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Tiger 900 - Probefahrt!


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Zu den aufgekommenen Fragen:

Meine 1200 XRT, Typ 301, Bj. 2018, 34.000 km, TüV 3/2022 geht in den Eintausch. Wenn ein vernünftiges Angebot käme, würde ich versuchen, sie aus dem geschlossenen Kaufvertrag heraus zu nehmen

Die Tieferlegung ist nicht mit dem Üblichen zu vergleichen. Sie umfasst auch die Betätigung des Sensors, mit dessen Hilfe die Einstellung der Fahrmodi (Komfort,Sport usw.) reagiert wie bisher.

Sie kann jederzeit zurückgenommen werden.

Es gibt weitere Details, bei denen mir bei dem Gedanken an das Abgeben das Herz blutet. Auch das kann ich zurückbauen- aber an der Neuen nicht verwenden. Ich habe  mir die Xrt auf den Leib geschneidert.

Der Grund zum Wechsel ist einfach das Gewicht.

fredis-garage

 

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Moin zusammen,   heute hatte ich die Gelegenheit die 900 Ralley Pro Probe zu fahren. Die Probefahrt war wirklich klasse und hat wirklich Spaß gemacht. Vor allem hat sie aber Erkenntnisse geb

In Kurzform der Bericht zur ausgiebigen Probefahrt mit der GT 900 pro- also der Straßenvariante mit erst 220 km : Startvorgang wie bei der Tiger ab Bj. 2018, XRT- allerdings mit normalem Zündschl

Nun die Fahrt ist sicher etwas sportlich aber so würde ich auch fahren,  fahren wir auch, sofern es der Verkehr zulässt ! ich empfinde es nicht als überrissen ! 

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vor 22 Minuten schrieb Meisterjäger:

Den "Verriss" der BMW F 900 XR in MOTORRAD.......

 

In anderen Blättern wird sie sehr gelobt.

Wie hier im Forum mit der 900er Tiger.

Der eine findet sie Klasse, der andere würde keinen Cent dafür ausgeben.

Im Endeffekt muß man sich eine eigene Meinung bilden und selbst entscheiden, ob und für was man Geld ausgibt.

 

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vor 2 Stunden schrieb fredis-garage:

Der Grund zum Wechsel ist einfach das Gewicht.

 

Vielleicht hätte man bis nächstes Jahr und auf die neue Großtiger warten können.

Wenn die Jungs endlich mal ihre Hausaufgaben gemacht haben, dürfte sich da auch einiges getan haben.

Die ersten Bilder waren ja recht vielversprechend.

Aber ich spreche da auch ein wenig für mich und ich will halt den großen Motor, da ich quasie nur zu zweit mit mehr oder weniger Gepäck unterwegs bin.

Und wenn mal allein, dann mit sehr viel Gepäck.

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Man könnte, ja. Es ist individuell. Mögliche Kinderkrankheiten wären auch ein Grund zu warten. Andererseits könnte ich nächstes Jahr schon tod über dem Zaun hängen. Dass der 1200 Motor ein wunderbares Teil ist, steht auch für mich fest. Dem 900er Motor fehlt es aber nicht an Leistung- er zieht höllisch gut durch und mit dem Fahrwerk würde ich mich selbst innen in der Kurve überholen. Trotzdem- heute war ich mit meiner V 301 im Bergischen Land unterwegs. Ihre Souveränität werde ich vermissen, ihr Gewicht nicht. Auch die fehlende Kardanwelle ist für meine Vorlieben eigentlich ein No Go. Der Kauf war das Abwägen bei 2 Motorrädern auf hohem Niveau. Wenn die neue 1200 kommt, werde ich wieder eine Probefahrt machen........

fred

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vor 53 Minuten schrieb fredis-garage:

Der Kauf war das Abwägen bei 2 Motorrädern auf hohem Niveau. Wenn die neue 1200 kommt, werde ich wieder eine Probefahrt machen........

fred

Ich melde mich dann schon mal für eine gepflegte 900 GT Pro an;):D,

 

bis dann

Olli

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Hallo  taxidriver,

Da ich morgen meine Tiger 900 GT Pro auch in weiss erhalte, und ich auch nur 1,68 gross bin, wollte ich Dich mal fragen was Du für die Tieferlegung bezahlt hast und hat die Werkstatt das erledigt bevor Du dein Motorrad in empfang genommen hast?

