstellrad einfach nicht drehen.

Ich bin Ingenieur und habe einen 3D-Drucker, daher ist die Entwicklung eines Modells kein Problem. Ich habe bereits versucht, ein kleines Werkzeug zu bauen, um unterwegs Einstellungen vornehmen zu können. 🔧

Ja, mein Motorrad hat eine elektronische Federung, aber obwohl sie mit Gepäck allein gut zurechtkommt, stößt sie an ihre Grenzen, sobald man zusätzlich einen Beifahrer mitnimmt.

Übrigens ist die Federung auch für schnellere Offroad-Fahrten nicht besonders geeignet. Sie sackt recht leicht durch. Mit meinem vorherigen Motorrad konnte ich große Unebenheiten und Löcher einfach „überspringen“, ohne sie groß zu spüren. Mit dieser Federung merke ich fast jedes Durchschlagen. 😅

Das ist tatsächlich eine ziemlich gute Lösung – man sieht, dass viel Arbeit hineingeflossen ist. 👍

 


Nach der Modifikation wirkt das ursprüngliche Design nahezu perfekt für den praktischen Einsatz.

Ich bin allerdings einen etwas anderen Weg gegangen und habe meine eigene Idee fast vollständig umgesetzt. Momentan befindet sie sich in der Test- und Optimierungsphase. 🔧
 

Ich hoffe, dass alles wie geplant funktioniert und sich die Lösung als ebenso praktisch und langlebig erweist. 🤞 


 
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Edited by tiger1756
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Hallo noname,

 

habe deinen Beitrag mal in den 1200er Bereicht verschoben. Im Testbereich wird den wohl kaum einer finden.

 

Die Frage mit der Scheinwerfereinstellung ist schon mehrfach erörtert worden. Du hast die Lösung ja auch schon praktisch selber gegeben. Du schreibst selber, dass der hintere Stoßdämpfer überlastet ist. Normalerweise braucht man nichts an der Lampeneinstellung zu ändern! Das muss alles über die Einstellung des Fahrwerks passieren. Es gibt hier im Forum Anleitungen, wie ein Fahrwerk einzustellen ist. Wenn das korrekt gemacht wird, passt auch die Scheinwerfereinstellung. Wenn das nicht funktionieren sollte, ist die eingebaute hintere Feder zu schwach für dein / euer Gewicht.

  • Like 1
  • 2 weeks later...
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Am 21.4.2026 um 23:55 schrieb Gummikuhfan:

Hallo noname,

 

habe deinen Beitrag mal in den 1200er Bereicht verschoben. Im Testbereich wird den wohl kaum einer finden.

 

Die Frage mit der Scheinwerfereinstellung ist schon mehrfach erörtert worden. Du hast die Lösung ja auch schon praktisch selber gegeben. Du schreibst selber, dass der hintere Stoßdämpfer überlastet ist. Normalerweise braucht man nichts an der Lampeneinstellung zu ändern! Das muss alles über die Einstellung des Fahrwerks passieren. Es gibt hier im Forum Anleitungen, wie ein Fahrwerk einzustellen ist. Wenn das korrekt gemacht wird, passt auch die Scheinwerfereinstellung. Wenn das nicht funktionieren sollte, ist die eingebaute hintere Feder zu schwach für dein / euer Gewicht.

 

Ihre Meinung ist für mich nachvollziehbar. Ich möchte jedoch anmerken, dass ich auch dann Probleme mit der Hinterradfederung habe, wenn ich allein im Gelände fahre. Bedeutet das, dass die serienmäßige Feder selbst dafür zu weich ist?

Haben andere Fahrer ähnliche Probleme, oder liegt es eher daran, dass viele gar nicht im Gelände unterwegs sind und solche Effekte daher nicht bemerken?

Übrigens hat der Händler die elektronische Fahrwerkssteuerung überprüft und keine Fehler festgestellt. Es wurde mir jedoch gesagt, dass eine mechanische Überprüfung notwendig ist – ein Termin dafür ist allerdings erst in zwei Monaten verfügbar.

