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Ich stecke in einem schweren persönlichem Dilemma: ich muss eine Entscheidung treffen zwischen o.g. Konzepten

 

Vorab: ich fahre gern lange Touren wie auch kurze Ausfahrten durh den Odenwald, so auch zum Einkaufen. Ich kenne die 1200er Thruxton, sowie auch die 1200er Tiger (die 900er muss ich noch fahren).

 

Mich reizt der dicke 2-Zylinder mit seinen 1200 ccm und der daraus resultierenden Kraft. Gäbe es einen richtigen Tourer mit diesem Motor, ich hätte diesen. Gibt´s aber nicht. Aus diesem Grund fällt mein Blick auf die Speed Twin.

Hat jemand Tourenerfahrung mit diesem Ding?

Gibt es für längere Touren über 2-3 Wochen geeignetes Gepäcksystem (z.B. Seitenkoffer, Topcase)? Jetzt bitte nicht lästern, Systemträger sollen nach Tour wieder ab.

Ist die Sitzposition für lange Fahrten (>300 Km) geeignet, auch für Sozia (ich 180 cm, Sozia 160 cm)?

 

Mir ist klar, dass die Tiger eine Tourenspezialistin ist, aber mich reizen der Motor und das Konzept der Speed Twin. Zudem, meine "Jagd- und Rennzeiten" sind um und ich kann es nun gemächlicher angehen.

 

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Schon die Bonneville versucht? Sie ist das "Tourenmodell" der Speed Twin. Und gerade wenn du mehr zum Sammler als zum Jäger geworden bist, wirst du die 20% Leistung nicht vermissen. Hubraum eben. ;)

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Der 1200er Twin kann auch "Jagdmodus", nur wirkt er dabei weniger angestrengt wie andere Maschinen. Die SpeedTwin ist ein geiles klassiches Nakedbike. Aber die Touren die du skizzierst, 2-3 Wochen, mit Sozia - da bin ich beim Tiger. Auch wenn es vielleicht mit dem Twin auch irgendwie gehen würde. Fahr mal ne 1200er und/oder ne 900er Tiger Probe übers WE, gern auch mit Sotia, das du eine Ahnung bekommst wie anders das ist im Vergleich zum Nakedbike. Eh du das nicht selbst "erfahren" hast verwirren wir dich hier nur :-)

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vor 55 Minuten schrieb greinsen:

... das du eine Ahnung bekommst wie anders das ist im Vergleich zum Nakedbike. Eh du das nicht selbst "erfahren" hast verwirren wir dich hier nur :-)

Liebe(r) Greinsen,

ich habe etliche Jahrzehnte Motorraderfahrung mit und ohne Verkleidung. Das ist nicht mein Problem. Vielleicht habe ich mich nicht konkret genug ausgedrückt:

Mich reizt die Speed Twin und frage nach Erfahrungen mit dieser auf lange Touren.

 

Wie beschrieben, kenne ich die Tiger 1200 und auch die Thruxton 1200.

Dennoch, danke für die Antwort

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@PitStone Jahrzehntelange Erfahrung auf 2 Rädern habe ich auch. Aus dieser weiß ich allerdings auch, das man nicht alle Eindrücke für eine "Fahrzeugklasse" veralgemeinern kann. Deshalb bleibt die Probefahrt ein muss.

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Ich fahre mit der Speedy ab und an Touren über drei, vier Tage. Klappt solo mit den Legend Gear Seitentaschen auch für längere Etappen über 400 Km ganz gut. Aber für deine beschriebenen Bedürfnisse ist die Speedy meiner Meinung nach nicht geeignet. 

Gruß Manfred 

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Die LegendGear Taschen haben wir an der StreetCup auch. Aber mehr als ein WE bei gutem Wetter geht damit nicht. Auch wenn es natürlich Geschmackssache ist - größere Taschen/Koffen gehen an den Klassikern einfach nicht.