 

Gruss

Jean-Paul

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Moin Jean-Paul,

da ich 900er neu kaufe und meine Speedmaster in Zahlung gegeben habe, wurde nur ein Zuzahlpreis für alles, also inkl. Koffer, Tieferlegen usw. vereinbart. Insgesamt hat mir mein Händler signalisiert, dass das Tieferlegen nur einen geringen Teil ausmacht. Klingt ja auch nicht wirklich so aufwendig. Das sollte dir dein Händler bei einem Neukauf eigentlich "for free" anbieten können. Das Tieferlegen wird in dieser Woche umgesetzt und am Samstag kann ich sie abholen. Ich hatte das Glück, dass die Vorführmaschine auch schon tiefer gelegt war. Da scheint es einen gewissen Bedarf zu geben. Ich komme jetzt mit flachen Stiefeln auf beiden Seiten flach auf den Boden. Ist einfach ein besseres und sicheres Gefühl. Ich wünsche dir viel Freude mit deiner neuen und immer eine sichere Fahrt.

 

Gruß, Joachim

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Hallo!

Ich hatte auch schon vor 4 Wochen die Gelegenheit eine neue 900er auszuprobieren.

Der Händler hatte das gute Stück schon vor den Laden gestellt und angelassen, als ich noch mit 1,5 m Abstand die Formalitäten am Tresen über mich ergehen ließ.
Optik ist ja bekanntlich Geschmacksache. Und da kommt auch die 900er nicht an eine Tiger Sport heran. Bei der sportlichen Tiger 1050 leuchten BEIDE Scheinwerfer, der Heckrahmen ist verkleidet und sie hat KEINEN Schnabel! Auf einen würdigen Nachfolger muss ich wohl noch lange, wenn nicht gar vergebens, warten.
Doch zurück zur 900er. Zum Glück ist der Vorführer eine GT Pro mit 19 Zoll Vorderrad. Erstens gibt es in meinem Umkreis keine legalen off-road-Strecken und zu einem Ferienhaus in Marokko hat es auch noch nicht gereicht. Zweitens komme ich mit 21-Zöllern noch weniger klar.
Eine SEHR kurze Einweisung erfolgte auch in 1,5 m Abstand. „Hier wechselst du den Modus. Hier die Anzeige. Benzin ist nicht viel drin. Die Maschine wurde gerade erst geliefert.“ O, ha. Was ist das denn für ein riesiger Flat-Screen? Auf 7 Zoll werden mir lauter Dinge angezeigt, die mich kaum interessieren. Die Darstellung der Drehzahl ist die reinste Spielerei und schlecht ablesbar.  Vielleicht gäbe der Monitor ein gutes knappes Windschild ab. Die Originalscheibe ist mir natürlich wieder zu groß, obwohl leicht verstellbar. Nun, gut. Nehmen wir Platz. „Kannst du mir den Fahrersitz bitte noch in die obere der beiden Positionen montieren?“ – „Ist schon.“ Uups! Da kriege ich mit meinen 1,81 m eventuell Probleme. Fester Bodenkontakt ist jedenfalls kein Thema. Man hockt schon sehr bequem aber für meinen Geschmack zu passiv. Kommt aber vielleicht auch von dem direkten Umstieg von der Yamaha Tracer 900 GT.
Auf geht´s! Kupplung (leichtgängig, Hebel nicht verstellbar (wenn ich mich recht erinnere)), erster Gang flutscht und runter vom Hof um die erste Ecke. Waren da auf dem Hinweg mit der Tracer nicht noch Straßenbahngleise? Das Fahrwerk ist sehr komfortabel. Ortsausgang – Brause auf! Hm, da bin ich von meiner Tracy (115 PS, 87 Nm bei 8.500 U/min und 215 kg (fahrfertig, vollgetankt!) mehr gewohnt. Die Tiger bietet „nur“ 95 PS, ebenfalls 87 Nm allerdings schon rund 1.000 U/min früher und 198 kg (trocken). Mit dem „alten“ 800er Triple kann ich den Motor nicht vergleichen. Und einen Vergleich mit dem 1050er und / oder dem CP3 von Yamaha will ich hier nicht überstrapazieren. Sound / Klang ist mir nicht negativ aufgefallen. Und das ist auch gut so. Ist aber für mich auch nicht wichtig solange es keinen unnötigen Lärm macht.
Beim Passieren der (geschlossenen) Eisdiele fällt mir ein, dass ich die (neuen) Reifen vielleicht erst mal etwas warm fahren sollte. Und, ja. Es gibt ja auch leicht einzuschaltende Heizgriffe und sogar eine Sitzheizung! Schließlich haben wir gerade mal 8° C. Die Sitzheizung schalte ich aber schnell wieder aus. Am Arsch habe ich beim Motorradfahren noch nie gefroren.
Da kommen die ersten kleinen Wechselkurven. OK. Geht. Aber mit einem 17-Zöller geht´s besser. Jetzt mal ein 90°-Haken mit „ghöriger“ Anbremszone. Die Bremsen sind klasse. Und die Gabel taucht längst nicht so tief ein, wie z.B. bei einer Honda CRF 1000 L Africa Twin. Dennoch will sich zum Vorderrad kein Vertrauen aufbauen. Wie auch bei 100/90-19? Und eine Freigabe für einen 110er, wie in der Vergangenheit, wird es wohl nicht mehr geben. Vielleicht liegt es aber auch an den einstelligen Außentemperaturen oder einfach nur an mir.
Jetzt geht es mal ein Stück geradeaus (Tempomat gibt´s auch) und ich kann mit dem Windschild spielen. Windschutz ist für mich nicht so wichtig. Ich fahre äußerst selten auf Autobahnen und daher auch selten schneller als 130 km/h. Verwirbelungen am Helm sind mir ein Graus. Windschilder können für mich gar nicht klein genug sein. Die Anzeigemodi sind für meinen Geschmack alle unbefriedigend. Erst wenn die Navigation vom Smartphone eins zu eins gespiegelt wird, habe ich von den 7 Zoll auch etwas.