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Wenn du ein Fahrwerk hast, das die Vorspannung elektronisch anpasst, sollte es keinen Bedarf an Scheinwerferverstellung geben. Zumindest nicht auf der Straße.

 

Von befreundeten Offroadfahrer weiß ich, dass schon bei flott gefahrenen Forstwegen, die Ausleuchtung nicht genügt. Das ist durch alle Marken so. Dafür werden dann Zusatzscheinwerfer in Kombination Flood und Spot kombiniert verwendet.

 

Wie oben schon geschrieben, sollte sich auch ein elektronisches Fahrwerk an die 30/70-Regel halten. Das ist die Grundeinstellung für jedes, universell genutzes Fahrwerk. Das gilt sogar für Autos.

  • Like 1
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Moin,

wenn die Fuhre trotz Semiaktivem Fahrwerk bei voller Be-/Überladung so massiv zusammensackt, gabe beim Vorgänger Einen kleinen Umlegehebel um die Höheneinstellschraube herum, mit dem man "quick and dirty" den Lichtkegel nach unten schwenken konnt. Müßte aber auch im "verbotenen Buch" (Bedienungsanleitung) beschrieben sein.

 

Schöne Grüße

Jens

Posted (edited)
Am 5.5.2026 um 14:49 schrieb Technikfan:

Moin,

wenn die Fuhre trotz Semiaktivem Fahrwerk bei voller Be-/Überladung so massiv zusammensackt, gabe beim Vorgänger Einen kleinen Umlegehebel um die Höheneinstellschraube herum, mit dem man "quick and dirty" den Lichtkegel nach unten schwenken konnt. Müßte aber auch im "verbotenen Buch" (Bedienungsanleitung) beschrieben sein.

 

Schöne Grüße

Jens

Ich habe das gesamte Handbuch durchgesehen und nur eine einzige Seite zur Einstellung gefunden. Dabei wird keinerlei Zusammenhang zwischen der Einstellung des Scheinwerfers und der Fahrwerksabstimmung erwähnt – überhaupt kein Zusammenhang.

 

 

Außerdem ist mir ein Menüpunkt aufgefallen, den ich bei meinem Motorrad noch nie gesehen habe. Vielleicht hatte oder hat ihn jemand von euch?

 

 

Edited by Gummikuhfan
Bilder entfernt, Copyright beachten!
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Moin,

dann haben sie bei T echte Helden, die sinnige Details beim Modellwechsel beseitigen. Sorry für die Tiger 1200 habe ich kein Benutzerhandbuch, aber es ist schade, dass derm praktische Hebel entfallen ist.

 

Schöne Grüße

Jens

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Zumindest traut mir Triumph zu, dass ich das Motorrad auf eine ebene Fläche stelle, um den Scheinwerfer einzustellen. ;)

 

Ich frage aber noch einmal: Wieso soll man die Scheinwerferhöhe verstellen, wenn man das Fahrwerk der Beladung anpasst (oder elektronisch anpassen lässt)? Oder geht Triumph davon aus, dass der durchschnittliche Kunde sowieso mit beidem überfordert ist? Fahrwerk wie Beleuchtung?!

Nicht sehr freundlich!

  • Like 2
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Nachdem ich das bei meinen beiden Tigern 1200 RallyPro, die ich gehabt habe, mit dem Einstellen des Scheinwerfers leichtgängiger gemacht habe und die Scheinwerfer einmal vernünftig eingestellt habe, braucht ich nie wieder verändern, egal ob mit 2 Personen, Gepäck oder Solo.

  • Like 1
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vor 16 Stunden schrieb Klamo:

Nachdem ich das bei meinen beiden Tigern 1200 RallyPro, die ich gehabt habe, mit dem Einstellen des Scheinwerfers leichtgängiger gemacht habe und die Scheinwerfer einmal vernünftig eingestellt habe, braucht ich nie wieder verändern, egal ob mit 2 Personen, Gepäck oder Solo.