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vor 5 Stunden schrieb PitStone:

Ich stecke in einem schweren persönlichem Dilemma: ich muss eine Entscheidung treffen zwischen o.g. Konzepten

 

Servus PitStone.
Ich kann dich gut verstehen, ging esmir in den letzten 30 Jahren mit 14 Motorrädern doch manchmal genauso. Ich habe aber von Anfang an gelernt,mich mit den Dingen zu arrangieren. Sei es bei einem SBK Ducati 998 über eine bequeme BMW GS oder einen Sportourer wie die die Tiger 955i und 1050 Sport. Ich hatte sie alle 14 lieb . Ein Motorrad ist keine Waschmaschine, du kaufst primär Eines nach Gefallen und Emotionen. Ist wie mit den Frauen :wub: die perfekte Frau bzw. auch Mann,  gibt es nicht ..... aber die perfekte Waschmaschine. 

So gesehen bin ich nicht in der Lage, die jetzt eine finale Empfehlung auszusprechen. 

Meine letzte Triumph vor der Speed Twin 2019 war die famose Tiger Sport 1050 nebst der 955i Gußrad Tiger - beide der Obertraum von einem Motorrad -  und trotzdem verkaufte ich sie ohne mit der Wimper zu zucken im besten Motorradalter an zwei sympatischen Herren aus diesen Forum. Nur deswegen um mal wieder einen tollen 1200er Reihen Twin zu fahren den ich sehr gut von der Thruxton 1200 kannte. Hätte es 2019 keine Speed Twin gegeben hätte ich mir wahrscheinlich eine Bonneville 1200 gekauft, oder eine 1200 Scram oder eine 800/900 Tiger 
Was soll ich dir sagen, ich bin mit dieser Speedy jetzt im siebten Jahr trotz so mancher Entbehrungen im Vergleich zu einen Tourensportler oder einer Reiseenduro ein glücklicher Mensch . Weil sie mir einfach saugut passt für meine Bedürfnisse und Vorlieben ....... und was nicht so passt, wird halt passend gemacht. Ist die Tour länger als drei Tage sende ich meine Gepäck (bergwandern) mit der Post oder gebe es einen Freund mit PKW mit.  Ist sie hinten bissel hart so kommt ein anderes Federbein mit richtiger Federrate nebst besseren Ansprechverhalten zum Einsatz. Ja sogar Reifen mit guter Eigendämpfung vor allem vorne,  tragen zu einem komfortableren Fahrerlebnis bei. Ist mir der nackte Roadster im Winterhalbjahr im Vergleich zu meinen beiden Tiger zu kalt, rüste ich bei den Klamotten einfach bissel auf  usw. 

 

Meine Motorräder habe ich schon immer für wirklich alles benutzt. Großstadt, über Land und Fernreise. Ja sogar mit meiner Ducati Paul Smart war ich eine Woche in den Alpen. Gepäck siehe oben. :cat-augenzukneifend_09:

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Ach ja, nur mal am Rande erwähnt. Frauen stehen auf die Speed Twin. :wub: ist fast so als hättest du nen süßen Hund dabei.  Mit der Dame im Kleid war ich im Alpenhotel zum Abendessen verabredet. Ich brachte sie von meiner Speed Twin nicht mehr runter. :lol:

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So verbleibt mir nur noch dir eine gute Findung zu wünschen. 

...... und so sieht es aus, wenn ich drei/vier Tage mit der Speed Twin alleine in die Alpen fahre. Gerne auch und völlig unproblematisch über die BAB . 

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Lasse doch einfach dein Herz nebst den ach so wichtigen Emotionen und deinen Geldbeutel entscheiden. :cat-augenzukneifend_09: ....... es geht doch nur um ein Motorrad.  Grüße gerhard 

Edited by Silver Rider
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also ich fahre aktuell die 1200er tiger und ne 1200er bonneville (zumindest der motor grob ähnlich)

aber was ich dir da raten soll weiss ich auch nicht, deshab hab ich beide

für die große reise pyrenäen, / sizilien / sardinien, rdga usw pack ich die tiger aus, weil wetterschutz, alles schön beheizt, koffer dran, kardan. 

aber emotionen hat die bonneville, vieel besserer sound, symptahischeres aussehen, also für kurze touren mit minigepäck geht das auch ganz gut, und da gibts ja auch taschenträger für, ich denke für die speed twin gilt das selbe, die hat ja auch mehr schräglagenfreiheit was auf touren mit gepäck etwas entspannter sein sollte

hilft das jetzt? wahrscheinlich nicht,

für den odenwald würde ich immer die speed twin nehmen, mir ist die mit allerdings 1,90 zu klein

 

noch ein wort zur tiger 900: die hatte ich vor der 1200, eigentlich ist der unterschied auf der strasse gar nicht so groß, wenn du aber offroad willst deutlich entspannter! da sind die kilo und der schwerpunkt der 1200er schon merkbar, dafür empfehle ich die scrambler 400 ;)

der trend geht halt zum 3. motorrad 

Edited by Outdoorer
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Ich bin ja auch immer im Urlaub auf zwei Rädern für drei Wochen quer durch Europa.

