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Bär-Tiger´s Bastelstunde Heute: Strümpfe für die Kleine


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Moin

schon bei meiner Tiger 1050 gingen im Anfang die Simmeringe der Upside Down Gabel gern mal kaputt. Ursache waren natürlich Dreck und Spritzwasser, die bei einer Upside Down Gabel nun mal besser an die Simmeringe gelangen können, als bei einer konventionellen Gabel.

Der damalige Meister von Triumph Dortmund hatte damals die Idee, die Simmeringe mittels Neoprenschläuchen aus den Cross-Sport zu schützen. Das hat dann bis jetzt auch deutlich über 100000 km ohne Simmeringwechsel funktioniert, also sollte natürlich die Tiger 660 ebenfalls "Strümpfe" bekommen.

Bei der Tiger 660 liegen die Gleitrohren nach innen noch deutlich ungeschützter als bei der Tiger 1050.

Zwar muss man für den Einbau der Neoprenschläuche (ich verwende genähte, nicht die mit Klett, die gern mal auseinanderfliegen) die Gabel und das Vorderrad ausbauen, aber das geht ja schnell.

Strumpf ablängen, drüber ziehen, mit Kabelbindern (Straps :wistle: ) befestigen und alles wieder zusammen bauen.

Die Schläuche verstecken sich um eingebauten Zustand ganz gut hinter dem Kotflügel. Die "Speckrollen" sind gewollt, immerhin muss der Schlauch ja auch voll ausgefedert noch an Ort und Stelle bleiben.

 

Das ganze ist nur eine kleine Bastelidee, daß das nicht jedem optisch zusagt, kann ich mir denken.

 

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Edited by Bär-Tiger
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Wenn ich in Badehose sitze und an mir runterschaue, sieht das so ähnlich aus. Nur heller.

  • Haha 7
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Sieht zwar scheixxe aus Norbert 😄,  ist aber trotzdem eine geniale Idee. 
Das überlege ich mir auch für meine XRT. Wo hast Du denn die Neoprenschläuche herbekommen? 

Gruß

Wilfred

Edited by waxman
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vor 4 Minuten schrieb waxman:

Sieht zwar scheixxe aus Norbert 😄

:lol: Da sind sich wenigstens alle einig....:wistle:

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Gute Idee, aber mal eben die Gabel ausbauen? Für mich eher ein Ding der Unmöglichkeit. Bei meiner Tiger 800 waren nach 50.000 km jedenfalls die Simmerringe hin und ich habe die Gabel hohnen lassen um diese wieder in die Nähe des Neuzustandes zu bringen. Öl und Federn habe ich bei der Gelegenheit auch wechseln lassen. Über den Preis dafür legen wir ein Tuch des Schweigens..... :cry2:

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Die ganze Aktion hat nicht mal eine Stunde gedauert, Werkzeug waren Imbus 6mm und 5mm, Torx T 30, Nuss 12 mm und Achs-Sechskant 17 mm.

Hält sich echt in Grenzen.

Der Vorteil der Schläuche ist vor allem, daß kein Steinschlag zu den Gabel-Rohren durchkommt und so heftige Kosten für die Revision vermieden werden können.

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Darf ich meine Frage nochmal wiederholen Norbert?

Wo hast Du denn die Neoprenschläuche herbekommen?

Gruß

Wilfried

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Och, hab ich gar nicht mitbekommen, sorry.

https://www.ebay.de/itm/111803745346

Ich hab einfach die billigsten bei Ebay verfügbaren Schläuche gekauft, aufpassen musst du nur auf den Durchmesser, der orientiert sich am Standrohrdurchmesser, besser etwas enger kaufen.

Ich hab die genähten genommen, die mit Klett sind einfacher zu montieren, tragen aber dick auf. Noch besser sind einteilige Schläuche ohne Naht, die hab ich an der 1050er, stammten damals von der BMW HP2.

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@Bär-Tiger

Moin

Mal eine andere Frage;

Du hast in deinem Beitrag T Dortmund erwähnt. Bist du zufrieden dort? Ich überlege dort hin zu wechseln weil es deutlich näher ist. 
(Es können sich natürlich auch gerne die anderen dazu äußern die dort Erfahrungen gesammelt haben)

Danke schon mal 

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Moin, dazu kann ich wenig sagen. Ich war da Kunde, als die Tiger 1050 2008 zu mir ins Haus kam, die Niederlassung war gerade neu. Damals war da der besagte Meister. Nach ca, 3 Jahren hat Triumph Deutschland dann angefangen, in dem Laden die Besetzung "wöchentlich" auszuwechseln. Das hat mir überhaupt nicht gefallen, zumal sich manche dort wie BMW-Händler aufgeführt haben. Egal, die Garantiezeit war um, seitdem mache ich an der 1050 alles selbst, nur jedesmal, wenn ich versucht habe, in DO Teile zu bestellen, wurde mir wieder das absolute Desinteresse an Werkstattkunden bewusst.

Aktuell hat den Laden ein Privatmann übernommen, da haben wir im Herbst dann auch eine Probefahrt mit der Tiger 660 unternommen. Der Verkäufer war etwas zugänglicher, aber gekauft haben wir da wegen des Preises erstmal nicht, wir waren auch noch über das Modell unentschlossen, es hätte auch eine Tiger 800 werden können.

Letztenendes kann ich zum aktuellen Händler in Dortmund nichts konkretes sagen, ich hab dann halt, weil das Angebot passte und der Verkäufer meine Wellenlänge hatte, in Münster gekauft. Von der Werkstatt dort hatte ich nichts wesentliches erwartet, wurde aber angenehm überrascht.