Jetzt kommen ein paar langgezogene Kurven. Da liegt die 900er GT schön stabil. Auf dem folgenden kurzen Geschlängel setzt sich das fort. Sehr schön. Jetzt noch ein paar Show-Kurven. Aber die maximale Schräglage teste ich lieber nicht aus. Die Rasten bleiben unversehrt.

Schnell noch einen Abstecher auf einen Feldweg bis der Bauer meckert. Auch hier reichen die 180 bzw. 170 mm Federweg vollkommen aus. Aber mit den 140 mm meiner Tracer hatte ich auch noch keine Probleme. Muss man halt mal etwas langsamer fahren, wenn einem auf ein paar Kilometern der Asphalt ausgeht.

Hab´ ich ´was vergessen? Tanken geht mit einem richtigen Zündschlüssel richtig einfach. Um alle Fahrmodi oder gar die elektronische Zugstufenverstellung auszuprobieren reichte die Zeit nicht.

FAZIT: Für die Tiger 900 GT Pro bin ich wohl noch nicht reif genug. Oder umgekehrt. Wie immer ist man schon ein ganzes Stück weiter, wenn man weiß, was man eigentlich will. Die GT Pro ist eine relativ leichte, komfortable Reise-„Enduro“ und keine eierlegende Wollmichsau à la 1250 GS. Als ich 50 geworden bin, dachte ich, jetzt muss eine GS her. Dann ist es aber doch noch mal eine Tiger Sport geworden. Und dann kam das downsizing zur Tracer. Nun werde ich bald 60. Da könnte es vielleicht doch eine 900er Tiger werden. Allerdings steht ja auch eine neue 1200er Tiger in den Startlöchern.

PS: Nach ca. 1,5 Stunden Probefahrt waren vorne nur noch ca. 2 mm „Angstreifen“, hinten dagegen fast 10 mm. Da stimmt doch ´was nicht (mit mir).

