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Bär-Tiger

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  1. Nicht heute, aber über die letzten Tage habe ich den Kühler der Tiger 1050 ausgebaut, gereinigt und mit einem neuen Lüfter versehen. Zusätzlich habe ich einen Thermostaten mit geringerer Öffnungstemperatur verbaut um mal zu testen, ob die Kiste bei hohen Aussentemperaturen immer noch Dampf schiebt. Kleiner Beitrag dazu im Tiger1050 - Abteil.
  2. Moin Leute, Langeweile? Versuchen wir mal, etwas am Winterloch zu stopfen. Vor einigen Tagen habe ich bei meiner 2007er Tiger1050 die 150000er Inspektion durchführen wollen. Leider war das Wetter schlagartig schlechter geworden, so daß ich das Öl zum Wechsel nicht mit einer Ausfahrt wärmen konnte, sondern den Motor im Stand laufen lassen musste. Vorab: Ich habe keine aussergewühnlichen Überhitzungsprobleme mit der Tiger, allenfalls bei sehr langsamer Fahrt oder an der Ampel startet mal der Lüfter. Beim warmlaufen fiel mir dann aber doch auf: Die Temperaturanzeige geht gewohnt schnell hoch und irgendwann fing der Lüfter an zu laufen. Allerdings war der Kühler selbst nicht einmal handwarm. Heißt für mich: Der Motor hat im Bereich des Fühlers am Zylinderkopf bereits 100 Grad erreicht, aber der Thermostat noch nicht einmal die 88 Grad, die dort vorgegeben sind. Eine Luftblase kanns nicht sein, dann würde die Temperaturanzeige gar nichts anzeigen und den Thermostat habe ich erst vor dem Urlaub getestet. Das Problem, sofern es denn eines ist, scheint mir zu sein, daß der Thermostat mit 88 Grad viel zu spät auf macht und so der Motor schon heiß ist, aber kaum Umwälzung stattfindet. Ich hab dann mal ein bisschen recherchiert und alle Motoren der 600er, 660er, 800er und sogar der neuen 1200er Reihen haben Thermostaten mit 72 Grad eingebaut. Will ich auch haben. Aber erst mal den Kühler reinigen, damit beste Kühlleistung gewährt ist, also das Ding ausgebaut, 2 Tage in einer Wanne mit 15 Litern Kaltreiniger eingeweicht und dann eine Stunde lang mit dem Kärcher entgegen der Fahrtrichtung ausgeblasen. Danach war nicht mehr allzuviel Lack aber auch keine Steinchen und Fliegenleichen vorhanden, also wurde der Kühler erst mal lackiert und mit einem neuen Lüfter von Spal versehen. Der zieht wie Jeck, da bleibt sogar ein Handtuch vor dem Kühler kleben. Danach habe ich mir dann noch einen passenden Thermostaten von einem Kubota Einbaumotor (für diese Mopedautos und für BHKWs ) besorgt, der hat eine Öffnungstemperatur von 71 Grad und kostete nur 20 Euro. Für ein Experiment gerade noch vertretbar. https://www.ebay.de/itm/121314969525 Der Thermostat passt in Durchmesser und Tiefe in den Einbauplatz, der Durchlaß ist einen Millimeter größer als der der Tiger. Die Bypass-Bohrung jedoch nur 2mm, beim Tigerthermostaten Bj 2013 sind zwei Bohrungen 3mm angebracht. Ich habe dann, um etwas mehr Förderung bei kaltem Thermostaten zu haben, daraus 3 Bohrungen mit 4mm gemacht. Der erste Test zeigt: Der Kühler wird aufgrund der Leckbohrungen deutlich schneller und gleichmäßiger warm um dann recht früh wirklich heiß zu werden. Die Kühlung über den Kühler setzt ein, bevor der Lüfter zum ersten Mal anspringt. Erfahrungen auf der Straße konnte ich logischerweise noch nicht sammeln, das kommt frühestens in der nächsten Saison. Das Ganze sollte nur mal als Anregung für Hitzegeplagte Tigertreiber dienen.
