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Ölverlust Kardan


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Hallo Gemeinde,

 

als ich gestern bei schönstem Wetter eine kleine Tour unternehmen wollte, fiel mir am Hinterrad ein kleiner Ölfleck auf. Auf der Suche nach der Quelle bin ich auf ein kleines Loch unten an der Gummimanschette der Kardanabdeckung gestoßen und da war Öl abwischbar.

Ich denke mal, die Idee, den ADAC zu rufen um den Tiger in die Werkstatt zu bringen, ist keine übertriebene Maßnahme, oder?

 

Hatte schon mal jemand anderes dieses Problem und kann mir in etwa abschätzen, was da an Reparaturen und Kosten auf mich zukommen können?

Ich habe eine TEX aus 2012 mit etwa 83.000 km...und bisher hat sie mich mal grundsätzlich noch nie im Stich gelassen :wub: 

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  • 2 weeks later...

Ich hab mich schon gewundert, dass niemand etwas zu dem Phänomen zu schreiben hatte, aber die Lösung scheint derzeit folgende zu sein:

Der Kardan ist wohl sehr zuverlässig und bei mir trat nur deshalb Öl aus, weil beim letzten großen Service wohl zu viel Öl eingefüllt wurde.

Trotzdem hat es über ein Jahr gedauert, bis sich das Öl einen Weg nach draußen gebahnt hat.

Gemäß der jetzigen Werkstatt wurde der Kardan gereinigt und neu mit der richtigen Menge befüllt.

Die Hoffnung ist, dass der Kardan keinen Schaden genommen hat, ansonsten müsste er durch einen gebrauchten ersetzt werden.

Kostenpunkt: 400 €  + Arbeitsstunden

Ich werd mir das jetzt mal eine Weile anschauen und immer wieder prüfen, ob ich wieder Öl dort finde, wo es nicht hingehört...

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Ich frage mich immer, wie man zu viel Öl da rein bekommt....

Legen die die Kiste zum befüllen auf die Seite, oder was wird da gemacht?

Das ist ne ernstgemeinte Frage.

Es wird über die Einfüllschraube bis zum dort wieder auslaufen befüllt bei senkrechter Maschine, wie zum Teufel kann man da deutlich zu viel einfüllen?

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Ja, das wird wohl das Geheimnis der Werkstatt bleiben...und bei mir die Hoffnung, die haben nix kaputt gemacht...

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vor 16 Stunden schrieb kleener:

Ich frage mich immer, wie man zu viel Öl da rein bekommt....

Legen die die Kiste zum befüllen auf die Seite, oder was wird da gemacht?

Das ist ne ernstgemeinte Frage.

Es wird über die Einfüllschraube bis zum dort wieder auslaufen befüllt bei senkrechter Maschine, wie zum Teufel kann man da deutlich zu viel einfüllen?

 

Das erinnert mich an meine alte R100GS, das war das erste Modell mit dem Paralever.

Dort war das exakt identisch - das Öl im Tellerradgehäuse wurde bis zur Einfüllöffnung eingefüllt und das wars. Überfüllung ausgeschlossen.

Und dennoch kam immer mal wieder oben aus der Entlüftung des Tellerradgehäuses Öl raus. Wenn dann die Einfüllöffnung geöffnet wurde, dann quoll einem das Öl entgegen. Wo kam das her?

 

Also ging die Suche los. Gummimanschette zwischen dem Kardantunnel und dem Tellerradgehäuse geöffnet, siehe da, Öl. Obwohl der Tunnel trocken sein sollte.

Dann mal den Getriebeölstand geprüft - deutlich zu wenig drin.

Damit war klar, woher das Öl kam: aus dem Getriebe und einem defekten Dichtring am Kardan.

 

Vielleicht wäre es wert, das auch bei der Explorer zu prüfen?

  • Thanks 1
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  • 1 month later...
Am 30.3.2022 um 19:31 schrieb kleener:

Ich frage mich immer, wie man zu viel Öl da rein bekommt....

Legen die die Kiste zum befüllen auf die Seite, oder was wird da gemacht?

Das ist ne ernstgemeinte Frage.

Es wird über die Einfüllschraube bis zum dort wieder auslaufen befüllt bei senkrechter Maschine, wie zum Teufel kann man da deutlich zu viel einfüllen?

Vllt heben sie das Hinterrad dabei an? :lol:

Echt seltsam ... finde das auch eher eine Ausrede, da sie es sich nicht erklären können...

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Vielleicht ist das zuviele Öl exakt die Menge, die sich durch die unterschiedlichen Winkel des Kardans ergibt.

Wenn Sie bei der Inspektion einfach auf den Hauptständer gestellt wird,  ist das Rad ganz ausgefedert. Der Kardan steht steiler.

Wenn nun Böcke benutzt werden,  ist der Kardan ja weiter belastet. 

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Der Endantrieb ist unabhängig von der Stellung der Schwinge immer im gleichen Winkel, das macht die Momentabstützung und drehbare Lagerung, einfache Geometrie.

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Aber der Endantrieb ist nunmal aufgebockt (Hauptständer ) tiefer wie in Fahrzustand. 

Und da die Einfüllschraube ja hinten ist, wandert sie auch zu Boden. Ergo läuft es auch schneller raus bzw passt weniger rein. 

Mach mit ner Wasserwaage einen horizontalen Strich , schraube nach vorne.

Dann Stell auf den Hauptstäner und noch ein Strich. 

Und beide sind unterschiedlich. 

Weil wenn nicht, würde ja auch hinten keine Federung sein.

Harley Starrahmen.

Der Kardan bewegt sich nunmal um den ( Schwingendrehpunkt) rauf und runter. 

Belastung und Entlastung.

 

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Gucke dir die Geometrie hinten nochmal genauer an und schreibe was dazu. :innocent:

Wenn dem so wie du es schreibst wäre, hätte sich Triumph die drehbare Lagerung des Endantriebes an der Schwinge auch sparen können....

 

Das Zauberwort heißt Parallelogramm.

  • Like 1
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...aber eine Ent-Belüftung hat ja auch Triumph am Umlenkgetriebe wohl nicht mehr.

Wenn ich da an meine damalige R1200R (Bj.07) denke, dieses Theater. BMW senkte damals die Füllmenge ab, um mehr kompressibles Luftpolster zu haben.

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