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Mischbereifung auf Rally Pro (verschiedene Marken)


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Hallo Leute

 

Bei meiner Rally Pro, die ich gebraucht gekauft habe, ist der Vorderreifen ein Mitas E-07 runter. Hinten hab ich einen Mitas E-07+ drauf der noch ein paar 1000km halten dürfte. Wurde so von Vorbesitzer übernommen.

 

Ich hab mir jetzt einige Videos vom Wolf angeschaut. Und spekulieren auf einen Pirelli Scorpion Rally STR. 

 

Hat jemand Erfahrung mit Mischbereifung, also vorne Pirelli hinten Mitas? 

Bzw. was haltet ihr davon?

 

Danke schonmal fürs Feedback

Harald

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Hallo, 

ich habe da noch keine Erfahrung mit, sehe das aber nicht als Problem an. Natürlich sollten beide Reifen schon zueinander passen. Also ein Sportreifen in Verbindung mit einem Stollenreifen macht sicherlich keinen Sinn.

Wenn aber beide Reifen zueinander passen und von gleicher Qualität sind, sollte das kein Problem sein.

Beim TKC 70 gibt es z.B. sogar zwei unterschiedliche Hinterreifen und nur ein Vorderreifen. OK, beide von einem Hersteller, aber trotzdem mit anderem Profil.

 

Wenn du hier aber 4 Leute fragst, wirst du garantiert auch 5 verschieden Meinungen hören. Und gesetzlich ist es auch nicht verboten.  

  • Thanks 1
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Entweder beides Radial Reifen oder beides Diagonal Reifen. Das darf nicht gemischt werden.

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Mach beide neu. Dann hast du einen frischen Satz. Willst in ein paar Tagen wieder anfangen zu schrauben?

  • Thanks 1
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vor 39 Minuten schrieb Thom:

Mach beide neu. Dann hast du einen frischen Satz. Willst in ein paar Tagen wieder anfangen zu schrauben?

Schrauben muss er ja eh. Und er schreibt ja "der noch ein paar 1000 km halten dürfte". Warum also einen Reifen nicht mehr nutzen, der halt nicht in ein paar Tagen gewechselt werden muss, sondern noch ein paar 1000 km hält. 

Am Ende spricht nichts dagegen, wenn die Reifen in der gleichen "Liga" spielen. 

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vor 7 Stunden schrieb DerManuel:

Entweder beides Radial Reifen oder beides Diagonal Reifen. Das darf nicht gemischt werden.

 

Das ist falsch. Wo kommt denn diese Weisheit her? Was man montieren darf steht eindeutig in der Zulassung / COC-Papier. Es gibt sogar Fahrzeuge da hast du vorn ne andere Bauform als hinten.

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vor 8 Stunden schrieb DerManuel:

Entweder beides Radial Reifen oder beides Diagonal Reifen. Das darf nicht gemischt werden.

Dann lese dir mal den §36 (6) der StVZO durch. Der Satz 2 ist nämlich nicht für Krafträder gültig und somit sind beide Reifentypen an einem Motorrad zugelassen.

Also so wie @greinsen es geschrieben hat. 

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Der 36 Abs. 6 StVZO ist sehr wohl für Krafträder gültig. Er benennt Pkw und andere Kfz

Motorräder fallen unter andere Kfz.

Posted (edited)
vor 29 Minuten schrieb fredis-garage:

Der 36 Abs. 6 StVZO ist sehr wohl für Krafträder gültig. Er benennt Pkw und andere Kfz

Motorräder fallen unter andere Kfz.

Hast du dir den Absatz 6 mal komplett durchgelesen?

Zitat:

"Satz 2 gilt nicht für Krafträder – ausgenommen Leichtkrafträder, Kleinkrafträder und Fahrräder mit Hilfsmotor."

