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  1. Bei Druck und Zug wird es wohl noch schlechter aussehen. "Hochdruckfett" ist jedenfalls alles andere als dünn. Reibung gibt es übrigens auch am Schwingenschutz. Lets face it: Das Zeug ist nur etwas für Motorradzeiger, denen das glänzende Aussehen Ihres "Lieblings - das Kätzchen" wichtiger ist als technische Erfordernisse. Schmier Sprüh drauf, was Du willst, echt... Außerdem: Seit es O-Ring Ketten gibt vermute ich, dass auch eine mit Babyöl geschmierte Kette nicht viel kürzer hält als eine mit Dauerölung von allen Seiten.
  2. So, jetzt muß ich auch noch etwas zu dem Thema sagen, bzw. von meinen Erfahrungen berichten. Bei meinem ersten Motorrad habe ich die Kette noch regelmäßig in Fett gekocht (war noch keine O-Ring Kette) Das muß man gottseidank heute nicht mehr machen. Nach meine Informationen dient bei O-Ring Ketten das Fetten in erster Linie dazu, die O-Ringe geschmeidig zu halten und damit die eingeschlossene Fettfüllung zu erhalten. Natürlich kommen auch Rostschutz und etwas die Reibung zu vermindern dazu. Aber ehrlich gesagt, die Kettenrollen legen sich ins Kettenrad und Ritzel und drehen mit und die Gleitschienen kommen ja nur beim extremen Ein- oder Ausfedern mit der Kette in Kontakt, von daher halte ich das Thema Reibung eher vernachlässigbar. In den 80er gab es mal bei der Zeitschrift "Tourenfahrer" einen großen Kettenspraytest, den damals das 6in1 Multifunkionsöl von BelRay (also sowas wie WD40) gewohnen hat (besser von der Haftung war damals nur das Spray von Czech - wurde wegen der verwendeten Treibgase abgewertet ) Ich habe viel ausprobiert, von der Haftung war immer das Czech-Spray am besten, danach S100 und viel andere. Die Verschmutzung / Abschleudern hängt viel vom richtigen Auftragen / Dosieren ab. Vor allen muß eine verschmutzte Kette vor den neuen Einsprühen auch mal gereinigt werden. Ich mache sowas immer mit Petroleum (1 Liter Dose aus dem Baumarkt) und Lappen. Ist kostengünstig und geht problemlos. Außerdem behandle ich meine Felgen schon immer mit Hartwachs (also Hartwachs für Lack, ohne Polierschleifmittel, z.B. von Sonax). Wenn eine solch behandelte Felge Kettenfettspritzer hat, kann man diese mit dem Auftragen von einer neuen Hartwachsschicht problemlos entfernen. Seit Anfang der 90er verbaue ich den Scottoiler an meinen Mopeds (den Ersten an meiner geliebten SC28 Fireblade, habe damals nach 25.000 km zum ersten mal die Kette nachspannen müssen). Meine Tiger 800 XC nun hat den Kettenöler von McCoi bekommen. Wenn der McCoi zusammengelötet (durfte mein Bruder machen ), verbaut und konfiguriert ist, brauch man sich um nichts mehr zu kümmern. Durch die geschwindigkeitsabhängige Öldosierung, den Regensensor, der automatisch das richtie Ölen bei und nach dem Regen übernimmt, sowie den großen Öltank (ich habe den 250 ml Tank verbaut) läuft alles wie geschmiert - in der Winterpause nur mit Stihl Kettensägeöl auffüllen DryLube hatte ich auch probiert, aber wegen der Rostproblematik schnell wieder vergessen. Letztendlich muß jeder für sich selbst rausfinden, was ihm wichtig ist und wie er es handhaben will. Ob sprayen, einpinseln oder automatisch, alles funktioniert. Wichtig ist die regelmäßige und fachgerechte Anwendung und die ist bei einem automatischen System eher garantiert Das vernünftige Auftragen bei Mopeds ohne Hauptständer oder Aufbockvorrichtung ist ja auch nicht unproblematisch In diesem Sinne Gruss Peter
  3. Steht fest im Terminplan. Kommt nix dazwischen. Wirklich.
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