Angefangen habe ich damit mit der Z1000, also ergonomisch und "Tourentauglichkeit" eher bei der Speed Twin.

Klar ging das auch, wir hatten damit auch tolle Urlaube, aber halt immer als Solofahrer.

Aber irgendwann bin ich dann doch bei der Tiger gelandet, mein mich in den Urlauben begleitender bester Freund ist von der MT01 auf die Super Tenere gewechselt.

Erst wurde es eine Tiger Explorer, mit der habe ich später auch mit meiner Frau als Sozia dann noch tolle Urlaube auf zwei Rädern gehabt.

Später hat meine Frau ihren Führerschein gemacht und fährt seitdem selbst und ich habe auf die leichtere Tiger 900 gewechselt.

Da wir meist im Urlaub campen, ist die Tiger mit Koffern dran und das Zeltzeug als "Soziusgepäck" der Muli, meine Frau hat an ihrer Street Twin noch zwei kleine Taschen dran.

 

Als Zweitmopped habe ich eine Street Triple Moto2 für die sportlichen Momente, für meine Frau ist mir auch mal eine R sehr günstig zugelaufen.

Und gerade hat sich als Alltagsbike und kleines Offroadspielzeug eine CF-Moto 450MT zum Fuhrpark dazu gesellt.

 

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Die Frage ist immer auch, was man für ein Typ ist. 

Ein Kumpel von mir war 2024 mit seiner HD Sportster 48, incl. seiner Frau auf dem Rücksitz, auf Sizilien. Und die gesamte Strecke (Berlin-Sizilien-Berlin) wurde mit diesem einen Motorrad zurückgelegt.

Alleine eine Tankgröße von 7,9 Liter macht dann eine gewisse Planung notwendig. Und über großes Gepäck braucht man da auch nicht nachdenken. 

Laut seiner Aussage hatten sie jedenfalls auch ein schöne Reise. 

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vor 8 Minuten schrieb greinsen:

Mit dem kleinen Faß biste ja mehr am Tanke als am Fahren ;-)

Mit diesem Motorrad bist du froh, einen Grund zu haben, alle halbe Stunde anzuhalten. :D

 

 

Ich denke, da unterscheidet sich die Art des Motorradurlaubs, eines Jeden.

Wir haben beide keine Zeit, ewig lange Zeit für Anfahrt, Heimfahrt und Etappen dazwischen zu verbringen. Und Autobahn macht uns keinen Spaß. Deshalb nutzen wir das Motorrad nur für Touren von maximal 8 Stunden. Dazwischen fährt das Rad auf einem Pick Up mit.

Aus diesem Grund benötigen wir auch nicht das ultimative Tourbike, mit Großraumcouch und Schrankwand.

Das ist wohl auch die Frage, die sich PitStone stellen muss.

Posted (edited)

Hi, ich z. B. bin nach wie vor überrascht, wie gut es sich mit der Speed Twin reisen lässt. Ich führte letzten Herbst eine Truppe auf möglichst kleinen Straßen über 3000 km in 11 Tagen durch Frankreich(Tourname : "Jag´n Hahn auf´n Vulkan Tour ´25, Name war natürlich Programm). Zwischenzeitlich bin ich echt froh, dass ich mein Riesentrumm, ne Explorer(V201) abgegeben hab. Und die gilt für mich eigentlich als bester Tourer. Der hohe Schwerpunkt und das Rangieren, welches auf losem Grund keinen kleinen Fehler erlaubt, sonst liegt sie schnell, hat mich dann irgendwann etwas genervt. Auch mein heißer 1050er Tiger steht nur noch.

Also, ich bin so ca. 187cm und mit anderer Sitzbank hatte ich auf der Tour weder mit den Knien noch mit dem Sitzfleisch Probleme und kamen den gelegentlich gut befahrbare Bergstraßen dazu, hatte ich dann vorne meinen heiden Spass. :evil:

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Edited by growaebbl
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Wir haben da durch das Campingzeug etwas mehr für drei Wochen dabei. :innocent:

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Hinten habe ich quasie nur die mobile "Wohnung" incl. Matratze, Schlafsäcke und Tisch/Stühle verladen.