Edited by Meisterjäger
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So, gestern war ich mit der rally pro zwei Stunden unterwegs. Durfte, oder besser musste sie mit der niedrigen Sitzbank probefahrten, da alles andere wirklich nicht funktionieren würde bei 170er Körpergröße (Beinlänge bei Jeans meist so 30-31). Bedingt durch die Motorradhose und relativ wenig Sole an meinen Stiefeln, langte es für zwei Füße nur mit den Zehenspitzen zum Boden. Die Sitzbank ist aber wirklich sehr schön schmal, sodas ich problemlos auch nur mit einem Bein das Bike handeln konnte. 

Beim anfahren fiel mir auch direkt die recht spät kommende Kupplung auf. Beim Fahren hab ich die so gut wie nie genutzt, es sei denn der Schaltautomat wollte nicht. Der hat er ein paar mal gemuckt, hoch genau wie runter, funktionierte aber direkt danach wieder. ?‍♂️

Verstellung des Windschildes ist easy, genügt mir aber in der untersten Stellung. Ganz oben gucke ich direkt auf die Kannte, was mich mehr stört als der Wind, der aber durch die höhere Stellung nicht großartig abnimmt. 

Das TFT find ich ziemlich gut, konnte alles ohne Probleme ablesen. Auch das Balkendiagramm der Drehzahl ist ok. Wer es größer haben möchte, soll sich die genaue halt anzeigen lassen. Mir ist da die Ganganzeige wichtiger. Die ist auf jeden Fall (für mich) groß genug. 

Der Motor ist vom Klang her kernig und present, aber nicht aufdringlich, hängt super am Gas und macht in her Situation richtig Spaß. Vibrationen macht er, ja, die haben mich aber zu keinem Zeitpunkt gestört oder waren gar unangenehm. 

Das Fahrwerk ist eine Wohltat für mich, der momentan eine rc36/2 fährt ? Schlaglöcher und Bodenwellen werden registriert, beeindrucken aber auch in Schräglage kein Stück. Ich hatte vom ersten Meter an super Vertrauen in die Maschine. Fuhr sich wie (m)ein Mountainbike, durch den breiten Lenker ? auch stehend kein Problem.

Test mit Sozia folgt noch... ?

Gruß, 

Christoph 

 

 

 

 

Edited by CA_AC
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Die Kupplung läßt sich kinderleicht einstellen- das sollte eigentlich kein Problem sein. Die verschiedenen Balkendiagramme der Drehzahl lassen sich nicht vergrößern. Es ist aber eine Anzeige in Zahlen möglich. Die stört  eher als das sie nützlich ist. Nur meine Meinung......

Soeben ist in der "Motorrad" ein umfangreicher Testbericht zur GT 900 Rally erschienen.

fredis-garage

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vor 2 Stunden schrieb fredis-garage:

Die Kupplung läßt sich kinderleicht einstellen- das sollte eigentlich kein Problem sein. 

 

Hallo Fredi,

 

passt zwar nicht ganz hierher, aber das stört mich bei meiner 1200er auch ein bisschen.

Aber wie stellt man das bei einer hydraulischen Kupplung ein? Ich habe dazu im Handbuch nichts gefunden.

Antwort gerne auch als PN, da nicht zum Thema passend.

 

Vielen Dank

Jürgen

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Gar nicht. Funktioniert wie bei den Bremsen automatisch mit dem Nachstellen, quasi wartungsfrei bis die Kupplung selbst verschlissen ist. 

 

Gruß Andreas.

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Da ich direkt angesprochen wurde: Keine Verstellmöglichkeit, lediglich am Handhebel. Kupplung kommt tatsächlich unterschiedlich-teilweise sehr spät. So auch bei meiner Xrt. Nehmerzylinder verbirgt sich hinter dem Kunststoffdeckel auf der rechten Motorseite. Dort kann auch entlüftet werden.

Schmieren am Handhebel und Entlüften bringt etwas besser definierten Druckpunkt- mehr nicht.

fred

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Ich habe mir genau deswegen andere Hebel montiert, die näher am Griff sind.

Mit den originalen war mir der Schleifpunkt selbst auf kürzester Einstellung noch zu weit weg.