 

Und im Satz 2 steht, dass eine "Mischbereifung" (Radial/Diagonal) nicht zulässig ist. Wenn dieser Satz aber nicht für Krafträder* gültig ist, entfällt diese Bestimmung für Motorräder. Ausnahme Leichtkrafträder, Kleinkrafträder und Fahrräder mit Hilfsmotor. Das ist aber eine Tiger nicht! 

 

*Kraftrad: zweirädriges Kraftfahrzeug mit oder ohne Beiwagen, mit einem Hubraum von mehr als 50 Kubikzentimetern im Fall eines Verbrennungsmotors, oder mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von mehr als 45 Kilometern pro Stunde.

Quelle:StVZO

Edited by Dave1972
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Dave liegt richtig. In der Praxis würde ich trotzdem nicht tun, was der Gesetzgeber erlaubt. Es dürfte auch kaum möglich sein, einen Diagonalreifen zu finden, der im COC Paper neuerer Maschinen aufgeführt ist.

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Anders gefragt: Wer kann mir einen 90/90 21 in radialer Bauart nennen? :wistle::innocent:

 

Vorne einen besseren Reifen fahren halte ich für keine grosse Herausforderung, ist höchstens mühsam. Und ein E07+ mit 5 Millimeter Profil fährt noch ewig, doch auf der Strasse keinesfalls angenehm. 

Deshalb würde ich auch beide Reifen tauschen.

  • Thanks 1
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Ich würde beide wechseln und den Hinterreifen allenfalls als Reserve behalten. Bei den Sportbikes würde ich nie zwei unterschiedliche Reifen montieren. Entweder haben beide ein spitziges Profil oder ein flacheres. Ich denke, die beabsichtigten Fahreigenschaften würden sich ändern, wenn ich einen spitzen mit einem flachen mische. Wäre somit herausgeworfenes Geld. Dasselbe, wenn ich einen Reifen, der ab bestimmten Temperaturen anfängt, zu schmieren, mit einem temperaturunempfindlichen Reifen mische - dann rutsche ich auf dem Hinterrad herum, während vorne alles bestens läuft. Oder der eine wärmt schneller auf, während der andere noch kalt ist. Also wenn ich eh sehr zaghaft und vorsichtig fahre und mir der Reifentyp eh egal ist, dann könnte ich mir eine Mischung noch vorstellen. 

Zu deinem Mitas Hinterreifen. Falls der eckig gefahren ist (die Info fehlt irgendwie), würde ich ihn gleich entsorgen.

Edited by StPaul
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vor 11 Minuten schrieb Doodle:

Anders gefragt: Wer kann mir einen 90/90 21 in radialer Bauart nennen? :wistle::innocent:

Es ging ja nicht darum so einen Reifen zu finden. Es ging darum, dass diese Aussage, zumindest in DEU, falsch ist. Und das Motorrad spielt da halt keine Rolle. 

Wenn es überhaupt keinen radialen in der Größe gibt, kann man sich auch diese pauschale Aussage sparen. War aber nicht der Fall. ?

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Wir drehen uns im Kreis. Der Beitragsersteller kann alle Reifen fahren die für sein Fahrzeug eingetragen sind. Es spielt auch absolut keine Rolle von welchem Hersteller, Hauptsache die Größen passen.

  • Thanks 1
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Die Bauart, radial "R" , diagonal "-" oder Semi "B", sollte glaube auch den Angaben in den Papieren entsprechen.

Gleiches gilt für Mindesttraglast und Geschwindigkeitsindex, letzterer kann mit M+S Kennung des Reifens und entsprechendem Aufkleber umgangen werden.

Posted (edited)

Ich verstehe diese Diskussion nicht. Es gibt keinen Radialreifen in 90/90 21 weshalb jedes grosses 21"-ADV-Bike Mischbereifung trägt.

Soll dies illegal sein, hat Deutschland ein größeres Problem mit TÜV, Strassenbehörde und Fahrzeugimporteure.

Da muss hier keine Vorschrift interpretiert werden. So sehe ich diesen Fall.

Edited by Doodle
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Die 900 Rally hat auch Mischbereifung ab Werk und in den Papieren.

