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So ein Mist!

 

Ich war heute unterwegs und musste an einem Bahnübergang halten. Nachdem der Zug durch war fuhr ich weiter und konnte nur noch bis in den zweiten Gang schalten.

Zudem hängt der Schalthebel irgendwie. Wenn ich im zweiten Gang anfahre schaffe ich es bis in den dritten zu schalten. Beim Anfahren im dritten geht es bis in den vierten Gang. Anfahren im vierten habe ich nicht ausprobiert.

Ganz schön doof, wenn man noch 40 km vor sich hat. Noch doofer ist, dass ich mich nächsten Samstag Richtung Pyrenäen begeben will.

Habe ich da mit einem größeren Schaden zu rechnen oder ist nur irgendeine Feder gebrochen?

 

Guido

(der vorletzte Woche 420 € für die 30.000er Inspektion zahlen durfte)

 

 

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Das klingt etwas nach dem bekannten Problem bei der 800, gebrochene Feder oder Anschlagstift.

Technisch basiert die 900 ja auf dem 800-Motor, warum soll sie die Krankheiten nicht direkt übernommen haben...

Die Reparatur ist kein Hexenwerk, ich drück dir die Daumen dass die Teile zeitnah kommen.

 

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Das Daumendrücken hat geholfen!

Möppken ist wieder heile.

Morgen hole ich es wieder ab.

Übermorgen geht es los.

 

Ich freu mich!:D

 

Guido

 

 

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vor 6 Minuten schrieb Registrar:

   ...   Das Daumendrücken hat geholfen!

Möppken ist wieder heile.   ...  

 

... und was war es jetzt?  

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Irgendeine Feder, wie von @Kleener vermutet, war gebrochen.

Hätte aber den Urlaub auch versauen können.

 

Guido

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Das gibt mir ja Hoffnung, gestern  bei Km Stand von knapp 26000 ein

ähnliches Problem,  meine Tiger 900 lies sich aus dem 4. Gang nicht mehr nach unten schalten. Das heimfahren war so kein Vergnügen mehr, heute geht sie mit dem Hänger in die Werkstatt. Hoffe es ist auch nur eine Kleinigkeit.

  • 3 years later...
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Bei mir gestern auch. Schalten war nur noch zwischen 3. und 4 Gang möglich. 

Das blöde ist nur, dass ich am Samstag eine Woche in den Motorradurlaub fahren möchte. 

Werde ich wohl morgen mal bei meiner Werkstatt anrufen und hoffentlich das Motorrad per Anhänger hinbringen können. 😢

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Eine Ergänzung dazu. Gerade noch einmal den Motor gestartet und im Stand lassen sich alle Gänge durchschalten. :wacko:

So langsam vermute ich, dass es vielleicht irgendwie am Öl liegen könnte. 

Nach der 1.000er Inspektion wurde ja 10w50 eingefüllt. Jetzt zur 10.000er Inspektion 10w40. Und erst nach der Inspektion hatte ich das Problem zweimal.

Einmal als ich bei einem Schräglagentraining war und die Maschine da auch relativ stark belastet wurde. Gestern war ich den ganzen Tag zu zweit Unterwegs und am Nachmittag war es ja richtig heiß. Plötzlich funktionierte es ja dann nicht mehr, aber jetzt wieder.

Kann es denn am Öl liegen? Ich würde dann ggf. vorm Urlaub noch einmal auf 10w50 wechseln. Habe keine Lust bei großer Hitze und Belastung wieder das Problem zu haben. 

 

Drehe jetzt aber erst einmal noch ein Runde ich schaue was passiert. 

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was sind denn das für Verschwörungstheorien, das Öl ist es sicher nicht. :wacko:

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vor 6 Minuten schrieb Edi:

was sind denn das für Verschwörungstheorien, das Öl ist es sicher nicht. :wacko:

Liegt am Öl , zu niedriger Wärmewert lässt die Ölbad Kupplung nicht mehr richtig trennen. Zu zweit bei großer Belastung und die hohen Lufttemperaturen geben noch einen drauf. @Ediwarum hat meine Guzzi ein separates Getriebe in Öl ? Weil die Temperaturbelastung weniger ist als im heißen Motoröl. 