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Wenn ich das hier so lese war der Umstieg auf die BMW R1200r gar nicht so verkehrt, zumal viel weniger Geld investiert werden musste. Für kleine Leute ist sie mit 76cm Sitzhöhe super zu händeln und zum Fahrwerk und Motor muss man nicht viel sagen. Auch die 2 Finger Bremse ist eine Wohltat. Hätte ich die an meiner xrt gehabt, wäre vielleicht bei mir mehr heil geblieben.

Einzig das Fauchen aus der Airbox vermisse ich.

Zur Hydraulikkupplung nur so viel: ist hier auch nicht anders, kommt erst auf dem letzten Zentimeter. Bei anderen Hebeln in Verbindung mit Quickshifter ist Vorsicht geboten, es gibt einen 2. elektrischen Kontakt kurz vor dem Griff. Der schaltet den Shifter aus. Ist der Hebel zu dicht am Griff funktioniert das nicht mehr. Wird bei T nicht anders sein.

 

Gruß Gerald

 

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vor 8 Stunden schrieb TG800:

Bei anderen Hebeln in Verbindung mit Quickshifter ist Vorsicht geboten, es gibt einen 2. elektrischen Kontakt kurz vor dem Griff. Der schaltet den Shifter aus. Ist der Hebel zu dicht am Griff funktioniert das nicht mehr. Wird bei T nicht anders sein.

Wie ist das zu verstehen?

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vor 8 Stunden schrieb TG800:

Wenn ich das hier so lese war der Umstieg auf die BMW R1200r gar nicht so verkehrt

Is aber auch ein völlig anderes Motorrad... ✌️

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Hallo zusammen,

ich hatte am Samstag die möglichkeit die Tiger 900 Rally pro fahren zu dürfen. Das Moped macht einen super Eindruck.

Das Sahnestück ist nach meinem Empfinden der Motor. Der hängt für "nur" 95 ps mächtig am Gas und hat druck aus jeder Lebenslage. Bei dem Sound könnte man denken es wäre ein 2-Zylinder, das hat mir auch sehr gefallen.

 

Was mir jedoch nicht gefallen hat ist das Heftige eintauchen der Gabel. Da habe ich mich bei der Ersten etwas härteren Bremsung wirklich erschrocken. Hinzu kommt das ich überhaupt kein Gefühl für das Vorderrad entwickeln konnte.

 

Bezüglich der Ganzen Elektronik und dem Fahrwerk wurde hier schon genug Richtiges geschrieben. Dem kann ich nix hinzufügen.

 

Lg

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vor einer Stunde schrieb Moeller:

Bei dem Sound könnte man denken es wäre ein 2-Zylinder, das hat mir auch sehr gefallen.

 

Mit dem Sound kann ich überhaupt nichts anfangen. Für ne Triumph sehr gewöhnungsbedürftig. Für mein Empfinden hat der Motor nicht genügend Druck. Display ist hervorragend ablesbar, absolut bescheuert ist jedoch die Darstellung der Drehzahl. Man kann überhaupt nicht erkennen, was los ist; in keiner Einstellung. An meinem Vorführer (GT pro) hakte der Schaltautomat vom 4. in den 5. Gang mehrmals. Einige Male wurde auch der 5. Gang nicht angezeigt, obwohl er drin war. Fahrwerk und Bedienung fand ich ganz ok,

Hatte eigentlich vor, eine GT pro zu kaufen, wurde aber durch die Probefahrt eher nicht überzeugt. Für mich mehr Schein als sein; vllt muss man aber einfach einen ganzen Tag damit unterwegs sein.

Edited by speety
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vor 9 Stunden schrieb speety:

Wie ist das zu verstehen?

So wie beschrieben. Der quickshifter muss wissen ob man Kuppeln will oder nicht, dazu dient der Kontakt. Wird der Hebel zu dicht an den Griff positioniert, durch Zubehör Hebel, dann schaltet da nichts. Somit würde der quickshifter immer schalten.

Man kann das beim Runterschalten probieren, in den man die Kupplung nicht ganz durchzieht, so gerade das sie trennt. Dann wird trotzdem die Zündung unterbrochen bzw die Drehzahl etwas erhöht.

