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Robert-B

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  1. Erst mal einen Zwischenstand: Ich habe jetzt endlich die Zeit gefunden, mich mit der Bremse zu beschäftigen. Nach dem Lösen der Schrauben (mit denen der Bremssattel befestigt ist) habe ich mit einem Gummihammer mit sanften Schlägen den Sattel von der Scheibe bekommen. Anschließend wollte ich die Bremsbeläge raus nehmen, aber der Stift auf dem die sitzen war so festgegammelt, dass das trotz Einsatz von Kriechöl nicht abzubekommen war. Irgendwann war auch der Schlitz am Stift etwas ausgenudelt, da habe ich dann aufgehört und umdisponiert. Bremse zwei Mal betätigt, so dass die Kolben weiter raus kamen. Mit Bremsenreiniger, Zahnbürste und Qtips im Eingebauten Zustand die Kolben gereinigt und anschließend mit Bremskolbenpaste versehen und dann mit einem Rückstellwerkzeug zurück gedrückt. Ging alles, trotz installierter Bremsbeläge aber die Kolben und die Dichtungen sind nicht mehr sie wirklich gut: Das Rückstellen ging nur mit viel Kraft. Ich habe das schon mal bei meiner BMW gemacht, da gingen die deutlich leichter zurück. Anschließend die Bremse wieder montiert. Geht erstmal. Allerdings ist das jetzt nur eine Notlösung, die fest wie die Kolben sind, wird das sicher nicht lange dauern, bis die wieder fest ist (zum Glück nutze ich als BMW Fahrer die Hinterradbremse praktisch nie). Den Bremssattel muss ich wohl mal zerlegen und alles neu machen. Und irgendwie muss ich die Bremsbeläge raus bekommen. Der Stift sitzt allerdings bombenfest. Muss ich den Reparatursatz für den Bremssattel (Dichtungen, Kolben...) bei Triumph bestellen oder gibt es sowas auch von Drittherstellern? Viele Grüße und einen schönen Sonntag. ? Robert
  2. Noch kurz die Infos: Ja, das Rad dreht noch, aber ich muss schon alle Kraft aufwenden, um ein paar cm zu bewegen. Und ja, ich werde vor dem Zurückdrücken mit einer Zahnbürste o.ä. erstmal die Kolben reinigen, dann zurück drücken (ich habe dafür sogar ein extra Werkzeug) und dann mit Paste die Sache wieder gangbar manchen. Vorausgesetzt das war der Fehler. Wie gesagt. Ich bin etwas verwundert, daß die Bremsen quasi von selbst zu gingen. Deswegen dachte ich erstmal an ein Leitungsproblem (Wasser?). Der Ausgleichsbehälter hinten ist halb voll. Also eigentlich OK. Grüße Robert
  3. Vielen lieben Dank für eure Antworten. Ich denke, da mit den Bremskölben wird richtig sein. Irritiert war ich nur, daß die sich ohne Zutun an die Bremsscheiben angelegt haben. Also, ich probiere erstmal das gaaaanz vorsichtige Zurückdrücken und baue dann die Bremsen ab und reinige, was geht. Paste habe ich da. Grüße Robert
  4. Hallo zusammen, ich hatte jetzt meine Tiger ein paar Monate nicht in Benutzung und sie stand draußen. Als ich sie die Tage wieder in Betrieb nehmen wollte, war die Batterie leer - macht nichts, dachte ich und wollte sie über den Hof schieben, um die Batterie zu laden. Aber Pustekuchen: Die hintere Bremse ist in den drei Monaten festgegangen. Ich kann das Motorrad mit aller Kraft ein paar cm schieben, aber es ist, als würde sie die ganze Zeit betätigt. Da die Tiger ja Stahlflexleitungen ab Werk hat, werden es vermutlich keine Probleme mit aufgequollenen Leitungen sein. Hat jemand eine Idee, was da passiert ist? Wasser im Bremskreislauf? Immerhin stand die Maschine im Regen... Wie würdet ihr vorgehen? Erstmal Bremsflüssigkeit wechseln oder Bremse abbauen die Kolben (reinigen und) zurück drücken und wieder gangbar machen? Grüße Robert
  5. Es war der SSS und ich konnte es durch Ballistol und mehrfaches händisches Betätigen erstmal wieder reparieren. ☺️ Danke an dieses Klasse Forum. Tigerdame fährt wieder... Schönen Abend noch. ?