Küche ist im rechten Koffer. :D

Edited by kleener
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Deswegen hat meine Michaela auch nen Tiger, wegen der "gerechten Gepäckverteilung"  ;-)

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vor 7 Minuten schrieb kleener:

Wir haben da durch das Campingzeug etwas mehr für drei Wochen dabei. :innocent:

Hinten habe ich quasie nur die mobile "Wohnung" incl. Matratze, Schlafsäcke und Tisch/Stühle verladen. Küche ist im rechten Koffer. :D

Ich erkenne Bedarf für einen Trailer. :D

 

vor 3 Minuten schrieb greinsen:

Deswegen hat meine Michaela auch nen Tiger, wegen der "gerechten Gepäckverteilung"  ;-)

... und wenn ihr das Gewicht ausgleicht, fährt deine Michaela mit dem ganzen Gepäck?! Natürlich nur wegen der Gerechtigkeit. ;)

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Alles ist möglich :wistle:

 

 

 

Ach ja, einmal habe ich folgendes  gemacht, weil es für die Tage doch eng wurde mit dem Gepäck 

Ich habe wirklich nur frische aber alte Klamotten mitgenommen und mir unterwegs Neue gekauft . Mal ne Jeans, mal einen Pullover oder zwei Shirt's . So konnte ich gut  über die Tage strecken denn das alte stinkende Zeug habe ich weggeworfen. Natürlich nicht in die schöne Natur, sondern richtig entsorgt. :thumbup:
Ich kam so nach einer Woche mit etwa der gleichen Menge Gepäck an wie bei der Abfahrt. Frauen dürften bei dieser Vorgehensweise entzückt sein .... und mir hats auch gefallen. :D

 

Es war bei meinen Urlaub in die Alpen nach Fiss Serfaus  mit meiner Ducati 998 um zu meiner Lieblingsbank zu kommen.  Was für eine Karre mit ihrem V Zwo Testastretta. Ihr wummern u.tiefes Grollen :cat-augenzukneifend_07: war mir damals wichtiger als Platz für Gepäck.  Halt ganz große Gefühle. Eine Tiger 955i Gußrad stand ja in der Garage. :wub:

 

....... und " diese Gefühle " habe ich heute mit der Speed Twin immer noch, aber halt auch einiges an mehr Platz für Gepäck. 

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....... und ab und an mal  mitfahrende Frauen mit eigenem Motorrad waren mir in Sachen Gepäck fast immer eine Nasenspitze voraus.  Sie hatten einfach weniger. 

 

Grüße gerhard 

 

Edited by Gummikuhfan
Bild gelöscht wegen Copyright
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Unser Problem bei zu viel Stauraum ... blinde Passagiere! :D

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Man glaubt garnicht wie wenig man eigentlich nur mitnehmen muss, wenn man eben "das Richtige" einpackt. Auf den letzten langen Touren (größer 3 Wo) haben wir bei 2 Tigern mit je 2 Koffern (je 47 + 38 L) sogar noch ne zweite Kombi für Michaela + 2 Paar fette Wanderstiefel mitgenommen bekommen. Der modus operandi von Gerhard der "Kleiderentsorgung" zahlt da natürlich auch mit drauf ein.

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vor 2 Stunden schrieb BlackWidow:

Ich erkenne Bedarf für einen Trailer.

Auf gar keinen Fall. :P

 

Das sieht schlimmer aus als es ist, da meine Rally hinten als Basis schon ziemlich hoch ist, das Kennzeichen ist schon höher als der Scheinwerfer der Twin. ;)

Vom Gewicht ist es mit etwa 25kg auch überschaubar.

 

Wenn man als Hotel-/Pensionsschläfer und auswärts essen unterwegs ist, könnten wir auch mit den kleinen Taschen an der Street Twin für drei Wochen auskommen.

Aber autark und trotzdem mit etwas Komfort braucht halt Laderaum.

Nur die Entspannung in der Natur Abends auf dem Campingkocher die Steaks in der Grillpfanne zu brutzeln hat man als Hotelschläfer nicht, oder morgens mit einem Kaffee im Campingstuhl vor dem Zelt das langsame Erwachen der Natur beobachten, ein Traum.