In der 1050er hatte ich auch 10w50 , war besser bei hohen Temperaturen, Schalten war leichter . 
lasse bitte solche Unsachlichen Kommentare.

@Dave1972 Wechsel das Motorenöl und überprüfe das Kupplungsspiel .

Posted (edited)

Ich denke eher nicht, dass es am Öl lag. Auch ich halte es für ziemlich unwahrscheinlich, dass die relativ geringe Viskositätsänderung zu solchen Problemen führen könnte. Ich vermute ein klemmendes Ausrücklager auf Grund Überhitzung des Motors. 
Genau das ist mir mit meiner 1050er 2018 in den Pyrenäen passiert. Das Getriebe ließ sich kaum mehr schalten, mit Zwischengas beim runterschalten ging’s noch, aber hochschalten ging nur noch mit extremem Gewürge. Mein damaliger Schrauber, den ich telefonisch kontaktiert hatte, vermutete sofort ein klemmendes Ausrücklager und hat mir geraten das Motorrad komplett abkühlen zu lassen und danach bei der Weiterfahrt sich immer mal wieder mit dem Kupplungshebel zu „spielen“. Nach etwa 15 Kilometern waren dann die Schaltprobleme verschwunden. 
Gruß

Wilfried

Edited by waxman
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Die Guzzi Getriebe sind doch aus nem alten italienischen Traktor her. Die vertragen kein Motoröl zur Schmierung, da muss Getriebeöl rein.:D

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Der Wechsel auf ein 10-40er kann (muss nicht) ursächlich sein. Diese Werte bestimmen das Fließverhalten bei niedrigen (0 wäre bei sehr tiefen, 50 bei hohen Temperature geeignet) bzw.hohen Temperaturen. Also kann das "40" verantwortlich sein, zumal wir zur Zeit hohe Außentemperaturen haben. Bei meinen 900er sind solche Probleme noch nicht vorgekommen. Ich bin häufig in Südeuropa unterwegs.Deshalb verwende ich kein 1ü/40.

Posted (edited)

 

vor 7 Stunden schrieb Edi:

was sind denn das für Verschwörungstheorien, das Öl ist es sicher nicht. :wacko:

Es ist halt erst so, dass seit der letzten Inspektion 10W40 drin ist. Vorher hatte ich keine Probleme. Außerdem ist es nur, wenn der Motor richtig heiß wird, so wie gestern Nachmittag. Hatte selbst beim Fahren gemerkt, wie viel Wärme abgestrahlt wurde.

 

Vorhin bin ich eine Runde gefahren und alles hat funktioniert wie es soll. Somit schließe ich mal die Feder aus, da die sich über Nacht sicherlich nicht von alleine repariert hat. 

Und auch gestern Abend konnte ich die Maschine im ersten Gang auf den Hof fahren. 4h vorher gab es keine Chance in den ersten Gang zu schalten. Mit viel Kraft konnte ich zwischen dritten und vierten Gang wechseln. Ist nicht so toll, wenn man im dritten Gang immer anfahren muss, weil man vorher anhalten musste. 😉

Edited by Dave1972
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vor 6 Stunden schrieb Cloanto:

Liegt am Öl , zu niedriger Wärmewert lässt die Ölbad Kupplung nicht mehr richtig trennen. Zu zweit bei großer Belastung und die hohen Lufttemperaturen geben noch einen drauf. @Ediwarum hat meine Guzzi ein separates Getriebe in Öl ? Weil die Temperaturbelastung weniger ist als im heißen Motoröl. 

In der 1050er hatte ich auch 10w50 , war besser bei hohen Temperaturen, Schalten war leichter . 
lasse bitte solche Unsachlichen Kommentare.

@Dave1972 Wechsel das Motorenöl und überprüfe das Kupplungsspiel .

Hallo. Danke, dass bestätigt meine Vermutung. Zumal bei nicht so heißem Motor alles funktioniert. Kupplungsspiel habe ich vorhin eh auch noch einmal überprüft.

Aber schalten war auch ohne Kupplung nicht möglich. Außer halt zwischen Gang drei und vier. Alles drüber und drunter hat nicht funktioniert. Zumindest solange der Motor bzw. ja das Öl heiß war. 