Musste ich auch erstmal lernen.

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Die Fahrberichte hier, für die ich den Verfassern ausnehmen danke, bestätigen meine Befürchtung nach dem Lesen des Tests in der Motorrad: In dem Bestreben, dem Triple "Charakter" beizubringen, hat man ihm den Charakter genommen.

 

Das für mich immer wieder Begeisternde an der Tiger 800 ist dieses turbinenartige Hochdrehen ohne Grollen und Brüllen, ohne unvermittelt einsetzenden Schub, dieses elastische Drehmomentgummiband. Genau das ist der Charakter. Der hatte sich zu Gen. 2 schon leicht verändert, eine Gen. 3 bin ich noch nie gefahren. Aber die Motoren waren doch ziemlich nah.

 

Genau diesen Triple Charakter scheint man dem Triebwerk ausgetrieben zu haben. Aber genau das war es, was mich damals zum Kauf gebracht hat. Ich bin auf einer F 800 GS als Vorführer zur Probefahrt auf einer Tiger 800 im Jahre des Heils 2013 gefahren. Schon nach 5 min. auf der Tiger war der BMW Motor eine Rumpelkiste für mich und die Kaufentscheidung war gefallen. Jetzt fast 7 Jahre und knapp 80.000 km später liebe ich dieses Motorrad noch immer. Für Reisen (hoffentlich dürfen wir bald wieder!) ist das für mich unschlagbar.

 

Versteht mich recht, ich hab nix gegen "Charakter" und "Style", sonst hätte ich mir nie die Bobber dazu gekauft. Aber der sanfte Triple ist einfach unschlagbar. Und den haben sie wohl gerade in Ruhestand geschickt. Ich muss Ende Mai zum freundlichen zum letzten "Vertragshändlerservice" für die Bobber. Ich werde mir Tiger 900 GT oder GT pro mal als Vorführer geben lassen. Vielleicht denke ich dann ja anders.

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Du beschreibst hier ziemlich gut, was ich auch gedacht habe. Ich habe die "Turbine" bei der Probefahrt mit der GT auch vermisst. 

Am besten machst du wirklich eine Probefahrt. Man muss wirklich selbst "er"fahren ob einem der neue Charakter zusagt oder halt nicht.

 

Bis dann

Olli

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Jeder sollte Sie zuerst Probe Fahren , mir hat der Motor gefallen hängt super am Gas

Trotzdem ist die 1200 das bessere Motorrad   bequemer und auch handlich  , konnte am Sonntag

Das gut vergleichen

 

Das Display hätte ich schon gerne aber mit rundem Drehzahlmesser

 

Gruss Atze

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Das habe ich nicht geschrieben das die 1200 handlicher ist ,die 1200 ist für mich handlich genug und so gross

Ist der Unterschied nicht das da Welten zwischen sind,  liegt  auch an den neuen Reifen , ich hatte 2 Tage vorher die 

Gt pro und auf meine Hausstrecke getestet , die 900 setzt früher auf und das Vertrauen zu dem schmalen Reifen

Wird noch einige Fahrten benötigen, die 1200 fährt für mich entspannter und hat nur in sehr kleinen Radien den Gewichts Nachteil

Ich werde definitiv nicht wechseln 

Gruss Atze

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Haben die von Euch, die schon eine Probefahrt machen konnten (GT/GT Pro), Erfahrungen zu den folgenden zwei Punkten?

1. Stabilität auf schnellen Autobahn-Etappen.

2. Schräglagenfreiheit bei flotter oder sportlicher Fahrweise.

Natürlich - ich werde selbst schnellstmöglich eine Probefahrt durchführen. Im Vorfeld habe ich, fast ausschließlich von Supersportlern mit um die 200 PS kommend, einfach Bedenken.

 

Vielen Dank & liebe Grüße!

P.S. Es geht mir nicht um hirnloses Ballern. Das hat auf der Straße und auch auf der Renne nichts verloren. Ich habe lediglich Sorgen vor dem Downgrade, was wahrscheinlich gar keines ist.