Das gehört für uns zum Urlaub dazu und ist ein wichtiger Teil davon.

Soll ja jeder machen, wie er es für sich am besten hält.

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vor 3 Stunden schrieb BlackWidow:

Ich erkenne Bedarf für einen Trailer. :D

Niemals ;-)

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vor 39 Minuten schrieb greinsen:

Man glaubt garnicht wie wenig man eigentlich nur mitnehmen muss, wenn man eben "das Richtige" einpackt. Auf den letzten langen Touren (größer 3 Wo) haben wir bei 2 Tigern mit je 2 Koffern (je 47 + 38 L) sogar noch ne zweite Kombi für Michaela + 2 Paar fette Wanderstiefel mitgenommen bekommen. Der modus operandi von Gerhard der "Kleiderentsorgung" zahlt da natürlich auch mit drauf ein.

 

Genau, die guten Planungen :o und  trotzdem passiert es dass ich sachen mitnehme die ich nicht gebraucht habe.

Einmal hatte ich auf dem Heimweg weniger als bei der Abfahrt.  Die alten klobigen Bergstiefel größe 47 habe ich nach ausgiebigen Bergwandern entsorgt und mir erst zu Hause neue gekauft ... und nicht umgekehrt wie es manche tun

 

Edited by Silver Rider
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vor 16 Minuten schrieb greinsen:

Niemals ;-)

 

Dito.

So ein Trailer mag für so manch Situationen durchaus praktisch sein und seine Berechtigung haben. Aber es entspricht einfach nicht meiner Motorrad Philosophie.  

Ich war aber vor meiner Motorradzeit viele Jahre begeisterter Wohnwagenfahrer :lol:

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vor 38 Minuten schrieb kleener:

Wenn man als Hotel-/Pensionsschläfer und auswärts essen unterwegs ist, könnten wir auch mit den kleinen Taschen an der Street Twin für drei Wochen auskommen.

Aber autark und trotzdem mit etwas Komfort braucht halt Laderaum.

Nur die Entspannung in der Natur Abends auf dem Campingkocher die Steaks in der Grillpfanne zu brutzeln hat man als Hotelschläfer nicht, oder morgens mit einem Kaffee im Campingstuhl vor dem Zelt das langsame Erwachen der Natur beobachten, ein Traum.

Das gehört für uns zum Urlaub dazu und ist ein wichtiger Teil davon.

Soll ja jeder machen, wie er es für sich am besten hält.

Da hast du völlig falsch interpretiert. Da unsere Reisen meist nur kurz sind, meiden wir feste Unterkünfte und gehen auch nicht essen. Wir sind ebenso wie ihr gerne in der Natur, vor allem am Wasser, entweder Atlantikküste oder Zentralmassif. Ein Pick Up mit Zelt fürs Dach ist dafür die ideale Kombination.

Leider ist es in Frankreich nicht gerne gesehen, wild zu campen, vor allem dort, wo auch Touristen sind. Da kann man auch viel besser argumentieren, wenn man sich nicht großartig ausgebreitet hat.

 

Für längere Reisen, so wie ihr sie macht, würden wir uns aber sicherlich eine andere Möglichkeit überlegen. Beispielsweise Van-Ausbau mit Platz fürs Motorrad, etc.

Momentan wird der RAM auch zur Arbeit eingesetzt, ist also bereits vorhanden, und für wenige Übernachtungen bietet ein Dachzelt genug Komfort.

 

Für die Kleidung ist es wichtig, was man unternehmen möchte. Uns reichen zur Motorradbekleidung, etwas Bequemes, Sneekers, Unterwäsche und gut. Möchte man repräsentieren, dann wird schnell ein Koffer mehr daraus. :innocent:

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Für mich ist als Paket, meine Tiger 900 das bequemste und stressfreiste Motorrad, das ich jemals eine große Strecke gefahren habe.

Auch die T100 war sehr angenehm, aber der Motor machte nicht so viel Freude, war viel langweiliger. Der Platz war nie so üppig.

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Manche Dinge ändern sich auch im Lauf von Jahrzehnten. Als Jungspund war ich mit einer Triumph Boss BDG unterwegs. War schon mehr als ein Moped. Mangels Kleingeld kam erst gar nicht der Wunsch nach einem Hotel auf. Ein Zelt aus Stoff (schwer, musste imprägniert werden) Spirituskocher - war schön- trotzdem St. Malo/Atlantik erreicht und in einer Bucht wild gezeltet. Unvergesslich.