  3. Tja, nicht jeder hat gleich lange Finger und der Hebel ist schon recht weit weg für uns.
  4. Gute Idee, ich hab da noch ne Yamaha SRX, die hat sowas.
  5. Ich rede vom Kupplungsschalter der Tiger 1050, die habe ich seit 15 Jahren, hab sehr viel Freude daran und sehe sie sehr positiv, sonst wäre sie, bei dem Ärger, den sie in den ersten Jahren gemacht hat, längst nicht mehr da. Bei der 1050er hab ich kaum einen Stein auf dem anderen gelassen und immer Kleinigkeiten verändert, die Maschine kommt seit Jahren nicht mehr in irgendwelche Werkstätten, ich mache alles selbst. Ich bin Schrauber und Bastler durch und durch. Das erste, was ich mit einer neuen Maschine anfange ist zerlegen und ansehen. bei der Tiger 660 steht das so weit noch aus (wegen Weihnachten und erst mal verschenken), aber die Handschalen aus dem Zubehör sind auch schon montiert und das Navi-Kabel liegt schon bereit. Die Sturzbügel kommen auch noch vor Weihnachten dran. Der Tag, an dem ich nicht mehr schrauben kann, ist der Tag, an dem ich sterbe.
  6. Der Kupplungsschalter ist in den Baujahren immer Bestandteil der linken Schalterarmatur, hängt da fest am Kabel. Umbau unmöglich, da an der Tiger 660 ein Mikroschalter unter der Armatur verwendet wird. Außerdem ist dieser Kupplungsschalter echter Müll, viel zu wackelig. Ich hab aber schon den Ersatzhebel meiner Tiger 1050 2007 versucht, der würde passen, es fehlt nur die Betätigigungsnase für den Mikroschalter und diese Nase ist laut Fotos am von dir genannten Angebot vorhanden. Wahrscheinlich hat da mal jemand den Hebel gegen das neuere Modell getauscht. Die Hebel müssten ansonsten identisch sein, einen Versuch ist es wert.
  7. Das sieht gut aus. Vielen Dank, Werner. Da kann ich mal versuchen, den Hebel zu verwenden , die Armatur selbst wird nicht passen, die hat die Aufnahme für den runden Kupplungsschalter wie die 2007er Tiger. Schade, da wäre wenigstens ein ordentlicher Versteller verbaut.
  8. Das Teil war auch das erste, was mir mies aufgefallen ist. Ich werde Mal schauen, entweder finde ich da Ersatz und ich zieh zumindest Klarlack drüber. Im Moment such ich erst mal einen verstellbaren Kupplungshebel. Die originalen von Tiger Sport oder Bonnie T120 sind mir zum probieren aber zu teuer. Und diese hässlichen Zubehör Hebel will ich nicht. Also suche ich mal einen gebrauchten originalen Hebel.
  9. Hast du Alu schon mal so rosten sehen? Billiges "Blech".
  10. Alter! Wie sieht das denn aus? Das hätte ich schon längst reklamiert und auf Garantie tauschen lassen. Meine ist auch von 2/22, da steht mir ja was bevor. Ich hab schon schlimmes geahnt, als ich den Versteller mit der Rohrzange lösen musste, um den Hebel auszubauen, aber das ist doch wohl nicht wahr ?!?