Bei mir funktioniert das aus irgendeinem Grund nicht so.
Nach einer korrekten Grundeinstellung des Scheinwerfers wandert der Lichtkegel deutlich nach oben, sobald ich mit Sozius und Gepäck fahre.

Deshalb muss ich meine eigene Lösung mit der elektronischen Verstellung während der Fahrt verwenden und den Lichtkegel zusätzlich weiter nach unten korrigieren, damit er auf die Straße und nicht in den Himmel leuchtet.

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vor 4 Stunden schrieb tiger1756:

   ...   Bei mir funktioniert das aus irgendeinem Grund nicht so.   ...   

 

Hai,

 

kann man denn gar keine Grundeinstellung bei dem Fahrwerk machen?

Posted

Also ich kann den Grund der Disfunktion bei @tiger1756 ´s Scheinwerfer auch nicht nachvollziehen.

Ich habe den Scheinwerfer bei meiner 22-er GT-Pro einmal eingestellt. Seitdem ist Ruhe mit Blendungen oder Gegenverkehrslichthupen.

Das Fahrwerk gleicht alle unterschiedlichen Beladungszustände soweit aus, dass der Scheinwerfer in nicht einem Fall bei mir nachjustiert werden muss.

Und hier im Forum wird dieses Thema eigentlich auch sehr stiefmütterlich behandelt, was uns ja zeigt, dass das angesprochene Problem eigentlich sehr wenig auftritt.

Meine Vermutung geht eigentlich auch in die Richtung, dass bei @tiger1756 das Fahrwerk nicht richtig arbeitet.

 

Aber wie gesagt, es ist nur meine Vermutung.

Gruss Alpenschleicher

  • Thanks 2
Posted

@alpenschleicher

 

 

Ich möchte an dieser Stelle noch etwas klarstellen.
Natürlich könnte man die Scheinwerfer maximal nach unten einstellen, sodass garantiert niemand geblendet wird. Aber das ist aus meiner Sicht keine richtige Lösung, und ich hoffe, dass das niemand dauerhaft so macht.

Denn ohne zusätzliche Belastung der Federung durch Sozius oder Gepäck würde der Scheinwerfer dann nur einen sehr kleinen Bereich direkt vor dem Motorrad ausleuchten.

Ich habe bereits einen Termin bei Triumph vereinbart – allerdings erst in einigen Monaten – um genau dieses Problem überprüfen zu lassen. Daher hoffe ich, dort eine konkrete Antwort auf diese Frage zu bekommen.

Posted

Heute mein Motorrad vom 32000 Service zurückbekommen.

Hab dann mit dem Werkstattmeister über die Scheinwerfer Einstellung gesprochen. 

Er meint daß das Drehrad schon ansteht und sich nicht mehr nach unten drehen lässt, obwohl das Licht noch ein wenig zu hoch eingestellt ist.

Voriges Jahr hab ich es vom Werkstatt Vorgängermeister, den es jetzt nicht mehr gibt, einstellen lassen, laut dem hat es gepasst.

Hab auch das Elektronische Federbein erwähnt. Da meint er, das durch die Beladung sich das Federbein nicht von selbst regelt. Sprich hinten volle Beladung leuchtet das Licht in den Himmel.

 

Jetzt kenn ich mich nicht mehr aus....

 

Posted
Am 8.5.2026 um 16:56 schrieb Geri:

Hab auch das Elektronische Federbein erwähnt. Da meint er, das durch die Beladung sich das Federbein nicht von selbst regelt. Sprich hinten volle Beladung leuchtet das Licht in den Himmel.

 

Jetzt kenn ich mich nicht mehr aus....

 

 

Genau das meinte ich.
Da ich häufig lange Reisen zu zweit unternehme, befindet sich mein Motorrad in solchen Situationen praktisch unter maximaler Beladung. Deshalb habe ich angefangen, mich intensiver mit diesem Thema zu beschäftigen und nach Informationen sowie möglichen Lösungen zu suchen.

 

Der zweite Punkt betrifft für mich die Federung selbst. Sie wirkt im Gelände selbst dann zu weich, wenn ich allein fahre – und das enttäuscht mich ebenfalls etwas.