Alukoffer, Regenbekleidung? Nein- umgebaute Mülleimer für das Gepäck, Friesennerz genügten.

Der Verdienst stieg- die Triumph Boss ging, eine umgebaute BMW R 69s kam, das Zelt wurde durch etwas leichteres ersetzt. Der Spaß am Camping blieb.

Anfang der Siebziger mit Suzuki GT 250 ram-air mit Sozius ins damalige Jugoslawien- mit Campingausrüstung über die Alpen/Felbertauern. Die Suzi war etwas asthmatisch- hats aber geschafft. Ziele wie die Insel Pag oder Plitwice- alles einfach toll. 

Eine Kawasaki 750 H2 Mach 3 eine der esten 5 in Deutschland- damals von Louis importiert- wer sagt, dass ein solches Geschoss für Fernreisen ungeeignet ist? Wenn man es nicht weiß, geht alles.  Erstmals unterwegs in einem kleinen Hotel übernachtet- man hatte auch schon Lederklamotten.

Dann stellte man fest, dass in Italien und in Frankreich auf den Campingplätzen Zelte gebucht werden konnten (z.B. Eurocamp). Das erleichterte im Sinn des Wortes die Gepäckmitnahme. Die Motorräder wurden reisetauglicher (vorher wusste man es ja nicht besser). Es wurden diverse Suzukis (VX 800) Yamahas (Diversion 900, Fazer usw.) Die Länge der Etappen dehnte sich aus- im Ernstfall auch mal 1100 km bis Livorno. Zu diesem Zeitpunkt schon häufig: Buchung auf den jeweiligen Campingplätzen- dort Mobilheime- keine Zelte. Der Mensch wird bequemer. 

Um es kurz zu machen: Bis zum heutigen Tag folgte die Ära der Triumph- Motorräder- erst immer schwerer und stärker, dann die Besinnung auf das, was für Gartenzwerge auf Abwegen leichter zu beherrschen ist: Tiger 800 und 900 (GT pro) .

Camping? Sicher doch. Aber auch kleine Hotels  -  gerne abgelegen. Gepäck ?:  Solide Givi Koffer...Ziele: Nach ca. 30 mal Korsika und Sardinien gerne Südfrankreich- da, wo der Tourismus noch nicht ausgeprägt ist- auch abhängig von der Jahreszeit.

Trailer? Ja- Autobahnen sind langweilig, dafür die Straßen in den Zielgebieten um so schöner- also sind PKW und Trailer eine Möglichkeit, die mir früher nicht in den Sinn gekommen wären.

Wenn denn jemand fragt, ob das derzeitige Motorrad reisetauglich ist (Triumph 900 GT pro/2024) Logo- sonst hätte ich es nicht gekauft. Am Rande sei erwähnt: In den Zielgebieten fahre ich selten weniger als 3000 km- da muss es keine Autobahn sein. 

Was sonst: Ich bin auch etliche Kilometer im schönen Deutschland unterwegs, gerne in den Mittelgebirgen, Im Altmühltal, Spessart usw. selten in den Alpen. Das Leben auf und mit dem Motorrad ist schön....

fred

www.fredis-garage.de

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ok here are my two cents:

 

Ich habe nach langer Pause mich 2010 wieder auf ein Motorrad gesetzt, die ersten kleinen Touren mit einer BMW 650 XCountry bewältigt und dann 2013 auf eine Tiger 800 Roadie umgestiegen, mit der Zeit wurden die Touren länger und die Ansprüche an Gepäcklösungen anspruchsvoller. Meine aktuelle Tiger 900 GT Pro ist mein Reisemotorrad, daneben gibt es noch eine Bonneville Bobber Bj 2017, aber das ist nix für Touren. Ich will auf den Touren Kameraequipment, Laptop für meinen Job und noch ein paar andere Sache dabeihaben, deswegen geht ohne die Alukisten von Givi gar nix mehr, früher habe ich das Topcase weggelassen und ein Rackpack von Ortlieb aufgeschnallt, heute mit Topcase und zwei Givi Alaska, da reicht für zwei Wochen locker...