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War nur kurz auf 190. Ging ratzfatz und ohne Probleme. Zum Aufsetzen kann ich nix sagen, mit einem Vorführer ist man ja nicht unbedingt letzte Rille unterwegs. Die Angstnippelkontrolle ergab, dass sie  nicht angekratzt waren.

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vor 2 Stunden schrieb DoppelR:

Natürlich - ich werde selbst schnellstmöglich eine Probefahrt durchführen. Im Vorfeld habe ich, fast ausschließlich von Supersportlern mit um die 200 PS kommend, einfach Bedenken.

 

Servus

Brauchst keine Bedenken zu haben. Im Gegenteil.

Ich habe neulich von meiner Speed Twin  kommend, auch die Panigale V 4 S mit 215 PS vier Std. schon recht sportlich u. auch verboten  bewegt ...... und bin dann wieder locker auf meine 95 PS Speedy gestiegen.

Es geht nicht immer nur um " höher, schneller, weiter " , es geht primär um das Harmonische beim Motorradfahren und wenn ich mir den neuen Bußgeldkatalog ansehe ..... können mich die 215 Ps mal

 

 

Grüße gerhard

 

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Um das alles zu bestätigen oder zu dementieren was ihr hier so schreibt, muss ich erstmal meine bekommen. Warte gespannt auf meine rote Tiger 900 GT Pro. Wer weiß wann sie beim Händler ankommt. 

Bestellt im Dez. 2019, natürlich ohne Probefahrt ( wie auch ). Hatte mir, um überhaupt ein Gefühl für so ein Moped zu bekommen, die 800 ausgeliehen. 

War schon überrascht wie gut sich sowas fahren lässt. Hab noch die Street Triple RS, das im Vergleich zur Tiger doch was ganz anderes ist.

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Am 29.4.2020 um 20:25 schrieb Silver Rider:

 

Servus

Brauchst keine Bedenken zu haben. Im Gegenteil.

Ich habe neulich von meiner Speed Twin  kommend, auch die Panigale V 4 S mit 215 PS vier Std. schon recht sportlich u. auch verboten  bewegt ...... und bin dann wieder locker auf meine 95 PS Speedy gestiegen.

Es geht nicht immer nur um " höher, schneller, weiter " , es geht primär um das Harmonische beim Motorradfahren und wenn ich mir den neuen Bußgeldkatalog ansehe ..... können mich die 215 Ps mal

 

 

Grüße gerhard

 


Moin zusammen,

 

nachdem ich jeden Test- und Erfahrungsbericht hier und in den Weiten des WWWs verschlungen habe, konnte ich am Wochenende endlich auch - zumindest kurz - die neue Tiger 900 GT Pro testen. Ich muss gestehen, das Gesamtpaket ist recht ansprechend! Da ich bisher noch kein Kunde bei Triumph bin, wurden direkt 3 Händler im Umkreis angefahren um mal zu schauen wo man sich am besten aufgehoben fühlt. Positiv aufgefallen ist mir, dass keiner der Händler ein Totalausfall war. Bei anderen Marken habe ich das schon anders erlebt.

 

Die ersten Sitzproben auf der GT Pro waren sehr erfreulich - gerade im Vergleich zur 800er (die bei einem Händler direkt neben der 900er stand) ist der benötigte Schrittbogen für den Bodenkontakt für Zwerge gefühlt vorteilhafter. Auf einer der letzten Messen musste ich bei der 800er noch auf die tiefergelegte Variante ausweichen, und war generell nicht ganz glücklich. Bei der 900 GT Pro reicht nun die niedrige Einstellung der normalen Sitzbank für ausreichend sicheren Bodenkontakt, auch mit meinen doch recht kurzen Beinen. Ich bekomme zwar nicht beide Füße flach auf den Boden, da fehlt es einfach noch an einem Zentimeter, ich bin aber ganz anderes gewohnt - ist also völlig ausreichend. Über andere Schuhe, die Sohle oder auch die Sitzbank ließe sich hier aber sicherlich auch noch etwas machen ohne das Fahrzeug tieferzulegen. Für mich persönlich ist das auch schon der ganz große Pluspunkt für die Tiger und Triumph. Bei BMW oder auch KTM brauchte es dann doch bisher mehr Aufwand, bis ich auf einer "Reiseenduro" sitze und die Ergebnisse waren nie komplett befriedigend.