  11. So, heute morgen hab ich den Baby-Tiger in aller Stille abgeholt. Ich muss schon sagen: Der Verkäufer hatte so einen guten Eindruck gemacht, heute dann war die Luft raus. Nicht mal ordentlich geputzt, das Teilchen. Halb so schlimm, nach 75 km auf dem Anhänger über nasse Straßen hab ich sie ohnehin wieder putzen müssen. Erster Bastelversuch: Verstellbarer Kupplungsgriff der Tiger 1050: Hab ich noch als Ersatz liegen, passt auch 1:1, aber es fehlt die Betätigungsnase für den Kupplungsschalter. Erste Enttäuschung: Der Kupplungsseilversteller. Was für ein billiges Teil! Mal sehen, wie lange es dauert, bis es gammelt. Zweite Bastelei: Handschützer von Berotec. Ähnlich wie Barkbuster mit stabilem, umlaufenden Alubügel und einer massiven Klemmschelle am Lenker. So massiv, daß es schwierig war, Platz für die Montage zu finden. Zweite Enttäuschung: Der miese Lack auf dem Lenker. Sieht aus wie gepulvert, ist aber nur ganz dünner Lack. Die nächsten Basteleien stehen schon an, werden aber wohl auf nach Weihnachten verschoben: Es gibt noch SW-Motech Sturzbügel. Ich muss nur noch herausfinden, mit welchem Drehmoment die Motorschrauben anzuziehen sind, damit ich da nichts kaputt mache. Hat jemand ein Werkstatthandbuch? In der Montageanleitung von SW -Motech steht kein Drehmoment. Außerdem eine RAM-Mount Kugel für´s Navi und einen Stromanschluß anstelle der Sreckdose links. Dafür dann noch eine Steckdose mit Dauerstrom rechts im Rahmendreieck. Gut für´s Batterie landen und bei mir muss die Dose rechts sein, damit das in der Garage besser passt. Natürlich hab ich auch mal die Heizgriffe getestet, allerdings nur heute morgen ohne laufenden Motor im Laden. Ja, sie wurden warm, aber ich konnte mit nackten Händen noch problemlos anfassen. Das ist wohl nicht, was man erwarten darf. Ich werde das jetzt mal bis April beobachten, da ist die Jahresinspektion fällig und dann ggf. bemängeln.
  12. Irgendwie kriegen die Leute hier nur die Hälfte mit Das wird nicht meine neue Maschine, ich bleibe erst mal meiner Tiger 1050 treu. Das ist das Weihnachtsgeschenk für meine Frau! Ich bin gar nicht so sicher, ob ich die Tiger 660 überhaupt mal zum fahren bekomme, außer vielleicht, sie in die Inspektion zu bringen.
  13. Moin, nochmal Danke für die Wünsche. Ja, Heizgriffe testen wird wohl nicht so einfach, die Maschine soll ja erst im März zugelassen werden, aber mal sehen, dann muss die Maschine halt mal einige Minuten im Stand laufen. Meine Nachbarschaft ist ja Kummer gewohnt.
  14. Ich weiß, geht vielleicht am Thema Software zu den Heizgriffen vorbei, passt aber zum ursprünglichen Thema Selbsteinbau der Heizgriffe. Dazu habe ich gerade ein Video zum Einbau der Heizgriffe und deren Aktivierung im Menü gefunden:
  15. Da kannst du von ausgehen, die ist sogar wendiger wie die 1050er. Aber psst, nix im Tiger des Westens sagen, meine Frau liest da mit.
  16. Danke für die guten Wünsche. Jetzt muss ich nur mal sehen, daß die Garage wieder etwas leerer wird. Eine der Thunderbird Sport und die Yamaha SRX 600 werden wohl gehen müssen.
  17. So, ab heute darf ich hier auch mitreden, mitlesen tu´ich schon länger. Heute hab ich eine gebrauchte, rote Tiger Sport 660 mit 5000 km beim Händler in Münster gekauft, es werden noch Heizgriffe nebst Update-Software montiert, den Rest mache ich in Eigenregie, also Handgurads, einen Motorschutzbügel und vielleicht einen kurzen Kennzeichenträger. Auf jeden Fall aber noch eine RAM Mount Navikugel und einen entsprechenden Stromanschluß für´s Navi. Das Ganze Paket gibts dann für die BEVA zu Weihnachten, also pssssst!
  18. selbstverständlich, mache ich ja auch so. Aber dies hier ist eleganter.
  19. ...oder eben als Feststellbremse auf Fähren, Anhängern oder bei ähnlichen Gelegenheiten. Ich hätte da auch sofort ein zwei Bedarfe. Lässt sich sowas reproduzieren?