Meine Zeit im Zelt ist lange vorbei, wenn ich mir kein Hotel/B&B etc. mehr auf der Reise leisten kann, dann höre ich auf. Wobei ich schon weiß, dass für manche gerade diese völlige Ungebundenheit mit Zelt etc. der besondere Reiz ist. Das machen meine Knochen nicht mehr mit, auch weil ich aus gesundheitlichen Gründen einiges an medizinischen Verbrauchsmaterial mitnehmen muss, das unter gewissen hygienischen Bedingungen anzuwenden ist.

 

Ich wurde die Ursprungsfrage nach dem passenden Motorrad daher wie folgt beantworten: für mich ist die Kombi aus Fahrverhalten (auch unter Last) und der Möglichkeit, ausreichend zu laden entscheidend. Ich will nicht zwei Wochen mit nem Rucksack aufm Kreuz fahren...die Tiger 900 GT Pro bringt mir all das, die Leistung reicht, das Gewicht ist beherrschbar. Könnte sein, dass ich irgendwann auf etwas mit DCT oder automatischer Kupplung umsteigen muss, aber noch geht es so.

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Ich finde mich in euch beiden wieder:

Fred, beschreibt sehr gut, wie sich die eigenen Bedürfnisse, die technischen, aber auch gesellschaftlichen Möglichkeiten ändern. Das spiegelt sich natürlich auch in unserer Art zu reisen.

Besonders trifft aber die Aussage auf den Kopf, dass man oftmals nicht weiß, was möglich ist und man es deshalb einfach versucht. Mein Hobby/Sport/Was auch immer, ist eine Form von Akrobatik. Was glaubt ihr, wie oft ich schon gehört habe, dass etwas nicht möglich wäre. Und es hat mich noch nie davon abgehalten, es zu versuchen. Wichtig nur, auf sein Gefühl im Bauch zu vertrauen...

 

Der Chef beschreibt, wie ich mir meine Zukunft mit dem Motorrad vorstelle. Wenn ich meine Bedürfnisse damit nicht mehr vereinbaren kann, mochte ich aufhören, ohne jemals etwas bereuen zu müssen. Der große Traum ist aber auch noch mit 80+ (nicht dass ich dich für 80 halte ;)) aufs Rad steigen zu können und eine Runde zu drehen. Idealerweise mit meinem Schatz.

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der TE hat sich noch gar nicht zu wort gemeldet ;),

vllt sollte er mal eruieren wieviel gepäck er mitnehmen möchte, 

 

bei mir:

auf den Kanaren bin ich bis zu 2 wochen auf der cb500x nur mit nem 50l topcase unterwegs, 

auf der 900er tiger mit ner 56 liter ortlieb rolle und komplettencamping equipment (incl. laptop)

auf der 1200 nun mit 2 aluboxen, die kann ich auch mal aufm wanderparkplatz nen tag abstellen

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vor 9 Stunden schrieb growaebbl:

Hi, ich z. B. bin nach wie vor überrascht, wie gut es sich mit der Speed Twin reisen lässt. Ich führte letzten Herbst eine Truppe auf möglichst kleinen Straßen über 3000 km in 11 Tagen durch Frankreich(Tourname : "Jag´n Hahn auf´n Vulkan Tour ´25, Name war natürlich Programm). Zwischenzeitlich bin ich echt froh, dass ich mein Riesentrumm, ne Explorer(V201) abgegeben hab. Und die gilt für mich eigentlich als bester Tourer. Der hohe Schwerpunkt und das Rangieren, welches auf losem Grund keinen kleinen Fehler erlaubt, sonst liegt sie schnell, hat mich dann irgendwann etwas genervt. Auch mein heißer 1050er Tiger steht nur noch.

Also, ich bin so ca. 187cm und mit anderer Sitzbank hatte ich auf der Tour weder mit den Knien noch mit dem Sitzfleisch Probleme und kamen den gelegentlich gut befahrbare Bergstraßen dazu, hatte ich dann vorne meinen heiden Spass. :evil:

 

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Danke für die aufklärenden Worte. Ich fahre max 2mal im Jahr für länger weg 1 bis 3 Wochen, zumeist alleine, aber viele Kilometer. die restlichen 48 bis 50 Wochen im jahr sind es kürzere Touren.

 

Hält das Windschild den Winddruck einigermaßen ab?