  6. Danke schon mal. Ich schaue mir das nach der Arbeit an. Etwas Ballistol hatte ich schon versprüht, aber keine Hand angelegt. Aber sieht schon nach Schalter aus, ne?
  7. Hallo zusammen, heute früh wollte ich nach dreiwöchiger Standzeit mein Tigermädchen ausführen, bin aber vermutlich an einem defekten Seitenständerschalter gescheitert. Seitenständer eingeklappt. Maschine springt nur im Leerlauf an. Sobald ich einen Gang einlege, geht sie aus. Sieht nach dem Schalter aus, richtig? Bevor ich mir nun einen Neuen besorge: Gibt es andere mögliche Ursachen? Und wenn ja, wie erkenne ich sie? Viele Grüße und einen schönen Frühling! ?
  8. Fotos! Fotos! ? Glückwunsch zu den problemlosen 2600km. Top! Hattest du Ersatzsicherungen dabei? Viele Grüße... Zeit für den Frühling...
  9. Endlich fertig! Inklusive Kettenschleifer. ? Irgendwann muss ich noch den Kettenschleifer unten machen. War mir gar nicht bewusst, dass es den gibt. ? Wie auch immer: Die Tiger fährt sich wieder sehr schön. Das komische Rubbeln bei 3000 Umdrehungen ist auch weg. Kettendurchhang ist so ca. 4,5cm. Komischerweise ist der Unterschied von Haupt- zu Seitenständer minimal. Aber es heißt ja immer: Lieber zuviel als zuwenig. Noch mal Danke sehr an alle, die Tipps gegeben haben. Tolles Forum! ?
  10. Danke. Habe jetzt alles bei Triumphworld bestellt. und einen Excenter aus der Bucht gefischt. Wenn die Sachen da sind, kann ich den Kettenwechsel hoffentlich zuende bringen. ? Wird Zeit, dass die Tiger wieder auf die Straße kommt... Grüße
  11. Hallo zusammen, es hat mal wieder alles sehr viel länger gedauert als geplant. Aber jetzt, da der Frühling naht, habe ich mich endlich dran gemacht. Allerdings nicht mit vollem Erfolg. Ich habe heute fünf (!) Stunden am Wechsel der Kette gearbeitet und nur die Hälfte geschafft. Die Vorarbeiten Ritzelabdeckung und Kettenschutz entfernen waren natürlich Minutensache. Aber schon das Lösen der Ritzelmutter dauerte fast zwei Stunden, weil Mutter und Blech brutal festgerostet waren (Winterbetrieb, Salz). Am Ende half viel WD40, eine Heißluftpistole und jede Menge Muskelkraft... Die Kette habe ich dann mit einer Flex durchtrennt. Leider habe ich nach dem Entfernen der Kette festgestellt, dass der Kettenschutz es nicht mehr lange macht. Da fehlen schon ein paar Stücke vom Gummi, da brauche ich einen neuen. Hinterrad raus ging wieder ganz OK, aber die Muttern für das Kettenrad waren die Hölle: Ultrafest und mit Schraubensicherung versehen. Außerdem ist mir beim Ausbau des Hinterrades einer der Sicherungsringe weggesprungen und ward nie wieder gesehen. Nun ja, Ritzel und Blech aufbringen und locker anschrauben, neues Kettenrad anschrauben wieder alles easy und Hinterrad wieder eingesetzt. Auch ok, bis auf den fehlenden Sprengring auf einer Seite. ? Sodann wollte ich per Excenter schon alles für die neue (jetzt kürzere, weil neue) Kette vorbereiten und habe festgestellt, dass eine der Excenterschrauben irgendwie festgegangen ist. Die geht ums Verrecken nicht auf. Dabei sollte die ja eigentlich nur mit 35Nm festgezogen sein. Naja, ich hatte dann