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vor 1 Stunde schrieb fredis-garage:

Der Wechsel auf ein 10-40er kann (muss nicht) ursächlich sein. Diese Werte bestimmen das Fließverhalten bei niedrigen (0 wäre bei sehr tiefen, 50 bei hohen Temperature geeignet) bzw.hohen Temperaturen. Also kann das "40" verantwortlich sein, zumal wir zur Zeit hohe Außentemperaturen haben. Bei meinen 900er sind solche Probleme noch nicht vorgekommen. Ich bin häufig in Südeuropa unterwegs.Deshalb verwende ich kein 1ü/40.

Wie gesagt, mit dem 10w50 nie Probleme gehabt und nach dem Wechsel auf 10w40 in relativ kurzer Zeit gleich zwei Mal. Und auch nur, wenn die Maschine bzw. der Motor sehr heiß wurde. 

Kannst du ein Öl empfehlen? Ich weiß, dass es im Prinzip keine schlechten Öle mehr gibt, aber noch der Erfahrung soll trotzdem was sehr gutes rein. 

Die Frage ist auch, ob ich den Ölfilter dran lassen kann. Die Maschine ist ja keine 1.000 km gefahren, seit dem letzten Wechsel. 

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vor 25 Minuten schrieb Dave1972:

Wie gesagt, mit dem 10w50 nie Probleme gehabt und nach dem Wechsel auf 10w40 in relativ kurzer Zeit gleich zwei Mal. Und auch nur, wenn die Maschine bzw. der Motor sehr heiß wurde. 

Kannst du ein Öl empfehlen? Ich weiß, dass es im Prinzip keine schlechten Öle mehr gibt, aber noch der Erfahrung soll trotzdem was sehr gutes rein. 

Die Frage ist auch, ob ich den Ölfilter dran lassen kann. Die Maschine ist ja keine 1.000 km gefahren, seit dem letzten Wechsel. 

 

Servus.

Aus langjähriger Erfahrung  mit fünf Triumphen -Triples/Twinns - kann ich dir sagen, dass bei großer Hitze sich das Getriebe mit einem 15 W 50 besser schalten lässt als mit einem 10 W 40 vom gleichen Hersteller.  (Motul )
Ich hatte zweimal ein 10W 40 und habs wieder rausgenommen obwohl alles funktioniert hat. Nur das Schalten selbst war damit halt etwas knorpeliger sowie der Motor zbs. in der Stadt richtig heiß wurde. 

 

Ob damit letztendlich dein problem beseitigt wird ....... vermag ich nicht zu sagen. 

 

Ich würde ein 15er Grundöl nehmen und nach 1000km brauchst den Filter nicht mit zu wechseln. 

 

Grüße gerhard 

 

 

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Danke für die Info.

Ich werde aber trotzdem "nur" ein 10W50 nehmen. Hatte ja damit bisher keine Probleme und bin auch ein Ganzjahresfahrer. Somit ist es in der kalten Jahreszeit sicherlich besser. Habe jetzt mal alles bestellt und bevor es Samstag nach Thüringen geht, kommt das neue Öl rein.

Bei der nächsten Inspektion werde ich jedenfalls darauf bestehen, dass wieder ein 10W50 eingefüllt wird und kein 10W40. 

 

Gruß Dave

 

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Ich verwende für Tiger 900 Gt alt und neu Motul 5W-50. Schaltung mit Kupplung oder  easyshift bestens.

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Also wenn doch dem Öl die Ursache zugeschrieben wird und nach einer Empfehlung gefragt wird:

Das beste Öl, das ich bisher gefahren bin, ist das Motul 300 V, das allerdings auch seinen Preis hat. Das ist nochmal etwas besser als das ohnehin schon sehr gute Motul 7100. Mit dem 300 V lief der Motor noch eine Spur ruhiger und das Schalten ging noch etwas geschmeidiger als mit dem 7100. Aber wie gesagt, auch das 7100 ist schon ein hervorragendes Öl. Beide Öle gibt es in verschiedenen Viskositätsklassen. 
Ich halte es trotzdem weiterhin für unwahrscheinlich, dass es alleine am Öl liegt, aber es wäre schön, wenn Du uns nach dem Wechsel auf das 10W50 mitteilen würdest, ob die Probleme damit verschwunden sind. 
Gruß

Wilfried

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Das werde ich machen. Bin ja nächste Woche in Thüringen unterwegs und vielleicht kann man dann schon einmal ein Zwischenfazit ziehen. 