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Bei der SpeedTwin sitzt du voll im Wind. Das Windschild hat zwar eine angenehme Wirkung, aber die ist schon weit entfernt von deiner Formulierung "Winddruck abhalten".

Posted (edited)
vor 1 Stunde schrieb Outdoorer:

der TE hat sich noch gar nicht zu wort gemeldet ;),

vllt sollte er mal eruieren wieviel gepäck er mitnehmen möchte, 

 

bei mir:

auf den Kanaren bin ich bis zu 2 wochen auf der cb500x nur mit nem 50l topcase unterwegs, 

auf der 900er tiger mit ner 56 liter ortlieb rolle und komplettencamping equipment (incl. laptop)

auf der 1200 nun mit 2 aluboxen, die kann ich auch mal aufm wanderparkplatz nen tag abstellen

Mein Problem ist, ich bin in der glücklichen Lage spontan und für längere Zeit irgendwohin zu fahren. Und ich tue dies, derzeit mit meinem Rollator. Früher habe ich Touren über 6.000 bis 10.000 Kilometer in 2 bis 5 Wochen herunter geleiert, mit Seitenkoffer und Topcase und die Länder, Gegenden genossen. War kein Hotel zur Verfügung wurde die mitgeschleppte Hundehütte genutzt. Heute allerdings vermeide ich diese und genieße bequeme Betten. 

Sollte es für die SpeedTwin 1200 vernünftige Trägersysteme (Seitenkoffer und Topcase) so wäre dies wohl mein Gefährt. Und wenn, wie growaebbl darstellt, die Knochen auch nach längerer Strecke biegsam und streckfähig sind, umso besser. Natürlich ginge es auch mit Seitentaschen und Rolle. Aber, mir sind die zu unsicher, sollte ich einmal einen Gang durch Städte etc. machen. Es würde mich völlig überfordern, hätte ich plötzlich 4 statt 2 Seitentaschen oder 2 statt 1 Rolle zu transportieren.

Edited by PitStone
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vor 22 Minuten schrieb PitStone:

Hält das Windschild den Winddruck einigermaßen ab?

 

Bei meinen 1,89cm nur den Bauch nebst den unteren Brustbereich . Hat aber den Vorteil, dass der Kopf in freier Anströhmung ohne Verwirbelungen liegt und bei nen guten leisen helm - zbs. Schubert / Shoei - du auch bei 140 den tollen Sound vom Twin noch hörst.  Es passiert aber im Sommer ab und an, dass ich das Windschild für einige zeit abnehme .... weil ich den Wind gerne spüre. 
Schön ist auch noch, dass sich durch das Schild keine Mücken im zerklüfteten Bereich zwischen Scheinwerfer und Instrumenten ansammeln. Ist die Dart Klassik für so um 130 Euro. beim Raisch

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vor 10 Minuten schrieb PitStone:

(Seitenkoffer und Topcase)

 

Autsch .... das sieht dann so aus und ist bei einem kleinen schmalen leichten Motorrad wie der Speed Twin mit dem nicht so steifen Doppelschleifenrahmen   der Fahrdynamik  überhaupt nicht zuträglich.  Das Ding wird " bei der Speed Twin " garantiert zum Lämmerschwanz was sich dann auf das ganze Motorrad überträgt . Bei einer großen Reiseenduro mit ihren modernen steiferen Rahmen natürlich nicht. 

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Aber selbstverständlich jedem das Seine :cat-augenzukneifend_09: ...... Grüße gerhard 

Posted (edited)
vor einer Stunde schrieb PitStone:

Hält das Windschild den Winddruck einigermaßen ab?

Für mich schlecht zu beurteilen, da ich sie eigentlich nur mit Schild kenne von Anfang an. Zugegeben, diesbezüglich hab ich wahrscheinlich Nehmerqualitäten. Immer locker bleiben, dann läuft das für mich, wenn jetzt nicht gerade die Düse massiv von Vorne kommt, alles easy, wenn´s denn unbedingt mal sein muss(selten genug) bis gut 160 oder mehr alles entspannt. Ab 180, bei meiner Größe und Gegenwind, klemmen dann schon die Knie heftig, sonst wird´s leicht:innocent: und am Lenker im Wind die Gabel aus der Feder ziehen, macht eben dann keinen Sinn. -_-:bang:

Edited by growaebbl

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