Durch viel und stellenweise heftigen Regen fiel meine Probefahrt kurz aus, auf vom Blütenstaub rutschigen Straßen muss ich kein fremdes Motorrad testen. Der Motor, tja ... nicht ganz einfach. Er ist in Ordnung und sicherlich ausreichend, hat schon so etwas wie Charakter und ich bin schon viele Maschinen gefahren die langweiliger sind. Etwas Bumms hat mir trotzdem gefehlt. Da muss ich echt nochmal in mich gehen, der Wechsel von um die 200 PS auf 95 PS bei weniger ccm fällt mir offensichtlich nicht ganz leicht. Begleitet hatte mich eine neue Street Triple - gefühlt braucht diese etwas mehr Drehzahl. Im Endeffekt tut sich aber nicht viel im normalen Fahrbetrieb (im Vergleich zur Tiger).

Noch ungewohnter waren für mich dann die Reifen und die Ergonomie. Gewöhnt bin ich ein sehr vorderradlastiges Fahren und breite Reifen mit gefühlt endlosem Grip sowie extrem guten und direkten Feedback. Alleine durch die aufrechte Sitzposition geht hier gefühlt einiges an Feedback verloren. Auch Vertrauen an die Reifen, die meinem Fahrrad näher kommen als meinen anderen Maschinen, müsste erst noch erarbeitet werden. Klingt jetzt extrem negativ, ist aber gar nicht so gemeint. Es ist eine Umgewöhnung. Ganz generell? Die Tiger kippt sehr freudig in die Kurven und hält die Schräglage sehr stabil.

 

Im direkten Vergleich habe ich z.B. die BMW F900 XR als etwas sportlicher, die BMW F750 GS als etwas träger empfunden. Alles tolle Mopeds, bitte nicht missverstehen. Mein Wunsch nach einer 1200/1250GS ist nach der Erfahrung mit der Tiger 900 nun nicht mehr so stark ausgeprägt. Die große GS wäre aber auch nur mit Tieferlegung eine Option. Ausstehend sind aktuell noch die kleine Multistrada und "alles" von KTM.

 

 

Edited by DoppelR
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vor 5 Minuten schrieb DoppelR:

Im direkten Vergleich habe ich z.B. die BMW F900 XR als etwas sportlicher,

 

Sehe ich auch so.

Mir fehlt bei beiden (gefühlt) der Schub bei niedriger Drehzahl, den ich vom 1200er Boxer nun gewohnt bin. Probier doch mal die R1200RS, gibts mit niedriger Sitzbank für Kurzbeiner. Noch ne Lenkerhöherlegung dran oder Superbikelenker

 

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vor 36 Minuten schrieb speety:

 

Sehe ich auch so.

Mir fehlt bei beiden (gefühlt) der Schub bei niedriger Drehzahl, den ich vom 1200er Boxer nun gewohnt bin. Probier doch mal die R1200RS, gibts mit niedriger Sitzbank für Kurzbeiner. Noch ne Lenkerhöherlegung dran oder Superbikelenker

 

 

Ganz ehrlich? Egal ob R, RS oder RT. Ich kann mich mit der Optik irgendwie nicht anfreunden. Die 1250RT passt mit modifizierter Sitzbank von der Höhe, hatte kurz drauf gesessen.

 

Edit: Erinnert mich immer an eine alte Bandit. Mein persönlicher Optik-Albtraum. Ganz objektiv: Beides tolle Mopeds...

Edited by DoppelR
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Ich finde du setzt dich sehr differenziert mit dem Thema auseinander. Dennoch kann man Maschinen mit 95 - 150 od. 200 PS schlicht nicht vergleichen.

 

Ähnliches gilt für mich für das Fahrhgefühl i.V.m. der Sitzposition, dem Fahrwerk muss.

 

Das sind fahrdynamisch einfach andere Welten.  

 

Ich meine aber, dass es ein 200PS-Bike, bei dem die Leistung zumeist heruntergeregelt werden muss, braucht es nicht..... 

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