Und wie geschrieben, ist es ja nur wenn der Motor/das Öl richtig auf Temperatur ist. 

Ich hoffe jedenfalls, dass das die Lösung ist. 

  • Thanks 1
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dann müsste ja vom Hersteller nur das 50er-Öl vorgeschrieben sein bzw werden, oder?

Sehr verwunderlich wenn das nicht so gemacht wird. :wacko:

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Ich bin ja neugierig, wie sich die Sache bei Dave entwickelt. 
Aber nur als Hinweis: Selbst wenn nach dem Wechsel auf das 10W50 das Problem nicht mehr auftreten sollte und der Motor nach dem Ölwechsel nicht mehr richtig heiß gefahren wird, dann heißt das ja nicht zwingend, dass die Ursache (nur) am Öl lag. Die eigentliche Ursache war ja wohl der heißgefahrene Motor. Wenn der Motor dann im „gesunden“ Temperaturbereich gehalten wird, tritt das Problem natürlich nicht mehr auf. Erst wenn das Getriebe nach dem Ölwechsel selbst im richtig heißgefahrenen Zustand keine Probleme mehr macht, wäre das ein Indiz für das Öl als Ursache. 
Ich tippe ja immer noch auf das Ausrücklager. ;)

Gruß

Wilfried

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vor 1 Stunde schrieb waxman:

Ich bin ja neugierig, wie sich die Sache bei Dave entwickelt. 
Aber nur als Hinweis: Selbst wenn nach dem Wechsel auf das 10W50 das Problem nicht mehr auftreten sollte und der Motor nach dem Ölwechsel nicht mehr richtig heiß gefahren wird, dann heißt das ja nicht zwingend, dass die Ursache (nur) am Öl lag. Die eigentliche Ursache war ja wohl der heißgefahrene Motor. Wenn der Motor dann im „gesunden“ Temperaturbereich gehalten wird, tritt das Problem natürlich nicht mehr auf. Erst wenn das Getriebe nach dem Ölwechsel selbst im richtig heißgefahrenen Zustand keine Probleme mehr macht, wäre das ein Indiz für das Öl als Ursache. 
Ich tippe ja immer noch auf das Ausrücklager. ;)

Gruß

Wilfried

Wie soll ich denn den Motor im gesunden Temperaturbereich halten? Ich war Samstag ganz normal auf Brandenburger Landstraßen unterwegs. OK, es war heiß und wir waren zu zweit auf dem Motorrad. Die Straßen waren frei und wir haben auch nicht im Stau gestanden. Wenn ich bei solchen Temperaturen nicht mehr fahren kann, brauche ich keine Reiseenduro.

Wenn es das Ausrücklager gewesen ist, kann dann plötzlich alles wieder in Ordnung sein?

Posted (edited)
vor einer Stunde schrieb Dave1972:

Wie soll ich denn den Motor im gesunden Temperaturbereich halten? Ich war Samstag ganz normal auf Brandenburger Landstraßen unterwegs. OK, es war heiß und wir waren zu zweit auf dem Motorrad. Die Straßen waren frei und wir haben auch nicht im Stau gestanden. Wenn ich bei solchen Temperaturen nicht mehr fahren kann, brauche ich keine Reiseenduro.

Wenn es das Ausrücklager gewesen ist, kann dann plötzlich alles wieder in Ordnung sein?