  20. Ich interessiere mich ebenfalls für das Thema, die Bremse ist ja bis runter zur Thunderbird Sport identisch und wäre was für mein Gespann. Rausgefunden habe ich, daß die Zangen 3 Kolben mit je 22mm Durchmesser enthalten. Leider weiß ich die Kolbendurchmesser der Triumph-Zangen noch nicht, sonst könnte ich das mal rechnerisch gegenüber stellen. Rausgefunden habe ich allerdings, daß die linke Zange wohl von der CBF 1000 A, SC58 Bj 2006 stammt. Die rechte kann man allerdings wegen des Dual CBS nicht von dieser Maschine verwenden. Hier habe ich als Alternative die CBF 500 PC39 gefunden. Es bleibt noch rauszufinden, ob der Befestigungsabstand passt und die Kolbengrösse in beiden Zangen gleich ist. Ist aber zumindest schon mal ein Ansatz.
  21. Das war ich. Allerdings bin ich mittlerweile nicht mehr ganz so überzeugt. Die Qualität der Bosch und vor allem die Verarbeitung ist über die Jahre schlechter geworden. Ich verwende immer mehrere Batterien in verschiedenen Fahrzeugen zeitgleich. An einer ist mir sogar der Pol abgerissen, da mittlerweile aus dünnem Blech und nicht mehr aus Blei. Aktuell teste ich in drei Fahrzeugen diese Batterie: https://www.ebay.de/itm/185330635078 Die hier verlinkte habe ich derzeit im Tiger verbaut. Sie hat eine noch höhere Kapazität und auch einen höheren Kaltstartstrom als die Bosch. Bisher bin ich zufrieden, die erste Batterie habe ich aber erst im letzten Jahr verbaut, also noch keine Langzeiterfahrung. Die Verarbeitung ist OK. Länger als 2-3 Jahre gebe ich mittlerweile aber sowieso keiner Batterie im Tiger mehr, das hat mich die Erfahrung von knapp 15 Jahren und 150.000 km gelehrt.
  22. Ich sag jetzt mal: Da bin ich dabei. So schnell schreckt mich nichts ab, nicht mal das Wetter in diesem Jahr. War halt nicht ganz so warm... Edit: Buchung ist raus, Urlaub ist genehmigt, jetzt kommt ihr nicht mehr drum rum!
  23. Mit dem öffnen des Gas erleichterst du dem Anlasser etwas die Arbeit, deshalb tut er sich da leichter. Auf Dauer wird das aber nicht nützen. Wenn du Spannungswerte während der Fahrt lesen kannst, hast du wohl im Cockpit ein Voltmeter. Das wird aber nicht direkt an die Batterie angeschlossen sein? Von da her würde ich dem Messwert nur bedingt vertrauen. Der wirklich wichtige Wert ist die Spannung gemessen mit einem brauchbaren Multimeter direkt an der Batterie im Moment des Anlassen, am besten sogar noch die Spannung direkt am Anlasser. Ich hab mir mal die Mühe gemacht, beides gleichzeitig mit zwei Multimetern zu messen, allein zwischen den beiden Punkten ging schon ein halbes Volt verloren. Ich tippe, bei dir ist es wie bei allen anderen: Im Startmoment sackt die nicht mehr ganz so frische Batterie auf knapp über oder sogar unter 12 Volt ab und dann bricht die Elektronik den Startvorgang ab. Wenn du schon ein knappes halbes Jahr die Probleme hast, möchte ich wetten, im nächsten Frühjahr ist der Spaß vorbei und du benötigst auf jeden Fall eine neue Batterie. Selbes Problem - selbe Empfehlung. Ja, es kann auch hundert andere Ursachen haben, schwergängiger Anlasser, Kontaktprobleme, Schalterprobleme, was weiß ich. Aber wenns aussieht wie eine Zitrone und schmeckt wie eine Zitrone, wirds wohl auch eine Zitrone sein!
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