 

Die Möglichkeit, den Lichtkegel während der Fahrt anzupassen und das Licht von „den Sternen zurück auf die Straße“ zu holen, hat mich dagegen wirklich positiv überrascht. Dadurch konnte ich die Straße deutlich besser ausleuchten, und das Fahrgefühl war wesentlich komfortabler.

Posted

Hallo Taras,

 

ich kann dich nicht wirklich verstehen. Du bekommst von vielen Seiten gesagt, dass etwas nicht mit deinem Fahrwerk stimmt, du reitest weiter auf der Lichteinstellung rum. Wenn ich mein Mopped stärker belade, zweite Person z.B., dann stelle ich die Vorspannung manuell höher ein. Ich brauche aber nichts am Licht rumzuschrauben. Und ich habe es so verstanden, das genau das ein elektronisches Fahrwerk selber machen soll. Wenn es das nicht macht, ist entweder das Motorrad überladen und die Elektronik ist außerhalb des Einstellbereiches oder die Elektronik ist hinüber.

 

Viel Erfolg bei der Fehlersuche!

Posted
vor 21 Stunden schrieb Gummikuhfan:

Hallo Taras,

 

ich kann dich nicht wirklich verstehen. Du bekommst von vielen Seiten gesagt, dass etwas nicht mit deinem Fahrwerk stimmt, du reitest weiter auf der Lichteinstellung rum. Wenn ich mein Mopped stärker belade, zweite Person z.B., dann stelle ich die Vorspannung manuell höher ein. Ich brauche aber nichts am Licht rumzuschrauben. Und ich habe es so verstanden, das genau das ein elektronisches Fahrwerk selber machen soll. Wenn es das nicht macht, ist entweder das Motorrad überladen und die Elektronik ist außerhalb des Einstellbereiches oder die Elektronik ist hinüber.

 

Viel Erfolg bei der Fehlersuche!

Ja, da hast du recht. Genau deshalb habe ich einen Termin zur Diagnose der Federung vereinbart. Jetzt warte ich auf meinen Termin, der allerdings erst in zwei Monaten stattfindet.

Während ich warte, versuche ich herauszufinden, wie die Situation bei anderen Motorradbesitzern aussieht. Da ich die Probleme im Gelände jedoch sowohl allein als auch mit Gepäck hatte, gehe ich eher davon aus, dass das Problem nicht in einer Überladung des Motorrads liegt, sondern tatsächlich an der Federung selbst. Jetzt bleibt nur noch herauszufinden, worin genau die Ursache besteht.

Außerdem beschreibe ich hier auch meine Erfahrungen mit meiner eigenen Lösung zur Scheinwerferverstellung. Ich hoffe, wir verstehen uns gegenseitig richtig.

Posted

Ich weiß nicht, woran es liegt, aber ich kann dir nicht so richtig folgen. 

Du erklärst, dass sich das Fahrwerk nicht auf deine Beladung anpasst und ein weiteres Mal beklagst du dich, dass der Scheinwerfer mit Beladung in den Himmel leuchtet, was ursächlich zusammenspielt. 

Wenn du die Federvorspannung nach der 30/70-Regel einstellst, für jeden Beladungszustand neu, muss der Scheinwerfer nicht nachjustiert werden. Nur einmal richtig einstellen.

 

Weshalb sich das Licht der Tiger bei nächtlichen Offroad Etappen völlig anders verhält, als du es von deiner African Twin gewohnt bist, liegt am unterschied zwischen LED- und Spiegel-Scheinwerfer. Während das LED-Licht dort hingeschickt wird, wo es auf der Straße sinnvoll wäre, leuchtet die andere wie eine Campingleuchte. Das kann nur durch Zusatzleuchten verbessert werden.

 

Ob dein Fahrwerk Offroad zu schwach ist, kann ich nicht erraten. Nur wenn du schon auf der Straße nicht genügend Vorspannung hast, verschenkst du Offroad viele Millimeter Federweg.

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