Hallo Dave,

ich hatte damit nicht sagen wollen, dass Du Deinen Motor überstrapazierst. Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass man nicht zwingend Rückschlüsse auf das Öl als Ursache ziehen kann, wenn nicht eine ähnliche thermische Belastung auftritt wie jene, als die Probleme anfingen. 
Was das Ausrücklager betrifft: Ja, nachdem der Motor wieder abkühlt, kann durchaus „plötzlich“ wieder alles in Ordnung sein. Das war bei mir damals in den Pyrenäen der Fall, wie ich ja oben schon geschrieben hatte. 
Die Ursache in meinem Fall damals war ziemlich eindeutig Überhitzung des Motors. Wie kam es zu der Überhitzung? Die Franzosen haben ja eine eigentümliche Art, die Straßen instandzusetzen. Da wird einfach Bitumen auf die alte Straßendecke aufgespritzt und dann tonnenweise Split draufgekippt. Das einarbeiten des Split soll dann der folgende Verkehr übernehmen. Für PKW ok, für Zweiräder nicht. 
Auf fast 22 (i. W. zweiundzwanzig) Kilometer auf einer Passabfahrt hatte ich auf der ganzen Straßenbreite nur tiefen, losen Split vor mir. Da war noch NICHTS festgefahren. Dementsprechend musste ich fast im Schrittempo runter. 22 km. Motor abstellen geht auch nicht wegen Ölpumpe. Fast die ganze Strecke lief der Lüfter und die Temperaturanzeige war am Limit. Das schalten wurde immer schwieriger und nach dem nächsten Tanken ging so gut wie gar nichts mehr. Ich bin dann irgendwie noch nach Andorra Stadt gekommen und hatte dann nach einigen anderen Lösungsversuchen meinen Schraubermeister daheim kontaktiert. Der hat nach Schilderung der Symptome und meiner Passabfahrtgeschichte mit heißgefahrenem Motor sofort das Ausrücklager genannt und mir den Tip mit vollständigem abkühlen des Motors und danach mit mehrmaliger Kupplungsbetätigung auch während der Fahrt gegeben. Wie schon geschrieben: Nach etwa 15 km Fahrt waren dann die Schaltprobleme verschwunden. 
Ich habe unterdessen noch mal in meinen alten Aufzeichnungen gekramt: Ich hatte damals Procycle vollsynthetisch in 10W50 im Motor. 
Gruß

Wilfried

 

PS: Ich habe die Angabe für das vewendete Öl korrigiert. Ich hatte mich bei meiner Excel Tabelle in der Spalte vertan. 

Edited by waxman
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Danke für die Schilderung. 

Und was kann man dagegen tun? Wie gesagt ich bin ganz normal gefahren, da Brandenburger Landstraße mit wenig Verkehr. Die Temperaturanzeige war im normalen Bereich. Mir ist halt nur aufgefallen, dass selbst beim Fahren richtig warme Luft auf meine Beine geströmt ist. Und wenn ich angehalten habe, ist der Lüfter auch nicht gelaufen.

Na schauen wir mal. Noch bin ich guter Hoffnung, dass es mit dem Ölwechsel "besser" wird. 

 

Gruß 

Dave

 

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Hi Dave,

also wenn der Lüfter nicht gelaufen ist, dann gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder der Thermostat oder die Lüftersteuerung oder der Lüftermotor selbst waren im Eimer oder der Motor war gar nicht überhitzt. 

Bezüglich Ausrücklager: Mir hatte der Meister damals am Telefon gesagt, dass das Ausrücklager schon mal klemmen kann, wenn der Motor überhitzt. Er hatte sowas auch nicht das erste mal erlebt und hat ja sofort auf das Ausrücklager geschlossen.  Präventiv machen kann man da wohl nichts, wenn der Motor im normalen Temperaturbereich gelaufen ist, gabs ja vorher wie hinterher nie Probleme. 

Warten wir mal ab, was nach dem Ölwechsel in Zukunft geschieht. Ich halte Dir zumindest die Daumen, dass das Problem damit erledigt ist und nicht mehr auftritt. 

Gruß

Wilfried

  • Thanks 1
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vor 16 Stunden schrieb waxman:


Hallo Dave,

ich hatte damit nicht sagen wollen, dass Du Deinen Motor überstrapazierst. Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass man nicht zwingend Rückschlüsse auf das Öl als Ursache ziehen kann, wenn nicht eine ähnliche thermische Belastung auftritt wie jene, als die Probleme anfingen. 
Was das Ausrücklager betrifft: Ja, nachdem der Motor wieder abkühlt, kann durchaus „plötzlich“ wieder alles in Ordnung sein. Das war bei mir damals in den Pyrenäen der Fall, wie ich ja oben schon geschrieben hatte. 
Die Ursache in meinem Fall damals war ziemlich eindeutig Überhitzung des Motors. Wie kam es zu der Überhitzung? Die Franzosen haben ja eine eigentümliche Art, die Straßen instandzusetzen. Da wird einfach Bitumen auf die alte Straßendecke aufgespritzt und dann tonnenweise Split draufgekippt. Das einarbeiten des Split soll dann der folgende Verkehr übernehmen. Für PKW ok, für Zweiräder nicht. 
Auf fast 22 (i. W. zweiundzwanzig) Kilometer auf einer Passabfahrt hatte ich auf der ganzen Straßenbreite nur tiefen, losen Split vor mir. Da war noch NICHTS festgefahren. Dementsprechend musste ich fast im Schrittempo runter. 22 km. Motor abstellen geht auch nicht wegen Ölpumpe. Fast die ganze Strecke lief der Lüfter und die Temperaturanzeige war am Limit. Das schalten wurde immer schwieriger und nach dem nächsten Tanken ging so gut wie gar nichts mehr. Ich bin dann irgendwie noch nach Andorra Stadt gekommen und hatte dann nach einigen anderen Lösungsversuchen meinen Schraubermeister daheim kontaktiert. Der hat nach Schilderung der Symptome und meiner Passabfahrtgeschichte mit heißgefahrenem Motor sofort das Ausrücklager genannt und mir den Tip mit vollständigem abkühlen des Motors und danach mit mehrmaliger Kupplungsbetätigung auch während der Fahrt gegeben. Wie schon geschrieben: Nach etwa 15 km Fahrt waren dann die Schaltprobleme verschwunden. 
Ich habe unterdessen noch mal in meinen alten Aufzeichnungen gekramt: Ich hatte damals Procycle vollsynthetisch in 10W50 im Motor. 
Gruß

Wilfried

 

PS: Ich habe die Angabe für das vewendete Öl korrigiert. Ich hatte mich bei meiner Excel Tabelle in der Spalte vertan. 

 

Hallo Wilfried.

 

Wenn es das Ausrücklager gewesen ist, dann dürften die Schaltprobleme mit dem Schaltautomaten oder Blipper nicht sein. Das heißt, dass man die Probleme nur dann merkt, wenn man die Kupplung betätigt und schalten will, oder übersehe ich da was?

 

Gruß

 

Posted
vor 3 Stunden schrieb Racer9:

 

Hallo Wilfried.

 

Wenn es das Ausrücklager gewesen ist, dann dürften die Schaltprobleme mit dem Schaltautomaten oder Blipper nicht sein. Das heißt, dass man die Probleme nur dann merkt, wenn man die Kupplung betätigt und schalten will, oder übersehe ich da was?

 

Gruß

 


Da hast Du natürlich recht, der Schaltassistent betätigt ja nicht die Kupplung sondern unterbricht die Zündung. 
Ich hatte nicht mehr auf dem Schirm, dass Dave einen QS nutzt, bzw. dass die Probleme auch beim schalten mit diesem auftraten. 
 

Also: Wenn die Schaltprobleme auch mit QS-Einsatz auftraten, dann kann man das Ausrücklager tatsächlich ausschließen. 
 

Gruß

Wilfried

Posted
vor 9 Minuten schrieb waxman:


Da hast Du natürlich recht, der Schaltassistent betätigt ja nicht die Kupplung sondern unterbricht die Zündung. 
Ich hatte nicht mehr auf dem Schirm, dass Dave einen QS nutzt, bzw. dass die Probleme auch beim schalten mit diesem auftraten. 
 

Also: Wenn die Schaltprobleme auch mit QS-Einsatz auftraten, dann kann man das Ausrücklager tatsächlich ausschließen. 
 

Gruß

Wilfried

Hallo, ja auch mit QS war kein Schalten mehr möglich und die Kupplung selber hat auch sauber getrennt. Den Schalthebel konnte ich aber nur zwischen dem 3. und 4. Gang bewegen.

Hatte auch auf die Feder getippt, aber die kann ja nicht plötzlich wieder in Ordnung sein. 

Wie gesagt, am Abend und am nächsten Tag war alles in bester Ordnung. 

Somit hoffe ich wirklich, dass es am Öl gelegen hat. Bin jetzt auch leicht verunsichert, weil ich überlege doch das 15W50 zu nehmen. Habe hier im Forum noch etwas weitergelesen und scheinbar ist das schon eine gute Wahl. Ist halt nur nicht freigegeben für den Motor. 