Vorne diagonal, hinten radial.

 

Die eigentliche Frage hier dürfte sein, ob man vorn und hinten auch verschiedene Hersteller und Profile mischen darf.

Diese Frage ist ohne Reifenbindung klar mit ja zu beantworten.

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Danke für die Anrworten bisher.

Der E-07+ Hinten ist echt noch gut beisammen. Deswegen würd ich ihn gern noch ein bißchen länger drauf lassen. 

Mir geht's eher um Fahrverhalten wenn vorne z.b ein Pirelli drauf kommt. Das es sich auswirken wird ist mir bewusst. Die Frage ist wie stark? Eben durch unterschiedliches Aufwärmverhalten, Gummimischungen, etc.

 

Ich bin bis letzes Jahr eine 600er Sporttourer gefahren. Dort hatte ich mehrmals unterschiedlich Marken vorne-hinten. Nie Probleme. Waren aber auch immer die aktuellsten Reifen in dem Segment. 

 

Aber wie das bei einer Reiseenduro mit 70/30 oder gar 50/50? 

 

Die Diskussion über zugelässig oder nicht finde ich Grundsätzlich interessant. DAS Deutsche Gesetz ist für mich als Ösi aber nicht relevant. Wir haben aber ein ähnliches ?

 

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Deine Reifen sind immer nur so gut, wie der schlechteste Reifen von beiden ist. Das ist aber immer so und hängt nicht davon ab, welchen Reifen (Hersteller) du drauf hast.

Der von dir vorgeschlagene Reifen (Pirelli Scorpion Rally STR) ist ein sehr guter Reifen und passt prinzipiell auch zu deinem Mitas.  Ich habe auch noch kein Argument gehört, was dagegen spricht, wenn beide Reifen zueinander passen. Und wie gesagt, beim TKC 70 ist das sogar so vorgesehen.

Am Ende hast du ja auch nichts zu verlieren. 

Ziehe den Pirelli vorne rauf und wenn es absolut nicht funktioniert, kann ich mir echt nicht vorstellen, machst du hinten auch den Pirelli drauf. Wird ja hier auch oft genug vorgeschlagen beide zu wechseln. 

Ein Versuch macht Klug. ?

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2 hours ago, Cuda said:

Aber wie das bei einer Reiseenduro mit 70/30 oder gar 50/50? 

Einen noch weiter Offroadtauglicheren Reifen als 50/50 halte ich nicht für sinnvoll, da das Bike die Fähigkeiten Offroad nicht mehr nutzen kann und auf der Strasse mit Nachteilen kämpfen muss. 70/30 sind wiederum ein idealer Kompromiss, weil sie auf trockenen Schlechtwegen noch gut funktionieren.

 

Der E07+ ist kein 50/50 Reifen er funktionirt aber solid, auf nidrigem Niveau ist jedoch extrem verschleißarm. Ich habe ihn nach 5000 mls getauscht mit halbem Profil, weil er immer mehr gefühllos wurde. Kann aber  nicht sagen, ob dies von vorne oder hinten kam.

 

Ich würde allerdings auch keinen Scorpion Rally STR nehmen. In seiner Konkurrenz hat er gutes Handling, durchschnittlich Haftung auf trockener Strasse und ist unter Durchschnitt auf nasser Fahrbahn. Vor allem sind aber seine Reaktionen nicht gutmütig.

Für mich ist der Michelin Anakee Adventure deutlich überlegen. Auch Bridgestone AT41R oder Continental TKC70 / Rocks sind in einigen Fähigkeiten dem Pirelli überlegen.

 

Natürlich nur meine Meinung.

Posted

Ich habe meinen Dunlop Trailmax Raid als 50/50 drauf und bin 8500km damit gekommen.

Jetzt muss er runter hat aber klaglos Gelände und Straße gut für einen 50/50 Reifen gemeistert.

Er wird wieder aufgezogen somal ich auch im Gelände unterwegs bin.

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