erstmal die Schnauze voll, weil es dann auch noch regnete und ich draußen gearbeitet habe. Jetzt paar Fragen: Muss ich einen neuen Sicherungsring von Triumph nehmen oder kennt jemand eine Alternative? Das Gleiche für den Schwingenschutz? Und dann werde ich nochmal versuchen, die Excenterschrauben zu lösen. Im schlimmsten Fall ist die Schwinge hin. ? Euch einen schöneren Sonntag. ? Robert PS: Nachtrag: Mit viel Kraft habe ich gerade doch noch die eine, feste Excenterschraube aufbekommen und nach ausgiebigem Reinigen ist sie wieder gangbar. Immerhin. Allerdings habe ich beim Einstellen des Excenters das nächste Problem entdeckt. Durch meinen Unfall vor anderthalb Jahren sind die Markierungen auf einer Seite des Excenters weggeschliffen. Siehe Foto. So kann ich nicht richtig exakt einstellen. Ich habe es zwar doch ganz gut hinbekommen (das Rad läuft ruhig und gleichmäßig, ohne Schleifgeräusche der Bremsscheibe). Aber vielleicht sollte ich auch noch einen neuen Excenter besorgen.
  12. Wow! Danke für die vielen Antworten.? Ne Menge Lesestoff. Da werde ich erstmal gucken und falls ich weitere Fragen habe, komme ich wieder. ? Und wenn ich so klar komme, sage ich natürlich auch Bescheid. Viele Grüße Robert
  13. Hallo zusammen, nachdem mein Elektrikproblem (hoffentlich dauerhaft) gelöst ist, würde ich gerne die Kette samt Kettenrad und Ritzel an meiner Tiger wechseln. Die Kette und das Kettenrad sehen nämlich schon ziemlich schlimm aus und ich habe auch das Gefühl, das schon als Unruhe beim Fahren zu spüren. Also habe ich mir einen Satz mit o.g. Teilen von D.I.D. geordert und dann mal bei YouTube geschaut, was es bei Triumph zu beachten gibt. (meine anderen Motorräder haben alle Kardan, daher stecke ich nicht so in der Materie). Und jetzt lese/höre ich, dass ich noch ein extra Blech brauche, mit dem das Ritzel/die Mutter nach dem Anschrauben gesichert wird und überhaupt sollte man gleich alle Schrauben und Muttern neu machen? Daher mal die Frage an alle, die das schon bei der Tiger gemacht haben: was brauche ich wirklich außer Kette, Ritzel und Kettenrad (und Nietwerkzeug)? Grüße Robert PS: Schönen dritten Advent für euch.
  14. Cool. Ich bin begeistert. ? Ich habe dein Projekt die ganze Zeit am Rande mitverfolgt. Und kann nur sagen: Hut ab! Bin gespannt, wie zufrieden du am Ende bist, wenn du etwas mehr Erfahrung mit dem aufgepeppten Tiger hast. Kannst ja mal vorbei kommen. ? Grüße Robert
  15. Der Reihe nach: Die Garage ist voll. Deshalb schraube ich im Hof. Nicht optimal, ja. ,? Verbraucher wie die Doppelscheinwerfer waren an. Die Stecker wurden nicht wirklich warm. Handwarm. Vielleicht 25 Grad. Ich werde es, wenn es die Tage wieder etwas wärmer wird, mal mit einer Hausrunde von 30-40km testen. Nach ein paar Minuten hoher Drehzahl anhalten und vorsichtig tasten. Zu den Steckern: Mal gucken, ob es solche Stecker auch mit drei Adern gibt. Sieht auf jeden Fall sicherer aus, als meine Konstruktion. ? PS: und den Ladestromumbau kann ich ja auch noch/wieder mit dem neuen Regler durchführen.
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