Nach der Garantie mache ich sowieso wieder alles selbst, ich muss nur erstmal an ein Werkstatthandbuch heran kommen.

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In wie fern wurdest du angenehm überrascht? Ich bin auch in Münster und hatte meine Tiger schon drei mal dort zur Inspektion. Aber das ist nur abgeben und abholen. Von der Werkstattarbeit selber bekommt man doch nichts mit.

Das schöne ist, ich kann mir immer ein Mopped zum Fahren aussuchen. 😉

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Hallo Norbert,

 

mal eine Frage zu den Schützern.

 

Hatte das vor einigen Jahren bei meiner Tiger auch geplant. Bot sich an, als ich die Gabel zum Tunen zu Franz-Racing brachte. Sprach ihn darauf an, ob er solche Schützer da hat. Ja, war die Antwort, aber nicht zum Verkauf. Er zeigte mir daraufhin eine Kundengabel, wo diese Neoprenschützer verbaut waren. Er zog einen der Schützer runter und ich blickte auf ein total verrostetes Standrohr. Franz erklärte mir, dass man die Schläuche nicht so dicht bekommt, zumal durch die Bewegung der Gabel eine Pumpwirkung erzeugt wird, dass keine Feuchtigkeit unter die Schläuche kommt. Wenn die nicht regelmäßig demontiert und getrocknet werden, hat man ein ein super Treibhaus für Rost. Ich habe es daraufhin sein gelassen und die großen Schützer der SE-Modelle angebaut.

 

Kannst du dazu etwas sagen? Auf der 1050er Tiger hast du die ja schon eine Weile drauf.

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vor 59 Minuten schrieb Thom:

In wie fern wurdest du angenehm überrascht? Ich bin auch in Münster und hatte meine Tiger schon drei mal dort zur Inspektion. Aber das ist nur abgeben und abholen. Von der Werkstattarbeit selber bekommt man doch nichts mit.

Das schöne ist, ich kann mir immer ein Mopped zum Fahren aussuchen. 😉

 

Da hast du Recht, das war bei mir auch so: Hinbringen, abholen.

Aber eben eine sehr komplette Dokumentation und einen Werkstattleiter, der sich Zeit genommen hat, die durchgeführten Garantiearbeiten durchzusprechen.

 

Das gabs anderswo in der Form später nicht mehr, zumindest erinnere ich mich nicht positiv.

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vor 39 Minuten schrieb Gummikuhfan:

Hallo Norbert,

 

mal eine Frage zu den Schützern.

 

Hatte das vor einigen Jahren bei meiner Tiger auch geplant. Bot sich an, als ich die Gabel zum Tunen zu Franz-Racing brachte. Sprach ihn darauf an, ob er solche Schützer da hat. Ja, war die Antwort, aber nicht zum Verkauf. Er zeigte mir daraufhin eine Kundengabel, wo diese Neoprenschützer verbaut waren. Er zog einen der Schützer runter und ich blickte auf ein total verrostetes Standrohr. Franz erklärte mir, dass man die Schläuche nicht so dicht bekommt, zumal durch die Bewegung der Gabel eine Pumpwirkung erzeugt wird, dass keine Feuchtigkeit unter die Schläuche kommt. Wenn die nicht regelmäßig demontiert und getrocknet werden, hat man ein ein super Treibhaus für Rost. Ich habe es daraufhin sein gelassen und die großen Schützer der SE-Modelle angebaut.

 

Kannst du dazu etwas sagen? Auf der 1050er Tiger hast du die ja schon eine Weile drauf.

 

 

Ja, was kann ich dazu sagen?

Lies mal meinen Spruch unten:

 

Alle sagten: "Das geht nicht!" Dann kam einer,der wusste das nicht. Der hat´s dann einfach gemacht.

 

Natürlich sind die Schläuche nicht dicht, Feutigkeit geht durch. Unten am Gabelfuß setzt sich das ab.

Meine Erfahrung ist: Ab und zu den Schlauch hochschieben und den Dreck wegkratzen. Am Simmering kommt jedenfalls deutlich weniger an und Steinschläge (nicht Felsen:huh:) werden zuverlässig abgehalten.

Daß die Schläuche sind aufpumpen, hab ich allerdings noch nicht gesehen. Rost schon mal gar nicht. Und Franz hatte nach ca. 80000 km genau diese Gabel mit genau diesen Neoprenschläuchen versiegelt in den Händen gehabt, allerdings hatte ich die Schläuche vor Übergabe abgemacht, weil ich mir denken konnte, daß solche Argumente kommen.

Und beim Gabelölwechsel muss die Gabel sowieso raus, dann landen die Neoprenschläuche halt in der Waschmaschine (natürlich Schonwaschgang mit Blütenduft :totlach:)

Fazit: Ich stelle Franz´fachliche Kompetenz absolut nicht in Frage, aber ich habe schlicht und einfach andere Erfahrungen gemacht (vielleicht hatte ich einfach auch nur Glück).

 

 

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Es kommt gewiss auch drauf an, wie man mit dem Mopeds umgeht. Wenn sie drissdreckig, vielleicht sogar salzig nach einer Schmuddelwetterfahrt in einer klammen Garage oder im Freien wochenlang ihrem Schicksal überlassen werden braucht man sich nicht zu wundern, dass der Gammel das Regiment übernimmt. Bei Norberts Mopeds bin ich mir sicher, dass sie nicht nur regelmäßig Auslauf bekommen, sondern auch die Pflege, die sie benötigen um in Glanz und Gloria zu altern.

 

Uli

 

(Sorry für OT, aber die Band in dem Link verdient Unterstützung :mainzelpartyani::maizelparty:)

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