Posted (edited)

15w50 würde ich nicht nehmen, ist zu dickflüssig. Wenn der Motor kalt ist braucht es zulange um oben die Nockenwellen zu erreichen, die Ölkanäle sind zu klein. Nimm 10w50 , 10w60 ist nur für Luftgekühlte Motoren geeignet. 
15w50 ist gut wenn die Lager schon ausgelutscht sind , ich meine Alte Motore oder immer über 30° C Lufttemperaturen hast. Es kann auch passieren das deine Kupplung rutscht.

Edited by Cloanto
  • Thanks 1
Posted (edited)

Also ich hatte schon 10W40, 10W50 und 15W50 in meinen Motorrädern. In den letzten Jahren nur vollsynthetisches Öl. 
Bei mir haben sowohl in der 1050er als auch in meiner aktuellen V301 alle drei obigen Viskositätsklassen einwandfrei funktioniert. Bedenken bei 15W50 hätte ich daher prinzipiell nicht. Außer Du fährst auch in der kalten Jahreszeit, dann kein 15er Öl. 
Ich würde auch kein Öl mit einer so großen Spreizung wie 10W60 nehmen. 
Mit 10W50 machst Du m. E. auf keinen Fall etwas falsch.

Gruß

Wilfried
 

Edited by waxman
  • Thanks 1
Posted (edited)

Also 15W-50 ist kein Problem, wenn man nicht ständig unter niedrig einstelligen Temperaturen fährt und auch die Standzeiten bei kühlerem Wetter nicht zu lange sind.

Da hat der Starter spürbar mehr zu tun, aber das kann bei mir auch mit an der LiPo-Batterie liegen.

Öldruck ist aber kein Thema, kein Kettenklappern nach dem Start, auch die Nockenlager sehen super aus.

 

Ich kann mir aber nicht ernsthaft vorstellen, dass es bei dem Problem am Öl liegen soll.

Klar, das Öl beeinflusst die Schaltbarkeit/Qualität, aber dass es dann völlig hakt sehe ich als ausgeschlossen.

Theorien habe ich dazu zwei:

Einmal beginnendes Axialspiel der Schaltwalze, möglich durch eine sich lösende Schraube des Haltebleches vom Schaltwalzenlager.

Dann kann sich die ganze Mechanik anfangs unter ungünstigen Umständen verklemmen/kanten, irgendwann geht nichts mehr.

Oder die Schaltklaue der Schaltmechanik ist beginnend verschlissen, dann kann diese über den Schaltstern rutschen, dann ist auch nichts mit schalten.

Verschlissene Schaltklaue ist aber ein Indiz für ständige Belastung das Schalthebels, meist weil mittig auf den Rasten gestanden wird und man unbemerkt den Schalthebel auf Druck hält.

Mit Ballen auf den Rasten, wie es immer gelehrt wird, kann das nicht passieren.

Aber ich weiß ja selbst, wie gerne Tiger Fahrer gemütlich auf dem Bock lümmeln. :wistle:

 

Überprüfung der beiden Sachen geht relativ "schnell".

Kupplungskorb raus, Halteschraube Walzenlager auf festen Sitz prüfen, Schaltwelle ziehen und Schaltklaue prüfen.

Dazu sollte man aber Deckeldichtung, Zentralmutter Kupplung, Federscheibe und eine Schaltklaue zu liegen haben. :innocent:

Edited by kleener
  • Thanks 1
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Danke für die Hinweise. Fuß auf dem Schalthebel schließe ich jetzt mal aus, da ich immer darauf achte, dass der Ballen auf den Fußrasten ist. 

Und die Überprüfung der beiden Sachen lasse ich mal lieber. Schließlich habe ich noch über 2,5 Jahre Garantie und werde somit nicht selber daran schrauben. 

Wie geschrieben, ein Ölwechsel wird gemacht und die Woche in Thüringen wird vielleicht neue Erkenntnisse bringen. 

Posted (edited)

Von Samstag bis Freitag nach Suhl. Und von da aus jeden Tag in eine andere Richtung. 

Ist eine von Arbeit aus organisierte Tour.

Wenn alle kommen sind wir 30 Motorräder aller Fabrikate. Wobei meistens BMW und Harley in der Überzahl ist. Triumph ist mehr die Ausnahme. 

Edited by Dave1972

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